Triebverzicht und Bindungsfähigkeit

n-tv über Religion und Rendite in den USA

Der [protestantische] Fond verzichtet nicht nur auf Unternehmen, die mit Alkohol, Tabak, Glückspiel und Pornographie zu tun haben, sondern nennt in einer “Hall of Shame” auch Walt Disney, Coca-Cola und den Buchhändler Borders. Einziger Grund: Die Konzerne erkennen die Rechte von Schwulen und Lesben an und erlauben Mitarbeitern einen solchen Lebenswandel offen.

Seit wann haben Unternehmen das Recht, den Lebenswandel ihrer Mitarbeiter zu bestimmen? Na gut, eine Ausnahme macht die katholische Kirche, die verpartnerte Homosexuelle in Deutschland kurzerhand entlässt. Ob man denen in Rom einfach noch mal erklären sollte, dass Schwule, die verpartnert sind, Verantwortung füreinander übernehmen, eben so, wie es die Kirche doch immer wieder fordert? Und dass man sich im Vatikan doch mal entscheiden möge, ob man den Schwulen nun Triebhaftigkeit vorwerfen will und Bindungsunfähigkeit oder sie bestrafen will, wenn sie ihren Trieb kanalisieren und sich binden…

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