Schwule Wessis, schwule Ossis – Die Symphonie einer Annäherung

By Adrian

Man darf daran erinnern, dass der Fall der Mauer heute vor 20 Jahren,  nicht nur das Ende der DDR einläutete, sondern auch dem Phänomen „Westberlin“ ein Ende setzte, diesem selbsternannten „Schaufenster zum Westen“, ein hochsubventioniertes Anhängsel der Bundesrepublik, ein Zoo experimenteller Lebensweisen, vollgestopft mit „Republikflüchtigen“ aus der drangvollen, spießigen Enge Schwabens, Bayerns, dem Taunus und der Eifel. Gerade für einen Ossi ist es allerdings schwer begreiflich, wie sich eine Stadt(hälfte), die nicht gerade vom Experiment des Sozialismus in der „Zone“ profitierte, eben jene Leute anzog, deren Ziel es schlussendlich werden sollte, den Sozialismus eben auch in Westberlin einzuführen. Konnte man in Kreuzberg, im Wedding, am Potsdamer Platz nicht täglich erleben, was der Sozialismus aus einem Land machte? Hatte man dort nicht ständig die Mauer, den Stacheldraht, die Grenzpolizei vor Augen? Die Menschen der DDR, die Ostberliner, arrangierten sich gezwungenermaßen mit der Mauer, man verdrängte sie, man kam nicht in ihre Nähe, wenn man es nicht musste. Aber die jungen Einwohner Westberlins, sie verschönerten die hässlichste Errungenschaft des Sozialismus täglich mit Grafitti, um anschließend in einer Kreuzberger Kneipe darüber zu philosophieren, ob nun die Schriften des Genossen Marx, des Genossen Mao oder des Genossen Dutschke den richtigen Weg zum Sozialismus weisen.

Als die Mauer dann fiel, waren nicht wenige Linke der Bundesrepublik, einschließlich Westberlins, regelrecht beleidigt. Klar, natürlich wollte man seine Utopie niemals so verwirklicht sehen, wie es „drüben“ geschehen war, aber irgendwie nagte der „Sieg des Kapitalismus“ dann doch am Selbstverständnis nicht weniger Linker. Stellvertretend für diese Beleidigung dürften sowohl Günter Grass, als auch Claudia Roth stehen. Grass schwafelte damals, die Teilung Deutschlands sei die deutsche Sühne für Auschwitz, wobei er selbstverständlich davon ausging, dass die Deutschen der DDR gefälligst die größte Abbitte zu leisten hätten. Er selbst saß ja schließlich im recht bequemen Sessel der liberalen Demokratie. Und Claudia Roth? Unvergessen, wie sie mit typisch besorgten, vom Weltschmerz gezeichneten Gesicht, eine Demo gegen die deutsche Wiedervereinigung anführte.

Ein ähnlicher Aufruhr ging angesichts der Wiedervereinigung durch die Berliner Schwulenszene. Beide Stadthälften gehörten zur Avantgarde der Homosexualität, auch wenn das in Ostberlin selbst kaum jemand wusste. Benno Gammerl skizziert ausgehend von den Beobachtungen des Historikers Jens Dobler, die Grundlagen und Verwerfungen der Westberliner Schwulenszene vor und nach dem Fall der Mauer und beginnt mit einer denkwürdigen Geschichte:

Berlin 1990. Angehörige der ortsansässigen Tuntenszene hatten schwule Kleingewerbetreibende und »normale Homosexuelle« zu einem Treffen in die Urania eingeladen, um einen Verband mit dem Namen »Gays und ihre Freunde« zu gründen. »Und es sind tatsächlich welche gekommen«, erinnert sich Jens Dobler. Allerdings war es ein Fake, eine Reaktion auf die umstrittene Gründung des »Berliner Schwulen-Verbandes (BSV)«. Die Leute, die der Einladung gefolgt waren, tappten in eine politische Spaß-Falle. Sie mussten die Häme der alternativen Schwulen aus Kreuzberg über sich ergehen lassen. Diese amüsierten sich ausgiebig über den naiven Glauben der schwulen Spießer an eine mögliche Zusammenarbeit. »Der schwule Saunabesitzer war für uns damals kein Verbündeter im Kampf gegen Ausgrenzung, sondern ein Kapitalistenschwein.«

