Kanackpunk und Vermuselung
Das Weltbild der klassischen Linken in Bezug auf den Islam lässt sich relativ einfach umschreiben: Der Islam wird angebetet, weil er nach dem gescheiterten linken Projekt “Sozialismus” die letzte Möglichkeit darstellt, den ideologisch immanenten Antikapitalismus und Antiimperialismus voll authentisch auszuleben. Moslems stellen nach dieser Leseart also das einzig übrig gebliebene revolutionäre Subjekt für die Umsetzung der Weltrevolution dar.
Klassische Konservative sehen im Islam dagegen eine Konkurrenz zu althergebrachten “christlichen Werten” des Abendlandes und kommen - trotz ihrer Besorgnis über den Vormarsch des fundamentalistischen Islam - meist nicht umhin, zu attestieren, wenigstens hätte diese Religion noch echte “Werte” - im Gegensatz zum verweichlichten, dekadenten Westen. Im Kommentarbereich von PI erläutert ein Exemplar dieser Gattung das folgendermaßen:
[Kommentar Nr. 11, "CH4200"]
Erstrebenswert ist Schwulsein, lesbische Adoptiveltern, 24 Stunden Ganztagsbetreuung in der Kinderkrippe, Offenheit zu allen Seiten (ausser natürlich nach rechts). Das normale, natürliche, das was uns über Jahrhunderte geprägt hat und unser Fortbestehen gesichert hat ist plötzich verwerflich, wenn nicht schon “verbrecherisch”.
Das klingt alles noch recht langweilig und schmeckt fad nach hundertmal aufgewärmter kulturkonservativer Soße. Die Quintessenz dieser Soße hat es allerdings in sich:
Und genau da liegt der Knackpunk der eben die immer stärker werdende vermuselung und vertürkung unserer Gesellschaft betrifft:
Die Moslems haben zwar fragwürdige, brutale und oft menschenverachtende “Werte”, aber sie haben wenigstens noch etwas woran sie glauben.
Da haben wir es: Authentische, traditionelle Werte, über Jahrhunderte tradiert, inklusive Zwangsverheiratung, Steinigungen, Ehrenmorde. Alles im Namen der Religion und Kultur. Der Ausdruck einer reinen kollektiven Stammessitte als Gegensatz zur Freiheit des Individuums im verderbten Westen:
Wir dafür haben einen Hauptstadtbürgermeister der bei perversen Schwulenparaden mitmarschiert, und in der zweitgrössten deutschen Stadt wird der schwule Bürgermeister einer ehemals konservativ-christlichen “Volkspartei” demnächst das gleiche tun.
Und weil schwule Bürgermeister und “perverse” CSD-Paraden irgendwie schlimmer sind als alles was in der islamischen Welt vor sich geht, bleibt nur ein Ausweg:
Wir müssen uns an die eigene Nasen packen, unser Land ist unter der Fuchtel von Multikulti-Schwuchteln und das werden wir noch teuer bezahlen!
Doch was genau bedeutet das konkret? Ob eine Nachfrage hilft, den Nebel zu lichten?
[Kommentar Nr. 12, "nachtwache"]
Konservativ und Schwul sind keine Gegensatzpaare - und wenn ich die Parade des CSD mit bspw. dem Kölner Karnevalsumzug vergleiche, dann bin ich mir nicht mehr so sicher, wer oder was eigentlich pervers ist!
Das könnte man theoretisch so stehen lassen. Jedoch bevor User “CH4200″ darauf antworten kann, muss erst einmal der “Eisvogel” grundsätzlich was klar stellen:
[Kommentar Nr. 19, "Eisvogel"]
Konservativ und Schwul sind keine Gegensatzpaare
In einem Individuum nicht zwangsläufig - wenn man “schwul” ganz eng auf die rein sexuelle und höchst privat gelebte Vorliebe beschränkt definiert.
Wenn man aber die erweiterte Definition nimmt, die sehr üblich ist (so die Wowereit-Party-Nummer), dann ist das schon ein Gegensatzpaar.
