Archiv | Juni, 2010

Postmoderne Arbeitsteilung

16 Jun

Am kommenden Freitag unternimmt die diesjährige Trägerin des Zivilcouragepreises des Berliner CSD e.V.  Judith Butler in der Berliner Volksbühne einen weiteren Versuch, den Begriff „queer“ zu desavouieren. Aus diesem Anlass dokumentieren wir die Rede der „Hedonistischen Mitte – Brigade Mondän“, gehalten auf der Kundgebung „Gegen das Bündnis der Kriegstreiber von Linkspartei und Hamas! Solidarität mit Israel!“ am vergangenen Samstag vor dem Karl-Liebknecht-Haus: (weiterlesen…)

Der Anfang von Schlimmerem

16 Jun

Der Islam und die nützlichen Idioten von Leon de Winter

Liberale Selbstauflösung

15 Jun

Der Mann mag ja gut aussehen, aber was Christian Lindner jetzt mit Philipp Rösler, Birgit Homburger und Daniel Bahr ausgeheckt haben soll, das könnte auch den letzten Liberalen aus der Partei vertreiben: (weiterlesen…)

„Christian Lindner schwul“

15 Jun

Seit einigen Tagen wird GayWest vermehrt von Google-Suchern angesteuert, die über die Stichworte „Christian Lindner schwul“ auf unser Blog kommen. Ich persönlich kann diese Neugier verstehen, weil auch ich nichts dagegen hätte, wenn Herr Lindner in unser aller Mannschaft spielen würde.

Die FDP soll ja Gerüchten zufolge ohnehin fast nur aus Homos bestehen. Was zumindest den Umstand erklären würde, warum sie als einzige Partei im Bundestag keine parteiinterne Homo-Gruppe ihr Eigen nennt.

Wie schwul darf Che Guevara sein?

14 Jun

Ricky Martin soll also Che Guevara spielen. Die anderenorts aufgeworfene Frage,

ob schwule Schauspieler überzeugend Heterosexuelle darstellen können

finde ich langweilig. Warum denn nicht? Viel interessanter finde ich die Diskussion, die die Meldung auf queer.de auslöst. Die Erinnerung eines Lesers an die totalitären Qualitäten des in der Linken bis heute verehrten Ches und die Überlegungen eines weiteren Lesers (weiterlesen…)

Einfach gaga

14 Jun

Mit ihrem neuen Video, so Lady Gaga,

würde sie die Schwulenkultur feiern, ihre Tapferkeit, ihre Liebe, ihren Mut in Beziehungsfragen.

Fragt sich nur, an welche Tapferkeit Frau Gaga dabei dachte. An die der CSD-Organisatoren von Madrid wohl nicht.

Juden raus aus Schwulästina!

13 Jun

Es gibt kein Land der Welt das solche Emotionen hervorruft, wie der winzige Staat im Nahen Osten, der sich Israel nennt. Mag in Darfur auch Vertreibung und Völkermord statt finden, mag im Iran auch die Opposition an Baukränen aufgehängt werden, mag Nordkorea auch hungern – egal, an all diesen Konflikten sind Juden nicht beteiligt, weshalb sie auch nicht den Bruchteil der Aufmerksamkeit erlangen, den der Nahostkonflikt einheimst.

Ja, die Ju-, … äh Zionisten, sind schon eine clevere Bande. (weiterlesen…)

Privates Glück

13 Jun

Hannes Stein in der Welt über tote Ratten, Kleinbürger auf Long Island und was wohl Lenin zu ihnen sagen würde: Alles Anarchisten

Queer for Palestine

12 Jun

Die Trägerin des diesjährigen Zivilcouragepreises des Berliner CSD e.V. heißt Judith Butler. Was zeichnet Butler aus? Lauschen wir dem Berlin Pride Guide 10:

Ihre Gender-Theorien sind Popkultur, ihre Thesen zum Queer-Begriff eine Inspiration. Die Philosophin und Tochter einer jüdischen Familie aus Cleveland, füllt große Hallen und begeistert das Publikum durch ihr sympathisches wie nachdenkliches Auftreten.

Sie setzte sich, wie der CSD-Verein stolz verkündet,

unüberhörbar gegen die Kriegspolitik der letzten US-Regierung ein

- obwohl es dafür, zumal in Deutschland, wahrlich keine Zivilcourage bräuchte. Doch damit nicht genug, versucht Butler aktuell, „queere Politik“ für ihre sonstigen politischen Vorstellungen zu funktionalisieren: (weiterlesen…)

There is no Queen

12 Jun

Manchmal muss ich mich wundern:

Zwei homosexuelle Freunde sind von ihren Mitschülern zu Ballkönigin und Ballkönig des Abschlussjahrgangs einer Highschool im US-Staat New York gekürt worden. Festzulegen, wer König und wer Königin werden sollte, sei ihnen besonders schwer gefallen, sagten die Gewählten Charlie Ferrusi und Timmy Howard nach ihrem Erdrutschsieg am Samstag.

Was soll denn an dieser Entscheidung schwer sein? Sofern weder Charlie noch Timmy weiblich sind, ist keiner von beiden eine Königin. Denn genau das ist es doch was Homosexualität aus macht: Entweder es gibt zwei Königinnen oder zwei Könige, aber nicht sowohl König als auch Königin.

Warum also lassen sich zwei Schwule so was gefallen und übernehmen die Vorgaben der Gesellschaft, dass es in einer Beziehung keine zwei Könige geben kann?

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