In Großbritannien wird Westerwelle jetzt also „Gay Guido“ genannt, weiß der Tagesspiegel. Wieso dann nicht auch „Straight Schäuble“? Beim „Daily Telegraph“ ist über Westerwelle zu lesen, er sei eine
„flamboyante“ Figur
- wobei man nicht wissen muss, was das ist, es reicht, dass es irgendwie „anders“ klingt -,
mit „Dauerbräunung und eng geschnittenen Anzügen auf einer bemerkenswert gut erhaltenen Statur“.
Letzteres kann man von Schäuble allerdings nicht sagen. Darf man auch nicht, denn das wäre vermutlich behindertenfeindlich. Wie gut, dass wir die Schwulen haben. Da ist jede Anspielung erlaubt. Sonst müssten wir am Ende noch über Politik reden.
Schlagworte: Deutschland, Großbritannien, Guido Westerwelle, Schwule sind so anders, Wolfgang Schäuble