Na, liebe Leser, ahnen sie wohin der Hase läuft?
Mich interessiert es nicht, mit wem ein Politiker ins Bett geht. Aber mich stört es gewaltig, wenn er drüber redet und es zum “Lebensgefühl” hochjubelt. Wenn ein Bürgermeister die Stadt, für die er Verantwortung hat, als “arm aber sexy” bezeichnet und vor allem das noch in einem Ton tut, als ob das was Tolles wäre, dann ist das daneben. Worte wie “sexy” sollte ein Mensch in verantwortungsbewusster Position öffentlich gar nicht verwenden.
Im Prinzip also nichts Neues. Unter dem Label “schwul” wird nicht etwa nur eine sexuelle Orientierung verortet, sondern gleichsam alles was unsere konservativen Volksbeglücker als irgendwie dekadent und hedonistisch definieren. Die Verlautbarung, man interessiere sich nicht dafür, mit wem ein Politiker ins Bett gehe, ist glatt gelogen. Denn Wowereit hat niemals davon gesprochen, mit wem er ins Bett geht. Er hat lediglich festgestellt, dass er schwul ist. Er zeigt sich in der Öffentlichkeit mit seinem Lebensgefährten. Und genau das ist es, was Kommentator “Eisvogel” nicht ertragen kann. Das nämlich jemand ohne Scheu dazu steht, schwul zu sein.
Nach so viel Ermutigung fühlt sich dann auch endlich User “CH4200″ bestärkt, seine obigen Gedanken ausführlich darzulegen. Zunächst klingt alles ganz normal dämlich:
[Kommentar Nr. 25, "CH4200"]
Natürlich soll ein Konservativer auch Schwul sein dürfen, meinetwegen soll er das auch öffentlich machen.
Ich setze aber die Grenze dort an wo wir beginnen dies staatlich und Gesellschaftlich zu fördern. Und genau das pa[s]siert seit Jahren in den Veranstaltungen der Schwulen-Lobby.
Ich weiss, dass ist gerade bei PI ein heikles Thema.
Ja, ja, die böse “Schwulen-Lobby”, die versucht Homosexualität zu “fördern” - wie auch immer das gehen soll. Diese “Förderung” wird natürlich als negativ betrachtet. Warum? Na, weil man Homosexualität an sich als etwas negatives betrachtet. Und warum tut man das? Ist es wegen der Kinder? Den einsamen deutschen Madels ohne Mann? Ja klar, aber nicht nur. Die Kernthese der Schlechtigkeit von Schwulen ist in ihrer komplexen Dramaturgie geradezu genial. Liebe Leser, lehnen Sie sich zurück und genießen Sie:
Warum waren die Türken komischerweise in den 60er und 70er Jahren besser integriert und wesentlich weniger islamistisch eingestellt als heute?: Weil das Land damals noch einen “Reststolz” hatte, es noch echte Konservative gab, die grenzenlose Beliebigkeit und Offenheit die heute herrscht noch weit entfernt war.
Es gab noch keine “Gleichstellungsbeauftragten” und kein “rosa Telefon für schwule Teenies”, in den Schulstunden wurde den Kindern noch nicht erklärt was eine “Geschlechtsumwandlung” ist und wie wichtig dies für diese Leute ist.
Heutzutage gibt es z.B. eine riesige milliardenschwere Aids-Industrie, natürlich vollgepumpt mit staatlichen Geldern. Und das alles für eine krankheit die eine absolute Minderheit unserer Gesellschaft betrifft!
Das soll nicht hartherzig klingen, aber das sind die vielen kleinen Mosaiksteinchen die ein Gesamtbild ergeben, welches die Hauptursache der Islamisierung unseres Landes ist!
Womit sich der Kreis geschlossen hat. Die Schwulen sind letztendlich irgendwie verantwortlich für den Islamismus und somit auch irgendwie für 9/11. Vielen Dank. Das musste endlich mal gesagt werden!
