…moderiert wurde dann vom versammelten Liebreiz der Schweiz, von Melanie Winiger (schön, souverän, stressfixiert) und Marco Fritsche (süss und aber auch schwul)…
Simone Meier im Tagesanzeiger über die Verleihung der Swiss Music Awards
…moderiert wurde dann vom versammelten Liebreiz der Schweiz, von Melanie Winiger (schön, souverän, stressfixiert) und Marco Fritsche (süss und aber auch schwul)…
Simone Meier im Tagesanzeiger über die Verleihung der Swiss Music Awards
Wer hätte gedacht, dass ein Schlagerwettbewerb im beschaulichen italienischen Städtchen San Remo, derartig hohe Wellen schlagen würde?
Beim traditionsreichen Schlagerfestival von San Remo nimmt dieses Jahr ein Lied teil, das die Bekehrung eines Schwulen zum Thema hat – Homo-Gruppen sind empört.
Das am Dienstag erstmals im Rahmen des Festivals von Popsänger Povia vorgetragene Lied „Luca era gay“ („Luca war schwul“) handelt von einem unglücklichen homosexuellen Mann, der nach einer Nacht mit einer Frau zum glücklichen Heterosexuellen mutiert.
Ein Skandal? Vielleicht. Unsensibel? Auf jeden Fall. (weiterlesen…)
Einem von der britischen Regierung geplanten Gesetz zufolge könnten
Menschen als „Extremisten“ klassifiziert werden, die argumentieren, dass der Koran Homosexualität verurteile und derlei Verhalten deswegen eine Sünde sei. Weitere Anzeichen für einen Extremisten nach dem vorliegenden Entwurf: Die Unterstützung der Scharia und eines panislamischen Staates, sowie die Verharmlosung von gewalttätigem Widerstand in vielen Ländern der Welt als „gerechfertigter Dschihad“.
Mögliche Folgen der Einstufung könnten die Verweigerung der Einreise ohne britischen Pass sowie von öffentlichen Geldern sein. Keine schlechte Idee! Wenn man das ganze jetzt noch religionsunabhängig formuliert, könnten auch evangelikale Hass-Prediger an der Einreise gehindert werden und in Zukunft nicht mehr auf öffentliche Gelder rechnen. Ein Anfang wurde bereits gemacht:
Two American fundamentalist Christians have been excluded from entering the UK after they threatened to protest in Basingstoke. Rev Fred Phelps and Shirley Phelps-Roper are leading members of the Westboro Baptist Church, a small Kansas-based sect. The group claimed on their website GodHatesFags.com that they would be protesting at a performance of a gay-themed play in Basingstoke tomorrow.
Würde das Gesetz tatsächlich verabschiedet, ein Einreiseverbot also nicht mehr denen erteilt, die die Wahrheit sagen, sondern denen, die sie verbiegen, wäre die Wiederholung einer derartigen Fehlentscheidung hoffentlich ausgeschlossen.
Jene konservativen Christen, die Schwule hassen oder Angst vor ihnen haben, malen gerne den Untergang des Abendlands an die Wand, der droht, wenn Schwule gleiche Rechte wie Heteros bekommen. Eine „christliche“ Gruppe in den USA sorgt nun für Aufsehen mit einem Werbespot:
Verantwortlich für den sechsminütigen Kurzfilm ist die christlich orientierte Gruppe „Campaign Secrets“, die damit das Verbot der Homo-Ehe in der Verfassung von West Virginia erreichen will. Zu sehen sind Eltern mit zwei jungen Kindern, die sich fröhlich mit Seifenblasen beschäftigen. Plötzlich erscheint ein Fadenkreuz über der Familie und eine Stimme aus dem Off erklärt, dass die glückliche Familie einem „unerbittlichen Angriff“ ausgesetzt sei: „Gleichgeschlechtliche Ehen in West Virginia sind näher, als Sie vielleicht denken“, so die dramatische Warnung.
