Proud to be slave

28 Nov

In Erlangen findet an diesem Wochenende das Emergent Forum statt, ein Treffen des Netzwerks Emergent Deutschland.  Einer der dort angebotenen Workshops hat den Titel

Love without Limits – Emergente Ethik zwischen Bibel und Postmoderne

In der Ankündigung heißt es:

Kann man zwischen kulturbedingten und „ewig gültigen“ Aussagen in der Bibel unterscheiden, und wenn ja, wie? Fragen wie diese wollen wir im Workshop gemeinsam anschauen und konkrete Beispiele wie Sklaverei, die Rolle der Frau und Homosexualität diskutieren.

Was gibt es da zu diskutieren?

Sklaverei ist legitim, schließlich gibt es Menschen, die zum Dienen geboren sind und solche, die zum Herrschen geboren sind.

Frauen sind bewiesenermaßen dümmer als Männer.

Nur Homosexualität sollte endlich nicht länger diskriminiert werden.

Wie, das finden Sie absurd?

Gut, Sie haben Recht.

Aber wieso finden Sie dann diese Realität nicht genauso absurd?

Die Sklaverei ist abgeschafft.

Frauen sind gleichberechtigt (außer in der katholischen Kirche, einigen evangelischen Freikirchen und im Islam).

Nur Schwule und Lesben werden unter Berufung auf die Bibel weiter verstoßen und verhöhnt. Das sei Gottes Wille, behaupten Christen und Christinnen.

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