26. April 2008 um 18:16
Naja, man kann das auch einfacher zusammenfassen:
Wenn wir nicht alle Muslime werden wollen, dann müssen wir so werden wie die Muslime, aber als Christen.
Zurück ins Mittelalter? Da bleibe ich lieber eine Multikulti-Schwuchtel. :(
27. April 2008 um 11:51
Ja, die Kommentarbereiche von PI oder auch Fakten und Fiktionen strotzen von Fremdenhaß, Rassismus und Homophobie. In Bezug auf PI bieten die Autoren, allen voran der fürchterliche Stefan Herre, aber auch wirklich den Raum dafür. Für Herre mag also die Bezeichnung “Fitnazi”(Kay Sokolowsky) durchaus zutreffen.
27. April 2008 um 15:49
Hi Mark,
ich habe den Artikel von Sokolowsky in “konkret” mit sehr gemischten Gefühlen gelesen… so sehr ich ihm darin Recht gebe, daß sich in solchen Blogs wie PI etc. eine extrem rassistische (und homophobe) Klientel versammelt, und auch H. M. Broder in seiner Nicht-Haltung zu solchen “Fans” einen verbalen Schienbeintritt verdient hat, so sehr hat es mich geärgert, daß Sokolowsky Geert Wilders pauschal in eine rechte Ecke stellt und geradezu der Volksverhetzung bezichtigt (in abgemilderter Form wirft er das auch Giordano vor), aber mit keinem Wort darauf eingeht, welchen Gefahren für Leib und Leben sich Wilders aussetzt, Gefahren, die anonyme Kommentatoren bei PI nicht zu gewärtigen haben. Die Beispiele eines Theo van Gogh (islamkritisch, eher “links”) und Pim Fortuyn (schwul, eher “rechts”) aber auch Ayaan Hirsi Ali (islamkritisch, Frau, eher “rechts” und womöglich auch noch “lesbisch”) zeigen doch, was für ein Mob sich zur Tat bereit sieht. Und, daß moslemisch-fundamentalistisches und völkisches Rassistendenken in Wahrheit mehr eint als trennt, wie die Geschichte belegt.
27. April 2008 um 21:49
Selten so ein “BirchermüEsli” (mit e bitte! Hat nix mit einer Maus zu tun!) an Text und Kommentaren gelesen…
28. April 2008 um 1:03
Zeigt mir eine Stelle in den PI-Archiven wo Schwule und Lesben verhöhnt werden wegen ihrer Homosexualität??In den Beiträgen, nicht in den Kommentaren wohl verstanden.
Desweiteren zeigt mir eine Stelle in den PI-Archiven wo rassistisches, oder nazistisches Gedankengut verbreitet wurden???In den Beiträgen, nicht in den Kommentaren!
Man kann PI doch nicht verdammen wegen dem ausgeflippten Blödsinn, den einige Zeitgenossen am Computer verzapfen!
Im Gegenteil, PI hat schon einige Male auf die Gefahren für Schwule hingewiesen, die aus der Massenimmigration von Muslimen nach Europa herrühren. Viele Schwule bloggen bei PI, und liefern oft gute Kommentare.
Leute wie Volker Beck, der glaubt trotz seines Schwulseins die Interessen des Islams in Deutschland vertreten zu müssen, werden zurecht bei PI auf die Schippe genommen.
Nein, nein, PI ist ein wertvolles Blog. Es hat vielen Menschen in Deutschland und darüber hinaus, die Augen geöffnet für die Gefahren, denen wir alle ausgesetzt sind durch die Ignoranz, Faulheit, und Dummheit von Politikern denen die Islamisierung unserer Gesellschaft offenbar völlig wurscht ist!