Da muss es um die Stabilität einer heterosexuellen Ehe ja dürftig bestellt sein, wenn die pure Möglichkeit für Homosexuelle, einander zu heiraten, die traditionelle Variante so in Existenznöte bringt. Letztlich aber ist es Gottes Wille, dass nur Mann und Frau einander ehelichen, so die Begründung von „Campaign Secrets“ für ihren Einsatz. Mehr noch, auch die Reinheit der Rasse ist diesem Herrn ein Wohlgefallen: (weiterlesen…)
Wie gut, dass wir die Briten haben. Ansonsten wüssten wir gar nicht, was für ein unsympathischer Mensch der olle Hitler war. Angesichts der neuesten Enthüllungen aus dem Leben Adolfs, verkommen Holocaust, Vernichtungskrieg und Diktatur jedenfalls zu Petitessen:
Demnach hat sich der „Größter Feldherr aller Zeiten“ (GröFaZ) bei Tisch ausgesprochen rüpelhaft benommen und Unmengen von Kuchen in sich hinein gestopft. Zudem soll sich der Diktator ständig den Zeigefinger unter seiner Nase hin und hergerieben haben. Bei Tisch soll Hitler sich zudem wie ein Flegel benommen haben. Das Essen habe er schnell, mechanisch und ohne erkennbare Neigung zum Genuss zu sich genommen.
Und nicht nur das. Hitler war womöglich auch noch pervers:
Spät abends habe Hitler sich dann in seine Privaträume zurückgezogen – oft auch in Begleitung von Frauen. Womöglich ein Hinweis, der Gerüchte über Hitlers Homosexualität entkräftet
Wie bitte? Hitler womöglich doch keine Schwuchtel? Was ‘ne Sau!
Das kann man im Internet nachlesen, dass Homosexualität heilbar ist. Die sollen zu einem Arzt gehen und sich Hormone dagegen geben lassen.
Wie blöd muss man eigentlich sein, um in der römisch-katholischen Kirche ein Amt zu bekleiden? Im Internet kann man so gut wie alles lesen. Da steht, dass Gott ein Arschloch ist, wie geil es ist, Kinder zu ficken, dass Nazis cool sind und der Kapitalismus Scheiße, … Das Gegenteil von alledem findet sich zum Glück auch. Nur was richtig ist, ist damit noch lange nicht gesagt. Selber Denken bleibt gefragt. Das scheint auch die Ansicht der katholischen Tagespost zu sein, die angesichts der Affäre um den gescheiterten Linzer Weihbischof Wagner anmerkt,
ob Homosexualität heilbar ist oder nicht, darüber darf man unterschiedlicher Auffassung sein und leidenschaftlich, möglichst auch argumentativ, streiten.
Wobei das im Grunde genommen ein wenig albern ist. Wer diskutiert schließlich noch darüber, ob die Erde eine Scheibe ist, Schwarze dümmer sind oder Frauen weniger intelligent als Männer. Doch eben darum geht es der Tagespost und den reaktionären Kräften in der römisch-katholischen Kirche, wie übrigens auch dem Mainstream der Evangelikalen, gerade nicht. (weiterlesen…)
Migräne haben nämlich Frauen. Deshalb sind Männer, die Migräne haben Frauen, also schwul. Und ich dachte, alle Tennisspielerinnen seien lesbisch.
Der Spruch „Ich habe nichts gegen Schwule aber…“ ist den meisten Schwulen nur allzu bekannt. Ein aktuelles Beispiel dafür findet sich im rheinischen Monheim:
Plakate eines anonymen Schreibers verkündeten in den vergangenen Tagen an Bushaltestellen, städtischen Einrichtungen und Plakatständern, dass „die Gerüchteküche bebt”.
Und was könnte da, neben dem Vorwurf der finanziellen Bereicherung, besser ziehen, als ein Hinweis auf die abweichende sexuelle Orientierung eines Polikers:
„Stell sich mal einer vor, nun wird auch gemunkelt, unser Bürgermeisterkandidat Tim Brühland wäre homosexuell (Umgangssprache: schwul)”. Obwohl der anonyme Autor darlegt, das wäre ja „grundsätzlich egal”, so „sollten die Bürger (auch Wähler genannt) schon davon wissen”. Nicht gerade wertfrei auch der letzte Teil des Schmierplakats, in dem befürchtet wird, Monheim würde bald als die „Hauptstadt der Schwulen” gelten und die Altstadtfunken müssten in „Altstadttucken” umbenannt werden. Dann die Frage: „Liebe Monheimer – Wollt ihr das???”.
Wenn man sich das Foto des Kandidaten anschaut, wäre die Zugehörigkeit von Herrn Brühland durchaus ein Gewinn für unsere Community, so wenigstens meine bescheidene Meinung. Aber das ist natürlich reine Geschmackssache, ganz im Gegenteil zu dem Stil des anonymen Autors. Der nämlich ist unterhalb jedes Niveaus. Hoffentlich sieht das der gemeine Monheimer genauso.
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