Ich finde es eigentlich langweilig darüber zu reden, schwul zu sein

Eigentlich habe ich mich nie richtig geoutet. Das kam ganz organisch. Meine letzte Freundin hatte ich im Alter von 26, dann habe ich das gestoppt. Ich war schwul, das war kein großes Event für mich, es passierte einfach so. Im Prinzip finde ich aber die Bedeutung, die heute dem persönlichen Coming Out beigemessen wird, ein wenig geschmacklos, und um ehrlich zu sein, auch ziemlich dumm. Jeder hat seine Vorlieben. Punkt. Und man sollte niemandem vorschreiben, wie er damit umzugehen hat, ob er oder sie das öffentlich macht, oder nicht.

Rupert Everett im Interview mit Tele 5

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