Schwule sind nicht nur die besseren Eltern, nein, sie sind auch die besseren Studenten und darüberhinaus die vorbildlicheren Staatsbürger. Zumindest wenn man einer Studie aus den USA folgt:
Einer US-Studie zufolge nehmen schwule Studenten die akademische Laufbahn ernster und haben bessere Noten als Heterosexuelle – außerdem engagieren sie sich mehr in ehrenamtlichen Tätigkeiten.
An US-Unis fühlen sich die meisten Schwulen offenbar wohl: Sie hatten 13 Prozent eher einen Professor oder anderen Universitätsangestellten als Ansprechspartner bei Problemen als heterosexuelle Studenten. Schwule Männer brachten zudem zwischen 40 und 50 Prozent mehr Zeit für ehrenamtliche Tätigkeiten auf.
Die progressiven Queer.de-Leser sind ob dieser Ergebnisse ganz begeistert. Versteh ich nicht. Kapieren die denn nicht, dass, wer gut im Studium ist und sich für die Gesellschaft engagiert, sich der heteronormativen Repressionsgesellschaft und dem räuberischen Kapitalismus anbiedert und wie voll schlimm das ist?
Schlagworte: Schwul ist cool, USA
5. Juni 2009 um 17:10
soll man sich denn als schwuler student dümmer stellen, als man ist? oder soll man gar nicht erst studieren gehen? was soll man stattdessen machen? den vorurteilen der heteronormativen repressionsgesellschaft nachgehen und den ganzen lieben langen tag wild in der gegend rumvögeln?
wie man’s macht, macht man’s falsch … -.-
6. Juni 2009 um 9:50
RUMVÖGELN IST ANTIIMPERIALISMUS! IST ANTIKAPITALISMUS! IST REVOLUTION!
6. Juni 2009 um 15:18
@ Adrian:
Was ist denn jetzt los? Startest Du ‘ne Revolte?