Religiöse Fundis und Ex-Gay-Organisationen à la Wüstenstrom behaupten ja gerne, dass praktizierte Homosexualität unglücklich macht, oder gar zu Depressionen führt. Verstehen tue ich das nicht. Denn ich praktiziere jetzt schon eine ganze Weile nicht mehr, aber sehr viel glücklicher fühle ich mich deswegen nicht.
Schwul wichsen macht schweinekrank
11 AugTja, liebe Leser, Entschuldigung für diese Überschrift, aber wie soll man kompletten Schwachsinn anders betieteln als eben so?
In Malaysia verbreitet die staatliche Nachrichtenagentur Bernama die Meldung, dass Homosexualität und Masturbation die Schweinegrippe begünstigen.
Dabei zitieren sie V. M. Palaniappan, ehemals Ökologie-Professor an der Universität und Autor über einige Bücher des von ihm erfundenen „ökologischen Heilungs-System“ behauptet, nach 33 Jahren Forschung zu folgendem Schluss gekommen zu sein: Durch Homosexualität und Masturbation staut sich Reibungshitze im Körper, die den Körper übersäuert. „Dadurch wird der Körper ein einfaches Ziel für eine H1N1-Infektion“, so der Ex-Professor gegenüber der malaysischen Nachrichtenagentur. Gleichzeitig betont er, dass heterosexueller Geschlechtsverkehr in diesem Zusammenhang vollkommen sicher sei. Gegen die Übersäuerung würden außerdem Kokosmilch und ausreichend Schlaf helfen.
An solchen Meldungen sieht man deutlich, dass es ein Fehler von Gott war, den Menschen nach den Tieren zu erschaffen. Denn so blieb für gewisse Exemplare der Krone der Schöpfung einfach nicht mehr genug Hirn übrig.
Schwul schlägt Bayern
10 AugDie bayrische Landesregierung unter Führung der CSU, hat ihren Widerstand gegen das „Lebenspartnerschaftsergänzungsgesetz“ aufgegeben und eine dementsprechende Klage zurückgezogen.
In dem Gesetz geht es um eine weitere Angleichung der Rechte sogenannter Lebenspartnerschaften zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern und der herkömmlichen Ehe. Begründet hatte die CSU die Klage mit der Unnatürlichkeit von Homosexualität.
Hauptkritikpunkt der CSU war die Stiefkindadoption in dem Gesetz. Allerdings wurden ihre Argumente gegen die Möglichkeit einer Adoption durch Studien widerlegt.
Konservative Penetration – Wie die Schwulen allmählich die CDU unterwandern
9 AugDie „Lesben und Schwulen in der Union“ (LSU) können einem schon irgendwie leid tun. Einerseits gelten sie unter den sich in den Vordergrund spielenden „progressiven“ Homos als Schmuddelkinder, da sie nicht das korrekte schwule Klassenbewusstsein besitzen. Andererseits müssen sie sich zuweilen als Exoten in ihrer eigenen Partei fühlen. Kritik an der LSU und ihren Positionen zu üben – insbesondere ihrer Weigung den Begriff der „Ehe“ auch auf homosexuelle Partnerschaften auszudehnen – fällt nicht sonderlich schwer, doch gestehe zumindest ich ihnen zu, dass sie wertvolle Arbeit leisten; denn wie sonst sollen sich konservative Menschen für die Belange von Lesben und Schwulen öffnen, wenn nicht durch konsequenten Lobbyismus von innen her?
