Die Schwulen- und Lesbenszene in Istanbul trauert um den 26-jährigen Ahmet Yildiz. Der junge Mann, der letztes Jahr die Türkei bei einem schwulen Contest in San Francisco vertreten hat, wurde letzte Woche erschossen, als er ein Café verließ. Verwundet versuchte er noch, den Tätern mit seinem Auto zu entkommen, aber er verlor die Kontrolle über seinen Wagen und starb kurz darauf im Krankenhaus. Die Freunde von Ahmet Yildiz glauben, dies war der erste schwule “Ehrenmord” in der Türkei.
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Nun soll sich auch der Lebenspartner des Ermordeten auf der Flucht befinden. Das Konsulat der Bundesrepublik soll dem Mann, der einen deutschen Pass besitzt, geraten haben, die Türkei so schnell wie möglich zu verlassen.
Schlagworte: Dialog der Kulturen, Die Verschwulung der Welt, Diskriminierung, Schwule im Militär
9. August 2008 um 22:09
Rest in Peace Ahmet Yildiz ! You will not be forgotten.
4. September 2008 um 18:25
Da soll nochmal einer sagen, die katholische Kirche lebe im Mittelalter. OK, sie sind nicht gerade sehr tolerant, aber ich kenne keine Christen, die ihre Kinder töten, weil sie schwul sind… schon eine komische Kultur der Islam…
3. Juli 2009 um 10:12
ich bin auch türke und war mehr als traurig als ich diese nachricht gelesen habe.
es kann einfach nicht sein das sowas im namen der tradition oder religion passiert.
gewalt gegen schwule nimmt immer mehr zu, auch wenn die paraden immer größer und bunter werden in westeuropa.
es sollte mehr politisch sein. champagner und drogen und loveparade hält nicht lange um für unsere rechte respekt einzufordern.
schwul zu sein bedeutet mehr als im federkleid oder ledermontur durch die innenstadt zu ziehen.
meine familie akzeptiert es und es und mag meinen freund. ich wünschte es gebe mehr solcher eltern in der türkei.
gerade die jungen türken in deutschland werden immer schwulenfeindlicher. es muss was passieren!!!