Homomade in Entenhausen

By Damien

Nachdem wir gestern gelernt haben, dass die Homophobisierung Chinas nicht dem Westen, sondern dem roten Osten zu verdanken ist, gibt es heute neue Erkenntnisse über die Verschwulung der chinesischen Welt, an der, wie könnte es anders sein, der Westen schuld sein soll. Der hat sich diesmal als Medium einen Kinderfilm ausgesucht, mit dem nicht zuletzt der chinesische Nationalstolz in den Dreck gezogen werden soll:

Der chinesische Künstler Zhao Bandi verlangt gerichtlich eine Entschuldigung der Verantwortlichen von DreamWorks, denn er sieht das Nationalsymbol Chinas in “Kung Fu Panda” verunglimpft: “Ein Panda mit grünen Augen steht für das Böse und kein chinesischer Maler würde diese Farbe für jemanden wählen, der gut ist.” Noch schlimmer sei allerdings, dass als Vater des Pandas eine Ente herhalten musste. “Viele Fremde sehen im Panda nicht nur ein Symbol Chinas, sondern auch einen Repräsentanten der Chinesen. Eine Ente als Erzeuger des Pandas ist eine Beleidigung für das chinesische Volk. Ich mache mir große Sorgen, dass junge Chinesen in einigen Jahren denken könnten, dass Donald Duck einer ihrer Vorfahren ist.”

Und wer glaubt, dass seine Vorfahren aus Entenhausen kommen, dem hilft auch die Ambiguität des Entensymbols nicht mehr:

Zugute halten muss man DreamWorks allerdings, dass die Symbolik der Ente in China nicht eindeutig geklärt ist.

Obwohl es eindeutiger kaum noch geht, schließlich

Steht die Ente in einigen Landesteilen für Homosexualität oder den Penis,

weshalb es außer Frage steht, was mit diesem Film erreicht werden soll. Die kleinen Chinesen sollen glauben gemacht werden, sie stammten allesamt von einer homosexuellen Ente ab. Oder von einem männlichen Geschlechtsteil. Was für eine Alternative!

Schlagworte: , , , , ,

Einen Kommentar schreiben