Anstatt hier gegen PI zu hetzen, beschäftigt euch lieber mit den Islamofaschisten in den Moscheen, die euch alle am liebsten vom höchsten Wolkenkratzer in der City werfen würden, wenn sie es denn könnten! Dort sitzen unsere Feinde, nicht in der Redaktionstube von PI!rom
28. April 2008 um 11:05
Wer Menschen, die dem Islam feindselig gegenüberstehen, - in Anspielung auf Geert Wilders “Fitna” - “Fitnazis” (Kay Sokolowsky) nennt, setzt sich dem begründeten Verdacht aus, einer Verniedlichung islamistischer Gewaltandrohung und -anwendung das Wort zu reden: Was immer man von “Fitna” hält, der Titel steht in der Tradition polemischer Religionskritik, wie sie - mit Blick auf Aufklärung und bürgerliche Revolution - bis vor wenigen Jahrzehnten eher der “Linken” zugerechnet worden wäre. Daß Autoren solchen polemischen Kritik herrschaftlicher Religion im gegenwärtigen Europa offenen Mordaufrufen ausgesetzt (und im Falle Theo van Goghs ermordet werden) können, während EU-Parlamentarier der “Rechten” wie der “Linken” nach einer Unterbindung “islamophober” Meinungsäußerungen im Internet rufen, spricht Bände über den Geisteszustand eines “Westens”, dessen “mainstream” es für chic hält, Liberale und Opfer religiopolitisch motivierter terroristischer Gewalt mit Nazis und islamistischen Terroristen (Islamismus-Kritiker werden ja auch gern als “Haßprediger” tituliert) in eins zu setzen.
28. April 2008 um 13:29
@rom: Alles rechtschaffen bei PI, und im Kommentarteil tobt der Mob? Mir ist zumindest EIN FALL bekannt (ich lese das selten), bei dem der PI-Kommentar-Stammtisch als Korrektiv für einen “fremdenfeindlichen” Beitrag auftritt: http://www.pi-news.net/2008/04/lex-asamoah/
Kicker Asamoah wird als Raser von der Polizei geblitzt. In der Verhandlung kommt er mit einem milden Urteil davon, weil er unterwegs zu seiner schwangeren Frau war. PI kommentiert “Tja, manche sind halt gleicher als gleich…”, was schon unter Sozialneid fällt, kommt aber noch zu dem gewitzten Einfall, einen Link zu einem Post zu setzen, in dem es um den Fall eines Muslim geht, der in Großbritannien wegen eines ähnlichen Delikts nicht streng bestraft wurde. Ergo: Schwarze Hautfarbe zu haben ist für PI so etwas Ähnliches, wie Muslim zu sein. Hier ist die Grenze der Islamkritik zur guten alten Ausländerfeindlichkeit deutlich überschritten. Und dann kommt’s: PI wird für diesen Link im Kommentarteil mehrfach abgestraft. Z. B.: “Es scheint den Anschein zu haben, das der Autor ein Problem mit seiner Hautfarbe hat…”
28. April 2008 um 16:21
@Learnmore Disa
Auch unabhängig von den fremdenfeindlichen Tendenzen in den Attacken von “Politically Incorrect” auf in Europa lebende Muslime offenbart sich die menschenrechtsfeindliche Substanz der vermeintlichen “Islamkritik” einer Dr. Beate Klein und eines Stefan Herre schlicht darin, dass diese im Konflikt zwischen liberalen Muslimen einerseits und Multikulturalisten (als Weggefährten islamischer Integristen) andererseits Partei gegen erstere beziehen! So wurde 2006 die Erklärung des liberal-republikanischen Islamismus-Kritikers Prof. Bassam Tibi, seine Lehrtätigkeit in Göttingen aufzugeben, in “PI” hämisch begrüsst; Tibi habe selbst erkannt, dass er in Deutschland nicht integrierbar sei. Tatsächlich war Tibi nicht zuletzt deshalb scharfen Anfeindungen pro-islamistischer Multikultis ausgesetzt worden, weil er einer ASSIMILATION muslimischer Einwanderer das Wort geredet und davor gewarnt hatte, zu glauben, den Herausforderungen der liberalen Demokratie durch islamischen Fundamentalismus könne durch Lichterketten adäquat begegnet werden.