So gesehen hat sich in der schwulen „Community“ Berlins auch heute nicht allzu viel geändert: die linke Szene blickt wie eh und jeh voller Verachtung auf all jene, die dafür Sorge tragen, dass das Steuergeld für Gleichstellungsbeauftragte und Schwulenreferate, für Umzüge und besetzte Häuser nicht versiegt. Als einziger Unterschied mag gelten, dass die „Kapitalistenschweine“ unter den Schwulen, heute offensiver auftreten als damals, und das Bild der Öffentlichkeit von Schwulen als revolutionäre Radikale ein wenig erweitert haben. Man kann sich also schon fragen

Führte das Verschwinden der Mauer zum Untergang der Westberliner Tunteninsel?

Ganz trocken könnte man konstatieren: ja! Westberlin gibt es nun mal nicht mehr und somit ist auch die „Westberliner Tunteninsel“ passé. Doch so leicht lässt sich die Frage dann doch nicht beantworten:

Um diese Frage beantworten zu können, muss man zunächst das im doppelten Sinn insuläre Phänomen der siebziger und achtziger Jahre beschränkten, die schwule Nische im Westberliner Soziotop beschreiben. Was machte »die Szene« aus? Prägend war das Selbstverständnis der aktiven Schwulen als politische Avantgarde. Spätestens seit dem so genannten Berliner Tuntenstreit von 1975 hatten sich – zumindest unter den Kreuzberger Schwulen – ein nonkonformer Lebensstil und linke Überzeugungen durchgesetzt. »Die Schwusos und gewerkschaftliche Gruppen wie die schwulen Lehrer waren damals in unseren Augen Integrationisten«, sagt Jens Dobler. »Wir aber haben das bürgerliche Leben radikal in Frage gestellt.« Dieser Abschied von der bourgeoisen Ordnung trennte die »schwulen Hippies« von ihren vermeintlich bürgerlichen Brüdern mit derselben sexuellen Orientierung. Der eingangs geschilderte Polit-Jux linker Tunten zeigt, wie tief der Graben war.

Ausgehend von dieser Zustandsbeschreibung kann man bereits jetzt ein klares Fazit ziehen: Die so genannten „Integrationisten“, also die schwulen SPDler, Gewerkschaftler, Lehrer und „Kapitalistenschweine“, haben schlussendlich auf die richtige „Strategie“ gesetzt. Homosexuelle haben erhebliche Fortschritte erzielt was ihre „Integration“ in den Mainstream der Gesellschaft angeht. Sicherlich kann dieses Ergebnis revolutionäre Schwule nicht zufrieden stellen, denn ihr Ziel lag ja ganz woanders: die Gesellschaft umstürzen im Vertrauen darauf, dass es im Sozialismus dann keine „Ausgrenzungsmechanismen“ mehr gibt. Zugegeben, dieser Lösungsansatz hatte sogar etwas für sich: Denn bislang hat noch jedes sozialistische System dafür Sorge getragen, die Träger der „Ausgrenzungsmechanismen“ – also Menschen – nicht durch mühselige, humane, demokratische Überzeugungsarbeit für sich zu gewinen, sondern diese nach Bautzen zu schicken. Insofern hätte es in der utopischen Gesellschaftsform der revolutionären Schwulen tatsächlich keine Schwulenhasser gegeben. Die hätten nämlich alle irgendwo eingesessen – natürlich nicht in Gefängnissen, denn die sind ja repressiv.

