Archiv | Januar, 2009

Dialektik heute: Schwule für Schwulenmörder

31 Jan

Was machen eigentlich die Knalltüten von Queers for Palestine in diesen bewegten Zeiten, in denen die Hamas-Sektion der Religion des Friedens mal wieder alles dafür tut, keinen Palästinenser-Staat zu bekommen? Ihre Internetseite ist momentan nicht erreichbar, doch geben muss es sie immer noch. James Kirchick hat sie nämlich auf einer Anti-Israel-/Pro-Hamas-Demo im beschaulichen San Francisco entdeckt. Und obwohl man über Demonstrationen in der City by the Bay desöfteren den Kopf schütteln muss – und ich nehme hier ausdrücklich den Gay Pride aus – schießen die Queers mal wieder den Vogel ab: (weiterlesen…)

Diskriminiere Deinen Nächsten wie Dich selbst

31 Jan

Ein kalifornisches Berufungsgericht in Riverside gab der Lutheran High School in der Kleinstadt Wildomar Recht, die 2005 zwei 14-jährige lesbische Schülerinnen wegen deren Homosexualität ausschloss. Das Gericht argumentierte, dass für Schulen nicht dieselben Gesetze wie für private Unternehmen gelte, die sich an die kalifornischen Antidiskriminierungsrichtlinien halten müssen.

Was queer.de da berichtet, mag formal nicht zu beanstanden sein. Was das allerdings mit Nächstenliebe zu tun haben soll, das soll mir mal einer erklären.

Eine schrecklich verrückte Familie

31 Jan

Die Frau von Ted Haggard - jenem evangelikalen Pastor, der darüber stolperte, seine menschlichen Empfindungen zu unterdrücken – steht ihrem Ehemann an alternativer Weisheit in nichts nach. Bei Talk-Queen Oprah Winfrey eignete sie sich die Position deutscher Grüner an, nämlich schon immer alles gewusst zu haben:

„I felt it was the thing that could destroy Ted if he gave in to it,“ she said. „So I prayed for him and I felt as though he was winning the battle.“

Ätsch bätsch, falsch gedacht! Gott sah offensichtlich keinen Sinn darin, sein Werk zu verändern und aus Haggard einen strammen Hetero zu machen. Und so werden er und sein kleines Frauchen wohl ihr ganzes Leben lang mit Teddys Gelüsten leben müssen, die unter anderem so aussehen:

„[...] to have sex with about 6 young college guys ranging from 18 to 22 in age.“

Es gibt wahrlich größere Sünden. Eine wäre z. B., eine Zweckehe mit einer Frau einzugehen, obwohl man diese nicht liebt. Aber wer sich gerne verarschen lässt…

Warum die Eltern heroinsüchtiger Töchter besser mit Kindern umgehen können als Schwule

30 Jan

Wenn es irgendwo in Großbritannien die Schandtaten der Schwulen und ihrer Lobby aufzudecken gilt, kann man sicher sein, dass Melanie Phillips eifrig mit dabei ist. Und dieses Mal hat sie eine besonders schändliche Tat der Homos aufgedeckt:

When homosexuality was legalised back in 1967 did anyone dream that some four decades on a British grandmother and grandfather wanting to adopt their own grandchildren would be refused permission and the children adopted instead by two gay men?

Wunderbarer Einstieg, mit dem die Phillips uns sagen will, dass man Homosexualität lieber nicht hätte legalisieren sollen, denn es war ja klar, dass dies nur dazu führt, armen Großeltern ihre Enkelkinder wegzunehmen und sie den Schwuchteln auszuliefern: (weiterlesen…)

Ja, Homosexuelle sollten sich verstecken!

30 Jan

Es wäre natürlich zuviel verlangt, von einem katholischen Bischof in irgendeiner Form vernünftige Antworten über Gott und die Welt zu bekommen. Dummerweise glauben solche Leute beständig, ihre Eigenschaft als zölibatäre Männer befähige sie dazu, Antworten auf Fragen zwischenmenschlicher Beziehungen zu haben. So auch Bischof Algermissen, seines Zeichens Kirchenfürst aus dem deutschen Bible Belt:

„Was sagen Sie zu Homosexualität?“ – „Das ist ein Problem, das nur wenige in der Gesellschaft angeht“, entgegnete Algermissen. Und er kritisierte, dass es heute ein „großes Thema“ in der Gesellschaft sei. Homosexuelle hätten eine große Lobby. Teilweise gewinne man den Eindruck, dass heterosexuelle Paare „süffisant belächelt“ würden. Vor 20 Jahren sei das noch nicht so gewesen. „Jetzt outen die sich nach Strich und Faden“, sagte er wörtlich. Wer so veranlagt sei, sei so veranlagt, erkannte Algermissen vor den Jugendlichen. Gegen die „Schöpfungsordnung“ verstoße Homosexualität trotzdem. Demnach gehörten nämlich Mann und Frau zusammen, Homosexualität sei nicht die „normale Haltung eines Menschen“. Als „abartig“ bezeichnete Algermissen die Schwulen- beziehungsweise Lesbenhochzeit. Ebenso „abartig“ sei, wenn gleichgeschlechtliche Paare Kinder adoptieren könnten. „Aber bloß keine Verfolgung und Sanktionen“, fügte der Geistliche zwischen seinen Ausführungen ein: „Die sollen ganz still so leben, wie sie es machen.“

Sollten Homosexuelle sich verstecken?

