Das amerikanische, an Schwule und Lesben gerichtete, Magazin The Advocate macht sich im Namen der “Community” Gedanken, welcher der beiden Präsidentschaftskandidaten der Demokratischen Partei, Clinton oder Obama, denn nun “schwuler”, also wählbarer sei:
Die Antwort blieben die Autoren schuldig. Denn immerhin unterscheiden sich die Positionen der beiden nur minimal: Sowohl Obama als auch Clinton sind gegen die Öffnung der Ehe. [...]
Ansonsten kommen jedoch positive Signale von Clinton und Obama: Beide demokratischen Kandidaten befürworten Eingetragene Partnerschaften, die von Homo-Aktivisten als erster Schritt in Richtung Ehe-Öffnung angesehen wird. Außerdem wollen Clinton und Obama einträchtig die Armee für Schwulen und Lesben öffnen, Antidiskriminierungsgesetze auf Bundesebene einführen und Hassdelikte gegen Homosexuelle stärker bestrafen.
Das alles klingt nach einem hübschen Mix linksliberaler Schwulenpolitik, und es wird überdies noch suggeriert, dass alle Schwulen und Lesben voll hinter dem stehen, was in den Staaten verallgemeinert als “Gay Issues” bezeichnet wird. Für das “notorische” Drittel der Schwulen, die beständig republikanisch wählen, ist offenbar im Bewusstsein der “Community” kein Platz. Denn trotz allem was suggeriert wird: Es gibt Homosexuelle die Probleme mit der gesonderten Bestrafung von Hassdelikten haben und gegen weitreichende Antidiskriminierungsgesetze sind. Nicht etwa weil sie, wie es linke Schwule gerne behaupten, bigott und heuchlerisch sind oder sich selbst hassen, sondern weil sie, durchaus berechtigt, glauben, dass jene Maßnahmen kontraproduktiv sind und die Grundlagen der freiheitlichen Demokratie unterminieren, bzw. weil bei ihnen schwulenspezifische Themen vielleicht nicht an erster Stelle der Aufmerksamkeit stehen, was ja absolut gerechtfertigt ist.
Der schwulenfreundliche republikanische Präsidentschaftsbeweber Rudolph Giuiliani wird im Übrigen – wenn er denn zum Kandidaten nominiert wird was noch absolut unsicher ist – dafür sorgen, dass viele Schwule der Demokratischen Partei den Rücken kehren werden; ein Szenario, welches die linksliberalen Homoverbände – die weitgehend das Bild Schwuler und Lesben prägen – fürchten. Es würde nämlich eindeutig beweisen, dass das Gerede von der schwulen Community, in der alle mehr oder weniger die gleichen Ansichten haben und die stets und ständig brav auf dem linken Spektrum der politischen Ansichten steht, eben nur Gerede ist.
31. März 2007 um 23:51
[...] 31st, 2007 · No Comments Gay West analysiert ein schwules “Community”-Magazin und stellt ein bisschen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Obama und Hillary heraus. [...]
1. April 2007 um 9:56
[...] der Fürther Landrätin. Wie uns der Iran und Barack Obama momentan demonstrieren. Ist Obama nicht sowieso schwul? Irgendwie bin ich ja froh, dass ich mich noch nicht mit solchen Problemen rumärgern [...]
29. Januar 2008 um 23:12
Obama wird von schwulenfeindlichen “Ex-Gays” unterstützt!!!
29. Januar 2008 um 23:14
Danke. Darüber haben wir schon berichtet.
http://gaywest.wordpress.com/2007/10/29/clash-of-minorities/
4. Februar 2008 um 17:43
Barack Obama erhält auch jede Menge Gay Support: http://www.laweekly.com/news/news/obamas-gay-gold-mine/18247/?page=1 !
Ron Paul allerdings auch: http://www.gaywired.com/article.cfm?section=66&id=18013 !
19. Februar 2009 um 12:20
obama ist schwul