Jens Dobler skizziert eine zerklüftete schwule Topografie. »Die Normalos, die Sparkassen- und Frisörschwuppen, wie wir damals sagten«, tummelten sich vornehmlich im Schöneberger Kiez, wo sie herausgeputzt zu Disco-Musik tanzten. Die Lederszene hatte wiederum ihre eigenen Treffpunkte. »Und sicherlich gab es auch Lokale für wohlsituierte Herren mit homoerotischen Interessen, die wir schlichtweg nicht kannten.« In den Köpfen waren die Distanzen klar markiert. »Nach Schöneberg ging man nur, um Sex zu haben, nachdem man zuvor in Kreuzberg über die Weltrevolution diskutiert hatte.«

Und auch hier kann man wieder klar sagen, dass die „bürgerlichen“ „Sparkassen- und Frisörschwuppen“, die herausgeputzt in Diskos tanzten, klar gewonnen haben; dass der Sex in Schöneberg, sich eindeutig gegen die Kreuzberger Diskussion über die Weltrevolution durchgesetzt hat: Schwulen Sex hat man nämlich heute ungestraft. Die Weltrevolution allerdings, die ist immer noch nicht da.

Die alternative Schwulenszene war überschaubar. Man unterhielt sich, trank und feierte in der O-Bar, im Café Gräfe und im SchwuZ. Man engagierte sich bei der Allgemeinen Homosexuellen Arbeitsgemeinschaft (AHA), der Schwulenberatung und der Aids-Hilfe. Und man pflegte die Konflikte, beispielsweise zwischen den »TBS-Leuten« (Treffen Berliner Schwulengruppen) und dem »links-autonomen Spektrum«. »Man kannte die Leute und wusste, wer in welcher Gruppierung arbeitet.« Jens Dobler spricht nicht ohne Begeisterung von der »Kuscheligkeit« der Kreuzberger Szene und von der aufregenden Mischung unterschiedlicher Menschen, die dort zusammenkamen.

Diese „Kuscheligkeit“, die Ostalgiker übrigens heute noch als Vorteil der DDR ins Feld werfen, war sicherlich gegeben, aber wie könnte es auf einer quasi abgeschotteten Insel auch anders sein; wie könnte es auch anders sein, in einer Szene, die damals noch unter Beobachtung des Staates stand, dem die Mehrheitsgesellschaft weitaus ablehnender gegenüberstand als heute? Dass im Zuge der Wiedervereinigung, und der damit einhergehenden Veränderungen der Stadt und im Land, dass im Zuge der Individualisierung und der Liberalisierung, dass im Zuge der schrittweisen Anerkennung homosexueller Menschen, sich das kuschelige Milieu auflöste, dass sich die Szene ausdifferenzierte und pluralisierte und sich eben nicht mehr nur unter der alleinigen Maßgabe als „Schwulenszene“ definiert, all das ist nur folgerichtig.

Allerdings weist Jens Dobler jegliche Westalgie weit von sich. Er hat die Veränderungen der vergangenen 20 Jahre miterlebt und mitgestaltet. Zugleich hat er sich als Historiker intensiv mit der Berliner Schwulengeschichte im 20. Jahrhundert befasst. Von Berufs wegen weiß er, dass sich die Dinge ständig ändern. Deswegen ist er vorsichtig und beklagt den Wandel nicht gleich als Verlust. Dem Szenario vom Untergang der Insel hält Dobler das Bild einer »Landgewinnung« entgegen. Die Öffnung der Westberliner Grenzen sei eine »wahnsinnige Chance« gewesen. Sie habe einen »frischen Wind« gebracht und die links-alternative Schwulenszene »ausgelüftet«.

