Bisher dachte ich, Michael Lucas würde die für Schwule überlebensnotwendige Kritik am Islam so pointiert auf den Punkt bringen wie sonst keiner. Jetzt hat mich der Gay Dissenter eines Besseren belehrt. Nachdem Lucas in einem Interwiew auf die Frage:
Du bist jüdischer Abstammung. Ist dass der Grund, warum du Arabern mit so offenkundigem Hass begegnest?
geantwortet hatte:
Ich habe nie das Wort Araber benutzt, weder in meinen Interviews noch in meinem Blog. Ich rede nicht von “den Arabern”, sondern immer vom Islam, der meiner Meinung nach eine äußerst üble Religion ist. Der Islam unterdrückt alle anderen Meinungen außer der eigen[en], er hält eine Milliarde Menschen auf diesem Planeten vom gesellschaftlichen Fortschritt fern und lässt sie in einer mittelalterlichen Denkweise verharren. Das Problem sind nicht die Menschen, die dem Islam anhängen. Diese Menschen sind Opfer. Das Problem ist die islamische Ideologie, insbesondere ihr Ursprung, der Koran.
widerspricht der Gay Dissenter,
denn die Menschen, die dem Islam anhängen, sind keineswegs Opfer, sie sind Täter. Von einem Buch, das aus auf geduldigem Papier geschriebenen Worten besteht, geht keine unmittelbare Gefahr aus. Die Gefahr geht von denen aus, die die Ideologie und Demagogie anderer, einerlei ob ausgesprochen oder aufgeschrieben, glauben. Wer den (vermeintlichen oder tatsächlichen) Worten eines Glaubensgründers, wer einem Glaubensführer, einem Wahnsinnigen, einem Ideologen glaubt und seiner Lehre anhängt, kann sich nicht auf eine Opferrolle zurück ziehen. Er ist Täter. Unentschuldbar und letztverantwortlich!
ergänzt, nach kritischen Kommentaren:
Ich halte allerdings überhaupt nichts von diesen ständigen Entschuldigungsversuchen: Nicht der Islam ist schuld, sondern alle anderen. Der Islam wird immer völlig falsch verstanden, ist in Wirklichkeit die friedliebendste Religion überhaupt, man müsse den Ursachen auf den Grund gehen, usw, usf.
Eine Formulierung wie “Homophobie ist eine Erfindung des christlichen Westens, die im Zuge der Globalisierung in die entlegensten Winkel dieser Welt exportiert wird” ist nichts anderes als der Ausdruck gefährlicher Dummheit und wird irgendwann in der Behauptung enden, der Koran sei in Wirklichkeit von schwulen Menschen geschrieben und drücke nichts anderes als die Liebe zur Homosexualität aus. Spätestens wenn in der westlichen Welt die Ansicht vertreten wird, die Verfolgung Homosexueller sei ein kultureller Fortschritt (Georg Klauda scheint diese Auffassung zu vertreten) und die Forderung erhoben und umgesetzt wird, der Islam müsse das Christentum ersetzen, wird uns der Islam vermitteln, wie der Koran richtig zu verstehen ist.
und findet abschließend auch noch versöhnliche Worte gegenüber Lucas:
Ich bin immer wieder überrascht, wie sehr schwule Menschen bemühlt sind, Homophobie und tödlichen Schwulenhass zu entschuldigen und mit allerlei Erklärungen (’historisch, kulturell, oder sonstwie bedingt’ ) zu verharmlosen oder als selbst verschuldet abzutun. Da ist mir die klare Ansage des Pornodarstellers, die ich zwar so nicht formuliert hätte, wesentlich lieber.
Schlagworte: Abgründe islamischer Toleranz, Der Westen ist böse, Dialog der Kulturen, Die gute alte Linke, Die Umwelt ist schuld, Diskriminierung, Förderung der Homosexualität, Freiheit ist Dekadenz, Heterosexualität ist Antirassismus, Homokolonialismus, Homophobie erklären, Islamisierung, Pornografie, Religion, Rosa Nostra, Schwul sein ist voll scheiße, Schwulenrechte sind Rassismus, Was den Pinsel weich macht