30 Jan

Auf PI, dem Blog für Kritik an antischwuler Gewalt, wenn  sie von Moslems/Menschen mit Migrationshintergrund verübt wird, fragt eine Leserin:

Es steht doch einem Mensch nicht im Gesicht geschrieben, ob er homosexuell ist oder nicht. Es sollte eines jeden private Angelegenheit sein. Wie ist es dann möglich, daß Homosexuelle angegriffen werden? (weiterlesen…)

Dient „Gender Mainstreaming“ der Auslöschung der Homosexuellen?

29 Jan

„Christlich, preußisch, libertär – Familienwehr“ reimt sich ein Blog im „eigentümlich frei“-Umfeld. Dort ist dem Autor keine Phantasie zu albern, keine Wahnvorstellung zu abstrus, wenn es nur darum geht, Schwule zu diskreditieren, wie sein neuestes Elaborat, eine gefakte Dokumentation, beweist. Darin erfährt der amüsierte Leser, wer für die Implementierung des „Gender Mainstreaming“ verantwortlich ist und dass das Konzept ursprünglich „Rosa Sozialismus“ heißen sollte. Der Autor wirkt angesichts des von ihm postulierten Durchblicks allerdings bereits damit überfordert, „Gender“ überhaupt korrekt zu definieren: (weiterlesen…)

Was die Finanzkrise so alles bewirkt

29 Jan

Kein Land wurde von der Finanzkrise härter getroffen als der kleine Inselstaat Island, der rund 320 000 Einwohner zählt und damit weniger als die Stadt Zürich. Im letzten Herbst kollabierte das aufgeblähte Bankensystem, nur dank einem Notkredit von zehn Milliarden Dollar konnte der Staatsbankrott verhindert werden. Nach für das friedliche Land ungewohnt heftigen Protesten trat Regierungschef Geir Haarde am Montag zurück.

Staatspräsident Olafur Ragnar Grimsson beauftragte die Sozialdemokraten mit der Bildung einer Übergangsregierung. Neue Ministerpräsidentin soll die bisherige Sozialministerin Johanna Sigurdardottir werden. Die 66-Jährige ist Mutter von zwei erwachsenen Söhnen – und sie ist verheiratet mit der Schriftstellerin und Theaterautorin Jonina Leosdottir. Damit wäre sie nicht nur die erste lesbische Regierungschefin, sondern die erste offen homosexuelle Person weltweit in einer solchen Position.

Kampf gegen Antisemitismus: Demo-Aufruf der Jusos Neukölln

29 Jan

Update (29.01.2009): Die Demo wurde abgesagt.

GayWest unterstützt den Aufruf der Jusos Neukölln zu einer Demonstration gegen Antisemitismus am Samstag, den 31. Januar, in Berlin-Neukölln:

Seit Wochen wird auf so genannten Friedensdemonstrationen in ganz Europa massiv gegen Juden gehetzt. Schamlos skandieren Sympathisanten islamistischer Terrororganisationen ihre Hassparolen, wie z.B.: „Hamas, Hamas, alle Juden ins Gas“. Unter den Augen der Öffentlichkeit wird eine Pogromstimmung geschürt, die nicht folgenlos bleibt: in vielen europäischen Ländern kam es zu Bombendrohungen und Brandanschlägen, in Dänemark wurden zwei Israelis angeschossen, in Italien rief ein Gewerkschafter (Giancarlo Desiderati, Vorsitzender der Flaica-Uniti-Cub) zum Boykott jüdischer Läden auf, in Deutschland werden israelische Flaggen inzwischen als „Provokation“ (Kai Süßenbach, Ramon van der Maat) empfunden. (weiterlesen…)

Stoppt deutsche Hass-Omis!

28 Jan

Auch in der Süddeutschen hat man jetzt das Problem schwulenfeindlicher Gewalt entdeckt. Entgegen aller Realität jedoch hält man auch hier daran fest, dass nicht sein kann, was aus Gründen der Political Correctness nicht sein darf und findet auch gleich noch eine lesbische Kronzeugin dafür, Kathrin Doumler vom Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD): (weiterlesen…)

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