In der gleichen Logik, mit der ein streitbarer Laizist wie Tibi (der - wie seine Biographie demonstriert - in einer westlichen Leistungsgesellschaft in grösserem Masse sich integrierbar gezeigt hat, als das Gros der Anhänger von “PI”!) von Stefan Herre und Co. als Störenfried attackiert wurde, polemisierten die politisch Korrekten von “Politically Incorrect” vor einigen Wochen gegen die berechtigten Proteste der Aleviten gegen eine “Tatort”-Sendung, in der auf Topoi traditionalistisch-islamischer Denunziation gegen die alevitischen “Häretiker” zurückgegriffen wurde.
Fazit: Zum Unterschied von Ayaan Hirsi Ali oder Geert Wilders interessieren Stefan Herre die Menschen- und Bürgerrechte von Muslimen (oder Nichtmuslimen) nicht im geringsten. Wäre es ihnen um eine auf Menschen- und Bürgerrechte gegründete politische Ordnung bestellt, würden sie sich mit jenen Muslimen solidarisiert haben, die - wie Bassam Tibi oder die protestierenden Aleviten - engagiert für eine Ächtung des muslimischen Integrismus eintreten.
28. April 2008 um 18:27
@Thommen
irrritiert frage ich sie jetzt, was denn an vorsichtig kritischen Kommentaren zu einem Autoren der “konkret” sie zu der Assoziation verleitet, an eine heute gerade im liksrechtsgrünen Milieu “total” verbreitete Naturkostempfehlung des dem Rassisten Rudolf Steiner nahestehenden Naturkostfanatikers Dr. Bircher-Benner zu denken?
Ich werde auch ohne Antwort mal “drüber nachdenken”!
29. April 2008 um 13:18
Um sich gegen Rassismus abzugrenzen, ist es nötig, zu betonen, dass man ein Bewusstsein für kulturelle Konstruktion hat, wenn man auch verschiedene konstrukte gegeneinander abwägt und eins dem andern für überlegen hält.
PI fördert ausserdem untergründig eine Proleten-Emotionalität, finde ich zumindest.
@ hegelxx
Wo ist jetzt eigentlich der Beweis, dass Steiner rassistisch ist?
Alle bisherigen Spiegel-Hetzkampagnen wurden so total als gewollte Verzerrungen zerrissen, dass es mir (selber kenntnislos) schwer fällt, noch irgendwem zu glauben.
Die ganzen Spiegel- und Springer Leute rechnen da mit ihren Eltern oder eigener Vergangenheit ab, ist ja leicht zu durchschauen, sonst woher der neurotische Eifer?
29. April 2008 um 18:11
@Albert
Der Rassismus eines Rudolf Steiner erschließt sich einfach aus der Lektüre seiner Texte. Wenn der “Spiegel” vermeintliche “Hetzkampagnen” wider Steiner und die Anthroposophen schreibt, gilt ein Verriss durch andere Blätter noch lange nicht als “Widerlegung”, es gibt m.E. immer noch einen (manchmal leider nur noch kleinen) Unterschied zwischen journalistischem business-as-usual und akademischer Auseinandersetzung. Im Falle Steiner kann ich, was letztere angeht, auf Peter Bierl sowie Colin Goldner verweisen.
Ich kann aber, um auf den vermutlich polemischen Kern dieses postings von “Thommen” zu rekurrieren, weder bei Mark noch bei mir Rassismus entdecken. Auch kein “Müesli”.
29. April 2008 um 22:43
Hi Hegelxx
Ich hab heute die Gelegenheit gehabt, mit ein paar ANtropos zu reden, und sie haben bestätigt, dass Steiner rassistische und faschistische themen aufgeworfen hat. Allerdings bestanden sie darauf, dass man die Antroposophie davon reinigen kann, ohne die Essenz/-für die heutigen wichtigen anteile- irgendwie zu berühren.
Tatsächlich gibt es dazu schon lange umfangreiche Arbeiten
Das interessiert den Szientizisten natürlich nicht, aber das ist ein anderes Thema.
Peace