Anfang 2009 starb John Travoltas 16jähriger Sohn infolge eines Krampfanfalls. Während andere Trauernde Trost in ihrem Glauben finden, hadert Travolta mit seiner “Kirche”:
Der schmerzliche Verlust lässt den 55-Jährigen offenbar auch an seinem Glauben zweifeln: Jett Travolta soll an Autismus gelitten haben. Scientology betrachtet dies allerdings als Schwäche und verbietet die Einnahme von Medikamenten, die den Betroffenen helfen können.
Nach 34 Jahren soll John nun erstmals darüber nachdenken, die Sekte zu verlassen.
Doch so einfach ist ein Ausstieg aus der umstrittenen Sekte nicht. Prominente Mitglieder und deren großzügige Spenden gelten als wichtige Stützen von Scientology. Um unangenehme Bekenntnisse enttäuschter Ex-Scientologen über ihre Praktiken vorzubeugen, werden Akten mit deren intimsten Geheimnissen geführt. John Travolta drohen im Falle eines Ausstiegs und öffentlicher Kritik an der Kirche peinliche Enthüllungen über sein Privatleben, etwa über die Frage ob er in der Vergangenheit tatsächlich homosexuelle Beziehungen unterhalten hat.
Was für eine kranke Gesellschaft, die sich für solche Enthüllungen interessiert.
Tags:Autismus, John Travolta, Scientology, USA

Wie darf man denn das verstehen? Was sollen das denn für “Enthüllungen” sein, wenn vorher schon bekannt ist, was “enthüllt” werden könnte?
Entweder hatte Travolta tatsächlich homosexuelle Beziehungen – dann weiß man das spätestens jetzt -, oder er hatte sie nicht – dann gibt es auch nichts zu “enthüllen”, allenfalls zu lügen.
Übrigens sollte man annehmen, dass Travolta keine “Enthüllung” mehr schrecken kann, denn was gibt es peinlicheres, als Mitglied von Scientology zu sein?
Was für eine kranke Religionsgemeinschaft, die einen Geheimdienst führen muss…