Und was für schöne Worte hat er dafür gefunden:
Meine Homosexualität ist ein Geschenk, das mir das Leben gegeben hat.
Ein wenig Pathos darf auch sein:
Ich fühle mich gesegnet damit, der zu sein, der ich bin. (weiterlesen…)
Und was für schöne Worte hat er dafür gefunden:
Meine Homosexualität ist ein Geschenk, das mir das Leben gegeben hat.
Ein wenig Pathos darf auch sein:
Ich fühle mich gesegnet damit, der zu sein, der ich bin. (weiterlesen…)
Wie immer lesenswert: fxneumann. Diesmal über Wikipedias Vulvagate
Liebesdienste und Gefälligkeiten unterscheiden sich bloß durch den Beweggrund von den Diensten überhaupt; sie sind immer freiwillig, man ist sie nicht schuldig, dagegen gibt es auch schuldige und erzwungene Dienste. Liebesdienste werden aus Liebe erzeigt und Gefälligkeiten, um zu gefallen. Bei den Liebesdiensten ist der Beweggrund die allgemeine Menschenliebe, bei den Gefälligkeiten hingegen die besondere Freundschaft, die wir gegen gewisse Personen empfinden, denen wir gern, um ihre Gegenliebe zu verdienen, gefallen wollen. Wir erzeigen daher auch Fremden, besonders Unglücklichen aus mitleidiger Menschenliebe Liebesdienste, aber, wenn wir genau reden wollen, nur Freunden oder Menschen, deren Freundschaft wir nicht verschmähen würden, Gefälligkeiten.
Was hier über Liebesdienste zu lesen ist, könnte einen zu der Annahme verleiten, ein Liebesdienst sei erste Christenpflicht, für Priester also geradezu konstitutiv. Im deutschen Westen sieht man das wohl anders und so geht es hier gerade rund. Die BILD hat es aufgedeckt und die Betroffenen müssen nun dran glauben: (weiterlesen…)
Junge Union (JU), die:
tendenziell autoritätshörige, staatsfetischistische, staatskapitalistische Jugendorganisation der Christlich Demokratischen Union (CDU) bzw. im Bundesland Bayern der Christlich Sozialen Union (CSU). Der bayerische Flügel zeichnet sich zudem durch eine radikale Variante der Verachtung der individuellen Freiheit von Männern aus. Heterosexualität gehört innerhalb der J. zur kulturellen Norm, der gegengeschlechtliche Verkehr wird propagiert und gefördert, Geschlechtsrollen werden eher traditionell interpretiert. Schwulen Männern auf der Suche nach Abenteuern und/oder Partnerschaft bietet die J. dennoch ein gutes Jagdrevier, denn viele der Männer dort sind ausgesprochen gutaussehend und finanzkräftig. Wer überdies eine Schwäche für Anzüge, Krawatten und Bürobekleidung hat und zudem guten Manieren und bourgeoisem Benehmen nicht abgeneigt ist, wird bei der J. voll auf seine Kosten kommen.
Es wird immer besser: Nachdem Schwule schon entlarvt wurden, für den Verfall der Familie und des Christentums verantwortlich zu sein, wurden sie nun angeklagt, das Massaker von Srebrenica, mitverschuldet zu haben. Warum? (weiterlesen…)
„Ich schlafe nicht gern mit Leuten, die ich wirklich liebe“ (Karl Lagerfeld)
Fußball und Homosexualität – das Thema erfreut sich seit einiger Zeit großer Beliebtheit, wobei man nur raten kann, was der auslösende Mechanismus war, um die Medien dafür zu interessieren. Aber, was auch immer es gewesen mag, mein persönlicher Nachrichtenüberblick jedenfalls, spuckt jeden Tag neue Artikel über diese Thematik aus. Einer der interessantesten stammt von Adrian Lobe und wurde in der „Zeit“ veröffentlicht. Ausgehend vom Fall Amerell-Kempter, versucht Lobe die Mechanismen aufzudecken, die dafür verantwortlich zeichnen, dass Homosexualität – genauer gesagt: männliche Homosexualität – im (Männer-)Fußball dermaßen tabuisiert ist.
Lobe beginnt seinen Erkundungsgang außerhalb der Arenen der Republik: (weiterlesen…)
Regelmäßig wird im deutschen Feuilleton und in öffentlich-rechtlichen Talkrunden der Frage nachgegangen, ob die westlichen Gesellschaften sich zu Gesellschaften entwickelt haben, die keinerlei Tabus mehr kennen, wobei natürlich immer die Mahnung mitschwingt, eine Gesellschaft ohne Tabus, würde dem moralischen Verfall entgegensteuern.
Am morgigen Donnnerstag ist es beim Sender „Phoenix“ wieder einmal soweit: „Die schamlose Gesellschaft – Wer schützt die Tabus?“ ist das Thema umschrieben, das sich an den jüngst aufgedeckten Missbrauchsvorfällen, in vor allem katholischen Einrichtungen, entzündet: (weiterlesen…)
Der Blogger „ondamaris“ hat auf eine Karte der International Lesbian and Gay Association (ILGA), aufmerksam gemacht, einer Karte die zeigt, in welchen europäischen Ländern es Gesetze gegen „Hassverbrechen“ (hate crime) und „Hassreden“ (hate speech) gibt.
Meine Meinung zu diesen Gesetzen deckt sich im Wesentlichen mit diesem Kommentar hier:
“Laws against homophobic hate crime” ok. Aber gegen “hate speech”? Da kann man doch wieder extrem schwammig auslegen, was Haßsprache sein soll. Für mich ist das schlicht Einschränkung freier Meinungsäußerung, sozusagen Zensur und deswegen abzulehnen.
Ein wenig detaillierter habe ich mich zu der Problematik „Hassrede“ schon mal hier geäußert. Und ich ergänze: (weiterlesen…)
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