Interessant, allerdings nicht überraschend, übrigens der Clash of Civilisations, der infolge der Wiedervereinigung in Berlin zu beobachten war; interessant das konservative Beharren der linken Schwulenszene, von wirklich einschneidenden Veränderungen verschont zu werden, und ihr Wehklagen über den Verlust des „kuscheligen“ Biotops Westberlin, welches nun urplötzlich wieder dem kalten Winden der kapitalistischen Realität ausgesetzt war:

»Viele Westler haben damals gejammert über die ›Ossis‹, dass alles bei uns jetzt kaputtgeht, die Emanzipationsarbeit, die linken Errungenschaften in der Stadt usw.« Jens Dobler begreift das Aufeinandertreffen von West und Ost jedoch nicht als Beginn eines Niedergangs. Zunächst berichtet er von Verständigungsproblemen. Die Männer aus dem Osten und die aus dem Westen unterschieden sich in ihren sprachlichen Codes und in ihren sozialen Praktiken. Das reichte vom Küssen bis zum Händeschütteln. »Die Westberliner wunderten sich darüber, dass sich Neuankömmlinge auf Partys mit allen Anwesenden bekannt machten. Umgekehrt empfanden viele Ostberliner die ›Wessis‹ als kühl und snobistisch.«

Die latente Aversion der Westlinken gegen die „reaktionären“ Ossis war natürlich kein Zufall. Denn, wie bereits oben angesprochen, hatten diese es doch tatsächlich gewagt, der Utopie des Sozialismus – wie unvollkommen diese in der DDR auch verwirklicht gewesen sein mag – einen schweren Schlag zu versetzen:

»Die hatten gerade eine friedliche Revolution hinter sich, und wir standen im linken Kampf gegen den Staat.« Es sei klar gewesen, sagt Jens Dobler, dass der »Zusammenbruch des Sozialismus zum Zerfall der linken Bewegung führen« würde. Aus Sicht der politischen Avantgarde warf die »Wiedervereinigung« den zuvor erreichten »Bewusstseinsstand« um Jahre zurück. Schwule Kommunisten aus West und Ost fürchteten gemeinsam um die Zukunft ihrer Utopie. Dieser Ernüchterung gesellschaftspolitischer Hoffnungen standen allerdings, so Jens Dobler, neue Möglichkeiten gegenüber, die sich der Homosexuellenbewegung eröffneten.

Das Ende des Kalten Krieges hat gewissermaßen die Schwulenszene von Ballast befreit, von jenem Ballast nämlich, der im Sozialismus die entscheidende Voraussetzung für die Emanzipation der Homosexuellen sah:

»Endlich wurde die Schwulenfrage nicht mehr mit der Systemfrage verknüpft. Es wurde nicht mehr diskutiert, ob man zuerst eine kommunistische Revolution braucht, bevor man die Schwulen befreien kann.« Vorbei war die Zeit der endlosen Plenardebatten in WGs und in anderen Kollektiven. Beim Zuhören kann ich sein erleichtertes Aufatmen förmlich spüren. Ich begreife auch, warum er heute mitunter von Angehörigen der linken Schwulenszene »als Rechter angeschossen« wird. Aber für Dobler geht es nicht um Weltanschauungsfragen. Für ihn ist Schwulsein kein politisches Statement. Er freut sich über den »neuen Pragmatismus«, der sich in den neunziger Jahren von der Ost- auf die Westbewegung übertragen habe. Und er freut sich über die rechtlichen Verbesserungen, die das schwule Leben erleichterten.

Die revolutionären Linken unter den Schwulen haben sich von der Überflüssigmachung der „Systemfrage“ bis heute nicht erholt. Wenn eine Anerkennung von Schwulen im „kapitalistischen System“ möglich ist, warum dann noch Homosexualität politisieren? Wie dann noch die These aufrechterhalten, der Sozialismus sei im Interesse aller Schwulen? Da hilft es auch nichts, darauf hinzuweisen, dass die DDR der Bundesrepublik entscheidende Impulse mit auf den Weg gab:

Dass der Anstoß zu vielen dieser Verbesserungen aus östlicher Richtung kam, zeigt die Geschichte von der Abschaffung des Paragrafen 175. Sie geht auf einen Beschluss der letzten DDR-Volkskammer zurück. Die Streichung des homophoben Paragrafen gehört zu den wenigen Besonderheiten des Beitrittsgebiets, die ins gesamtdeutsche Recht übernommen wurden. Auch der SVD, heute LSVD (Lesben- und Schwulenverband in Deutschland), wurde 1990 noch in der DDR gegründet. Später sind viele Westler beigetreten. Der Verband gilt als Motor der »bürgerrechtlichen Homosexuellenbewegung«, die maßgeblich an der Durchsetzung der eingetragenen Lebenspartnerschaft und des Antidiskriminierungsgesetzes beteiligt war.

