Solidarität mit den iranischen Schwulen und Lesben!

By Damien

baraka ist eine internationale Selbstorganisations-Gruppe von schwulen, lesbischen und bisexuellen Migranten in Köln.

Gay Homeland Foundation (GHF) ist eine internationale Organisation, die sich der Förderung der schwul-lesbischen nationalen Bewegung und dem kulturellen Fortschritt der schwul-lesbischen Gemeinschaft widmet. Die Foundation untersucht Möglichkeiten zur Gründung von selbstverwalteten LGBT-Siedlungen und der Organization der LGBT-Gemeinschaft in einem souveränen Völkerrechtssubjekt.

Beide Gruppen rufen für den heutigen Donnerstag zu einer Solidaritätsaktion in Köln auf, um an schwule und lesbische Opfer des Ajatollah-Regimes in Iran zu erinnern.

In der Pressemitteilung hierzu heißt es:

Der 19. Juli ist der Jahrestag der im Jahr 2005 durchgeführten Hinrichtung von zwei homosexuellen Jugendlichen, Mahmoud Asgari und Ayaz Marhoni, die eines Liebesverhältnisses verdächtigt und von einem Familienmitglied bei der Polizei denunziert wurden. Nachträglich verbreiteten die Behörden offizielle Informationen, wonach die zwei Jugendlichen wegen Vergewaltigung eines 13-jährigen Jungen hingerichtet worden seien. Ähnliche Anschuldigungen werden in Iran regelmäßig vorgeschoben, um einen Todesurteil gegen Homosexuelle zu rechtfertigen, denn der von der Sharia ansonsten vorgeschriebene Beweis durch vier Zeugen kann realistischerweise nicht erbracht werden.

Die zwei hingerichteten Jugendlichen sollen uns an das Schicksal von vielen unserer Brüder und Schwestern in Iran erinnern, die vom Ajatollah-Regime und seinen Todesschwadronen gefoltert und ermordet wurden. Im Iran unserer Tage erleiden Schwule und Lesben schlimmste Unterdrückung und müssen um ihr Leben fürchten, wenn sie entdeckt werden. Das islamische Regime hat einen regelrechten Krieg gegen Homosexuelle erklärt, welches in seiner Niedertracht der ethnischen Säuberung nahe kommt: speziell geschulte Agenten locken homosexuelle Männer in den Internet-Foren in die Falle. In dieser Atmosphäre ständiger Angst werden viele Homosexuelle in den Selbstmord getrieben oder lassen sich zu nicht indizierten Geschlechtsumwandlungen drängen.

Die Gedenkveranstaltung findet am 19. Juli um 17:30 Uhr am Mahnmal für die lesbischen und schwulen Opfern des Nationalsozialismus am Rheinufer (an der Hohenzollernbrücke) in Köln statt.

Eine unterstützenswerte Initiative, zumal nach den aktuellen Meldungen.

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