Wenn Sie es demnächst einmal in die Suburbs von St. Louis, Missouri verschlagen und das Bedürfnis überkommen sollte, in der Sandwichkette Subway ein schnelles Mahl zu sich zu nehmen, sollten Sie nicht damit rechnen, von Kurt Wild bedient zu werden. War der junge Mann bis vor kurzem der einzige Grund Missouri zu besuchen – oder bei Subway zu essen -, wurde er jetzt gefeuert. Warum?
Ein Kunde hat sich beschwert, dass Kurt Wild, der u.a. für die Labels Freshmen und Buckshot vor der Kamera stand, im Schnellrestaurant bei St. Louis die Sandwiches zubereitet.
Das ist so verrückt: Ein Kunde kommt ins Subway und erkennt sofort Kurt Wild als denjenigen wieder, der in diversen Pornoheften und -filmchen mitgewirkt hat, um schwulen Männern ein wenig Vergnügen (auto)sexueller Natur zu verschaffen. Wäre ich der Kunde, wow, ich wäre begeistert, hätte wochenlangen Stoff für Tratsch und würde jedem – ob dieser es nun wissen will oder nicht – erzählen, hey, im Subway arbeitet Kurt Wild, der dreht super Pornos und sieht so scharf aus und sein Schwanz ist ein Traum und wenn er kommt dann… – na ja Sie wissen schon.
Aber ich kenne keine Filme von Kurt Wild, was mich entscheidend von dem Herren unterscheidet, der jetzt einen Kreuzzug gegen Subway starten will, weil es ihm offensichtlich peinlich ist, im realen Leben jemandem zu begegnen, der ihn an sein als schmutzig empfundenes Hobby erinnert.
Der ganze Witz an der Geschichte ist, dass diese ja auf den empörten Kunden zurückfallen wird. Denn wenn dieser sich zum nächsten Bier mit seinen Kumpels trifft um darauf anzustoßen, dass sie es den Schwuchteln mal wieder so richtig gezeigt haben, wird er irgendwann doch erklären müssen, woher er denn Kurt Wild eigentlich so gut kennt. Das wird sicher lustig. Nur nicht für ihn.
Dabei ist Kurt Wild gar keine Schwuchtel. Er ist verheiratet, hat drei Kinder und war, wie so viele Darsteller im Pornogeschäft, an beiden Ufern tätig. Dass dies in dem Gewerbe so unüblich nicht ist, kommt für viele schwule Pornoliebhaber sicherlich überraschend und einige wären sicherlich geschockt, würden sie erfahren, dass so einige ihre Lieblingshengste auch weibliche Darsteller beglücken.
Die Ikone grüner Toleranz – der uns allen wohlbekannte “Apfelmaik” – ist jedenfalls empört. Nein, nicht über Subway, sondern wegen Kurt Wild:
Wenn der junge Mann so ein Gay-for-pay-Typ ist frage ich mich, warum wir uns hier mit ihm solidarisieren sollten.
Mich interessieren eher die Schicksale von Leuten, die wegen ihrer HOMOSEXUALITÄT entlassen werden.
Ja so sieht sie aus, die linksgrüne Solidarität. Nicht wirklich schwul? Pech gehabt Kurt Wild. Du warst zwar gut genug zum Wichsen, aber warum sollte es einen jucken wenn du wegen Schwulitäten entlassen wirst?
Und ein weiterer User ergänzt:
Seine Frau muß auch nicht alle beisammen haben, wenn sie mit nem pseudoschwulen Pornodarsteller zusammen ist. Von mir aus kann er gefeuert bleiben …
Dabei ist das Verhalten der Ehefrau vollkommen nachzuvollziehen. Denn nicht mehr “alle beisammen” hätte sie doch wohl nur, wenn sie mit einem schwulen Mann verheiratet wäre, nicht wahr?
Doch ein Faible für solch bizarre Arrangements findet man ja auch: bei den Frauen der Ex-Gays.
Schlagworte: Abgründe schwuler Ideologie, Die Verschwulung der Welt, Kurt Wild, Pornografie, Schwul sein ist voll scheiße, Subway, USA