Archiv | April, 2010

Der neue Mann

16 Apr

Rebellisch, wild, unwiderstehlich:

(entdeckt in Hannoversch Münden)

Feindliche Übernahme

15 Apr

Scharfe Kritik am Programm des Ökumenischen Kirchentags haben theologisch konservative Organisationen in beiden großen Kirchen geübt. Die (evangelikal orientierte) Internationale Konferenz Bekennender Gemeinschaften und das Forum Deutscher Katholiken äußern sich in einem Offenen Brief besorgt darüber, dass auf dem Treffen vom 12. bis 16. Mai in München 2800 Veranstaltungen von „Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgendern“ geplant sind.

Das muss man sich aber auch einmal vorstellen! Von 3000 Veranstaltungen sind 2800 „anders“ geprägt. Angesichts der geringen Anzahl von Homo- etc. -sexuellen scheint das nicht im Verhältnis zu stehen. Wie begründen die Herren nun ihre Kritik? (weiterlesen…)

Weisheit des Tages (6)

15 Apr

Nach all dem Leid, das Schwule und Lesben auf Grund staatlicher Verfolgung erleben mussten und auch heute noch erleben, sollte das Geringste ihrer Anliegen, der Schutz durch den Staat sein. Vielmehr sollten sie lautstark für den Schutz vor dem Staat eintreten.

Noch ehe die Kirchturmuhr dreimal schlägt…

14 Apr

Keine Ausgabe von ideaSpektrum, ohne negative Artikel über Homosexuelle. In der Regel geht es dabei um ihre Sündhaftigkeit, Perversion, Bindungsunfähigkeit, Infantilität, ihren Narzissmus, usw. Nur manchmal, da legt man im Spektrum noch einen obendrauf. Dann kommt die Abteilung „Kindesmissbrauch“ ins Spiel. Bei diesem Stichwort denken die meisten Menschen zur Zeit zwar eher an katholische Geistliche, aber eben da ist ideaSpektrum vor. In Ausgabe 15/2o10 darf Eckhard Nickig daher unter dem Titel „Grüne Doppelmoral“ endlich mal die Wahrheit sagen über den

Kindesmissbrauch und seine kaum bekannten Hintergründe aus den 70er und 80er Jahren

Die Wahrheit? (weiterlesen…)

„Schwule“ Motten retten die Welt

14 Apr

Heterosexualität ist schädlich. Zumindest in der Mottenwelt. Denn heterosexuelle Motten pflanzen sich fort, und die Larven fressen dann dem Menschen die Ernten weg.

Nun haben Wissenschaftler eine Lösung des Problems gefunden. Die Ernte schädigenden Motten werden einfach „schwul“ gemacht. Na ja, nicht ganz. Die Duftstoffe, die weibliche Motten nutzen um Männchen anzutörnen wurden lediglich auf Männchen übertragen, so dass jetzt Männchen andere Männchen für Weibchen halten und die Weibchen keinen mehr abbekommen.

Verwirrend – aber es sind ja auch nur Motten.

Der böse Bengel Overbeck

13 Apr

Immer wieder erstaunlich, mit welchen Äußerungen man hierzulande einen Sturm in Wasserglas provozieren kann. Genau das hat nun Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck bei „Anne Will“ getan. Der Anlass:

Konfrontiert mit provozierenden Aussagen von Regisseur Rosa von Praunheim sagte er: „Homosexualität ist eine Sünde. Das widerspricht der Natur von Mann und Frau.“

Ist nicht wahr, oder? (weiterlesen…)

Die Schlammschlacht ist eröffnet!

13 Apr

Halleluja! Endlich sagt ein Würdenträger der Katholiken laut, deutlich und unmissverständlich, was sowieso viele denken. Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone zerreißt den Schleier der Unschuld und deckt die hässliche Fratze von uns allen hier auf. Die Fratze von Dir, von Dir, von Dir und von mir selbst natürlich auch. Wir Schwule sind alle Schweine, alle Kriminelle auf Abruf und wenn noch nicht jetzt, dann irgendwann: (weiterlesen…)

Odenwaldschule: Der Gipfel der Heuchelei

12 Apr

Als wir vor bald 25 Jahren einen Artikel über die Schwierigkeiten des Coming-Outs an einer reformpädagogischen Schule in einer Schülerzeitung der Odenwaldschule veröffentlichten, bekamen wir nicht nur zustimmende Reaktionen. Die irrste war die Ansage einer Lehrerin, die Odenwaldschule habe „eine lange homosexuelle Tradition“, (weiterlesen…)

Schwul-Politisches Lexikon (2): Was sind eigentlich … die Jusos?

12 Apr

Jusos, die:

im Selbstverständnis progressive, tendenziell staatsfetischistische, sozialistische, antimarktwirtschaftliche, feministische, in jüngster Zeit verstärkt ökologistische Jugendorganisation der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD).  Die J. zeichnen sich vor allem durch ein vereinfachtes Weltbild und kindlich-humoristische Veröffentlichungen aus, die allerdings ernst gemeint sind, da sich J. Humor in einer total sozial ungerechten, neoliberalen Welt nun wirklich nicht erlauben können, weil das voll diskriminierend gegenüber allen wäre, die nichts zu lachen haben. Der Homosexualität stehen J. aufgeschlossen gegenüber, da man (weiterlesen…)

Gleichwertig aber doof

11 Apr

Wie schaffen es Menschen wie der österreichische Bundespräsidentenkandidat, Rudolf Gehring, Chef der hiesigen Christlichen Partei, eigentlich den Mund aufzumachen, ohne dass sie Frösche spucken?

Nicht unterschrieben hätte Gehring als Präsident das Gesetz über die Eingetragene Partnerschaft für Homosexuelle. Zwar seien für ihn auch diese „gleichwertige Menschen“, die Gleichstellung mit der Ehe lehne er aber ab, da die Homosexualität ein „Irrweg“ sei, widerspreche sie doch der Natur.

Mit ganz viel Fantasie und noch mehr Alkohol im Blut, ergäbe diese Meinung sogar Sinn. So aber bekommt man lediglich einen Gehirnknacks von derlei postmodernem Geschwurbel.

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