Solidarität gegen Süßwaren-Imperialismus und Schoko-Stecher-Rassismus
Liebe Leser, kennen Sie Bounty? Diesen merkwürdige Schokoriegel, den gewissenlose Kapitalisten aus unerklärlichen Gründen mit Kokosextrakten versaut haben, so dass er widerlich nach eben Kokos schmeckt? Nicht nur ich habe eine Abneigung gegen dieses Schoko-Produkt, auch andere Leute fühlen sich durch Bounty in ihren kulinarischen Gefühlen verletzt. Einer der heldenhaftesten unter ihnen geht sogar so weit, dass er sich es zum Ziel gesetzt hat den Schokoriegel ein für alle Mal zu vernichten. Sein Name ist Programm: Bounty Killer.
Um das Ziel einer Welt frei von Bounty zu erreichen, muss Bounty Killer u. a. gegen das internationale Finanzkapital antreten, welches die Menschheit aus gewissenlosen Gründen mit Bounty verseucht hat, um arme Länder wie sein Heimatland Jamaika weiterhin in neokolonialer Abhängigkeit zu halten. Dabei hilft den Kapitalisten natürlich auch das internationale Weltschwulentum. So kritisierte die Rosa Nostra in letzter Zeit auffallend häufig die beliebte jamaikanische Tradition, Schwule nach dem Sonntagsgebet öffentlich zu lynchen. Ein typischer Beweis für die Arroganz der Schwuletten gegenüber fremden Kulturen und Völkern und für ihr Bestreben, kulturelle Vielfalt und Traditionen weltweit zu zerstören.
Bounty Killer hat die unheilige Allianz aus Schokoladen-Imperialismus und Schoko-Stecher-Rassismus erkannt und singt heldenhaft und mutig dagegen an. Kann man es ihm wirklich verdenken, dass er sauer ist? Kann man ihm wirklich verdenken, Hass zu verspüren gegen ein Produkt, welches ganz auf Konsum und Ausbeutung angelegt ist? Kann man es ihm Übel nehmen gegen Schwule zu sein, einer Gruppe die so wenig Respekt für seine Heimat Jamaika übrig hat?
Natürlich nicht. Bounty Killer hatte keine Wahl. Geboren in Elend und im Armut trieb ihn die Verzweiflung über die weltweite Ungerechtigkeit zum Hass - wie so viele andere auch. Jamaika: unterdrückt durch die Schwulen. Kuba: unterdrückt durch die USA. Palästina: unterdrückt durch die Ju… ääh Zionisten. Und die ganze Menschheit: unterdrückt durch’s Kapital. Da kann man ja nur hassen…