Denn wenn sogar die Deutsche Bank, die BVG, ja und sogar die Polizei, das Militär und die CDU ihr Herz für Schwule entdecken, dann führt sich die historische Mission der schwulen Arbeiterklasse selbst ad absurdum:

Schwule Orte in Prenzlauer Berg und in Friedrichshain bereicherten und erweiterten die mental maps der ehemaligen Westler. Die Szene wurde zunehmend dezentralisiert und unüberschaubar. »Heute gibt es unendlich viele Initiativen und Leute, die da mitmachen. Eine schwule Gruppe bei der Deutschen Bank erarbeitet Diversity-Richtlinien, Mitarbeiter der BVG nehmen am CSD teil usw. An Schwule in der CDU oder bei der Polizei haben wir in den Achtzigern doch noch gar nicht gedacht.«

Natürlich zeigt einem der „transgeniale CSD“ jedes Jahr, dass die alternative Schwulenszene mitnichten verschwunden ist: Aber sie gibt eben nicht mehr den Ton an, ihre Zeit als Avantgarde der homosexuallen Emanzipation ist vorbei. Was allerdings nicht heißt, dass nicht doch versucht wird, dieses Bild als Avantgarde, als Überwinder des Systems, wieder zu beleben. So lässt sich vermehrt beobachten, dass Homosexualität in den alternativen Kreisen langsam out wird und statt dessen dem Bild eines neuen „queeren“ Menschen gefrönt wird, jenem Menschen also, der sich nicht an Geschlechterdifferenzen hält und mit jedem vögelt, der ihm gefällt. Wogegen prinzipiell nichts zu sagen wäre, allerdings nur dann, wenn es nicht irgendwann dazu führt, dass Männern, die darauf bestehen, nur Männer attraktiv zu finden, irgendwann von linker Seite vorgehalten wird, sie propagierten einen „sexuellen Faschismus“, weil sie sich eben nur auf ein Geschlecht fokussieren, ja mehr noch, darauf beharren, dass es so etwas wie Geschlechter überhaupt gibt.

Wie sieht also die Zukunft aus? Eben doch „queer“?

»Kannst du dir vorstellen, dass man sich irgendwann nicht mehr auf seine Homosexualität festlegen muss? Dass Sympathie, Attraktivität und Liebe – nicht Geschlecht und sexuelle Orientierung – darüber entscheiden, mit wem man ins Bett geht?« fragt er mich gegen Ende unseres Gesprächs.

Und auch wenn Autor Benno Gammerl dies für einen „schönen Gedanken“ hält, auch auf die Gefahr hin, dass ich mehr in diese Aussage hineininterpretiere, als vom Urheber beabsichtigt: nein, ich kann mir das nicht vorstellen; ich sehe in dieser Utopie nicht viel mehr, als einen unbeabsichtigten Aufruf, doch auch mal mit einer Frau ins Bett zu steigen. Es ist ja nicht so, dass sich alle Menschen zwischen den Geschlechtern entscheiden, dass alle Menschen beide Geschlechter attraktiv finden und sich in sie verlieben können. Wenn dem nämlich so wäre, hätte es die Homosexuellenbewegung niemals geben müssen.

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Eine Antwort zu „Schwule Wessis, schwule Ossis – Die Symphonie einer Annäherung“

  1. Thomas sagt:

    Dieser Artikel ist lang und jeder Satz ist es wert gelesen zu werden! Danke. Ich werde ihn weiterempfehlen. Das ist der erste Essay über die Berliner Schwulenszene, der nicht nur die Diversity in der Szene hochlobt und alles im Nachhinein verwässert.

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