Moggis Welt
Ja, ja, ja wir wissen das. Schwule können nicht Fußball spielen. Dafür fehlt es uns an Koordinationsvermögen, Fitness, Ballgefühl und der unerlässlichen Auf-den-Rasen-spuck-Fähigkeit. Zudem kriegen wir keinen hoch wenn es bei Gesprächen in der Kabine um Titten geht. Oder so:
Luciano Moggi, der ehemalige Manager des italienischen Spitzenclubs Juventus Turin, hat in einem Interview erklärt, dass Fußball nichts für Schwule sei. “Es gibt keine Schwulen im Fußball. Ich weiß nicht, ob die Spieler was gegen sie haben, aber ich habe auf jeden Fall was gegen sie”, so Moggi im Interview mit dem Internet-Journalisten Klaus Davi.
In den Mannschaften, für die der jetzt 70-Jährige gearbeitet habe, habe es nie einen schwulen Spieler gegeben. “Ich wollte nie einen homosexuellen Spieler. Mit Sicherheit hätte ich keinen unter Vertrag genommen. Vielleicht bin ich altmodisch, aber ich kenne den Sport und ein Schwuler würde hier nie überleben.” Fußball sei nicht für Schwule gemacht, weil der Sport “eine spezielle Atmosphäre” habe. “Hier steht man mit anderen nackt unter der Dusche”, so Moggi.
Kann man sich das vorstellen? Man steht gemeinsam unter der Dusche! Zusammen! Mit vielen anderen! Ganz unter Männern! Rette sich wer kann!
Im Übrigen: Auch Springers BILD hat was über die Äußerungen von Luciano Moggi zu sagen. Und als hätte man es geahnt: Übelste Hetze, wie gewöhnlich.