Hand auf Herz, ich kannte Felix Isenbügel bislang nicht, was womöglich daran liegt, dass ich kaum Fernsehen schaue und Soaps schon gleich gar nicht. In der Endlos-Seifenoper “Gute Zeiten, Schlechte Zeiten” (GZSZ) jedenfalls, spielt Isenbügel einen jungen Mann (“Carsten Reimann”), der sich in einen anderen jungen Mann (Lenny Cöster”) verliebt. So weit, so banal.
Nun aber verlässt Isenbügel die Serie, hat er doch weitaus größeres vor, wie das Portal “erdbeerlounge” berichtet:
Bereits im März wird Felix Isenbü[g]el das “GZSZ” Set kurz verlassen, um an einem Event in New York teilzunehmen. Dort wird er sich mit anderen Schauspielern dafür einsetzen, dass Homosexualität auch im amerikanischen Fernsehen angesprochen wird.
Das ist fürwahr ein überaus wichtiges Unterfangen, denn wie wir alle wissen, sind die USA ein Land voller rechtskonservativer Hinterwäldler, burgerfressender Umweltfaschisten und prüder Fundamentalchristen, ein Land bevölkert von Menschen, die am liebsten jeden Homo einweisen oder in den Knast stecken würden. Kein Wunder also, dass Homosexualität im amerikanischen Fernsehen noch niemals thematisiert, geschweige denn “angesprochen” wurde. Ganz anders also als in Deutschland, dem Land der schwulen Freiheit schlechthin. Die Christopher Street befindet sich schließlich in Berlin.
Tags:Deutschland, GZSZ, Homosexualität erklären, USA

Ohh ja, und das nach 5 Staffeln “Queer as Folk”…….
Die haben Nachhilfe so richtig bitter nötig
ja, alles recht und gut … ABER den namen sollte man trotzdem richtig schreiben, so sieht’s aus, als hätte wieder mal der SPIEGEL schlampig recherchiert … der typ heißt Felix Isenbügel.
@ maxipenz
Danke, hab’s korrigiert.