Nicht überraschend, dass dieser Lobbyismus nicht wenigen in der CDU stinkt, zumal, wenn man der Überzeugung ist, dass die Deutschen demnächst aussterben, und es darum die Pflicht eines jeden deutschen Mannes ist, seinen Samen für die heilige Aufgabe zur Verfügung zu stellen, die demografische Katastrophe abzuwenden. Und so muss man sich, wie es Eckhard Nickig tut, schon mal die Frage stellen
Gute Frage? Unbedingt! (weiterlesen…)
Für Volk und Vaterland
8 AugWährend Adrians Blick immer wieder einmal gen Rom schweift, fällt meiner auf Stuttgart. Dort, im Zentrum des Bösen der Piusbruderschaft, haben drei Nachwuchsjournalisten ein bemerkenswertes Interview geführt. Wir lernen bei dessen Lektüre, erstens, dass Piusbrüder durchaus Respekt haben. Nicht vor Schwulen, aber vor Moslems:
Pater Andreas Steiner sah seine Kirche schon in Flammen stehen. Panisch rief er beim SWR-Studio an: „Sie müssen klar machen, dass wir das zurücknehmen, dass es uns leidtut, dass wir das so nicht sagen wollten!“ Einer der führenden Piusbrüder hatte bei einem Interview den islamischen Propheten Mohammed beleidigt. Steiner konnte sich die Reaktionen der islamischen Bevölkerung bereits ausmalen. Doch diesmal hatten die Piusbrüder Glück: Der SWR entschärfte das Zitat.
Wir lernen, zweitens, dass Piusbrüder nicht alle den Holocaust leugnen und schon gar keine Fundamentalisten sein wollen:
Auch Pater Steiner distanziert sich ausdrücklich von den Aussagen des Holocaustleugners. Von der Berichterstattung der Medien sei er sehr enttäuscht, besonders gemein sei immer der SPIEGEL gewesen: „Denen ging es darum, uns in die rechte fundamentalistische Ecke zu stellen und als Fanatiker abzustempeln.“
Wie lernen, drittens, dass man den Holocaust gar nicht leugnen muss, da es völlig ausreicht, ihn zu relativieren:
Wenn Homosexualität Veranlagung wäre, hieße das, Gott hätte manche Menschen als Sünder veranlagt. Dann kommt ein Mörder und sagt, das ist veranlagt, und zum Schluss kommt Adolf Hitler und sagt, ich bin eben als Judenvergaser veranlagt.
Wir lernen, viertens, dass man kein Nazi sein muss, um stolzer Piusbruder Deutscher zu sein: (weiterlesen…)
Sodomie auf YouTube
8 AugAuf YouTube kann man Musik hören. Oder lustige Debatten verfolgen:
was habt ihr eigentlich?? der sänger mah „vielleicht“ schwul sein – das lied isses jedenfalls nicht!!
warum sagen eig.alles die sind nazis, was soll die scheiße ?
Es ist schon schlimm, dass „Schwul-Sein“ hier schon als Tatsache dargestellt wird
es zwingt dich niemand sie zu mögen sie zu hassen weil sie schwul sind is das natürlich brutalst intolerant …
Sodomie!
Nicht so homophobisch…
Auszüge von hier
Was hat er, was wir nicht haben?
7 AugMan stelle sich mal vor, Christen würden in Marburg einen prominenten Referenten zur öffentlichen Proklamation des christlichen Glaubens einladen. Wir würden das Stadion mit 5.000 Menschen füllen, pro Kopf 50 Euro Eintritt verlangen, Devotionalien und Merchandising jeder Art feilbieten. Der Starredner würde sich mit „Gottkönig“ anreden lassen und in einer Luxuslimousine vorfahren. Die Medien würden zu Recht Sturm laufen. Volker Beck würde den Bundestag mit Anfragen befassen (…)
- was für ein Unsinn! Volker Beck hat wahrlich Wichtigeres zu tun. Doch was Jürgen Mette auf dem christlichen Medienmagazin „pro“ da deliriert, ist vermutlich Ausdruck puren Neids. Schließlich darf der, was sie nicht dürfen: (weiterlesen…)
Bibel total
6 AugNadia Bolz-Weber hat sich 24 Stunden lang einen christlichen amerikanischen Sender angeschaut. Was sie dabei erlebt hat, beschreibt sie in ihrem Buch „Salvation on the Small Screen? 24 Hours of Christian Television“. Im September liest sie in Berlin aus dem Buch.

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