CDU Hamburg: Voll schwul

By Damien

Erstmalig hat sich Hamburgs 1. Bürgermeister Ole von Beust bereit erklärt, ein Grußwort zum CSD zu sprechen. In seiner Rede auf der Opening-Gala im Café Keese ging er auf die angespannte Situation Homosexueller in den östlichen europäischen Staaten ein und wies auf die nach wie vor schwierigen Coming-Outs junger Schwuler und Lesben in Deutschland hin.

Na, Linke, was habt Ihr diesmal zu meckern? Als die CDU sich in diesem Jahr weigerte, den Stuttgarter CSD zu grüssen, war Euch das ja gleich wieder Beweis für die Schwulenfeindlichkeit der Konservativen im Ländle. Und jetzt? Beschwert Ihr Euch wahrscheinlich, dass von Beust nicht während seines Grussworts öffentlich  ungeschützten Analverkehr mit mindestens drei verschiedenen Männern betrieben und damit eine sexuelle Spielart diskriminiert hat. Typisch CDU eben.

Hier kann man sich das Video des Grussworts ansehen.

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2 Antworten zu “CDU Hamburg: Voll schwul”

  1. Ralf sagt:

    Ich bin zwar kein Linker, aber der CDU stehe ich zumindest was Schwule und Lesben angeht, nicht unkritisch gegenüber. Wie auch immer: Ich war überrascht. Ole hatte ja für sein Coming out seinerzeit den Herrn Papa vorgeschickt. Da wundert man sich, dass er plötzlich so offen mit sich umgeht. Ich freu mich drüber. Übrigens auch für ihn selbst. So ganz leicht wird’s für ihn nicht gewesen sein. Im Übrigen: Das CDU-regierte Hamburg steht homopolitisch viel weiter “links” als das SPD-regierte Rheinland-Pfalz.

  2. Sergej sagt:

    Als “offen schwul” würde ich Ole von Beust nun aber nicht bezeichnen wollen. Außerdem hat das mit Links-Rechts nicht viel zu tun, wie Roger Kusch und Pim Fortuyn beweisen.

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