Die Türkei macht erneut auf unmissverständliche Weise klar, dass sie um keinen Preis der Welt Mitglied der Europäischen Union werden will:
Die Polizei hat eine Razzia in den Räumen der größten türkischen Homo-Gruppe in Istanbul durchgeführt. Die Behörden werfen der Organisation Lambda vor, die Prostitution zu fördern. Beschlagnahmt wurden mehrere Dokumente, darunter auch eine Liste von allen Mitgliedern der Organisation.
Außerdem hat die Staatsanwaltschaft ein Verfahren eingeleitet, in der sie der Gruppe vorwirft, „moralische Werte und die Familienstruktur“ vernichten zu wollen. Ein erster Verhandlungstermin ist Ende April angesetzt.
Dabei wäre ein Aufbrechen archaischer Familienstrukturen im Land zwischen Bosporus und Ararat durchaus wünschenswert. Und auch eine Neuinterpretation von Moral täte der Türkei mal ganz gut. Oder will man sich auf Ewigkeiten den Freuden schöner Götterfunken versagen?
21. April 2008 um 18:40
[...] die Erstie-Kampagnen an der Potsdamer Uni. Weniger Beachtung findet das sexistische Treiben der Istanbuler Staatsanwälte/Polizei gegen die Mitglieder des Homoverbandes LAMBDA in der Türkei. Also,an einem fehlendem [...]
21. April 2008 um 19:23
Bitte? Du bringst Schillers Ode an die Freude mit einem Besteuerungskartell von Staaten zwecks maximaler Ausbeutung der Bürger des Kontinents, das sich hinter dem Kürzel „EU“ versteckt, in Verbindung? Tollkühn!
Die Türkei muß sich modernisieren, aber bitte nicht um der Mitgliedschaft in einem protototalitär-imperialistisch-zentralistischen Gebilde sowjetesken Ausmaßes willen!