Man muss Rocco Buttiglione, den ehemaligen Europminister aus Italien, schon verstehen, wenn er ein bisschen sauer auf alles schwule reagiert, hat die rosa Mafia ihn 2004 doch daran gehindert, EU-Kommissar zu werden. Deshalb mosert er auch jetzt noch ein bisschen herum, einerseits damit man ihn nicht vergisst, andererseits, weil er ein aufgeblasener Wichtigtuer ist, der ohne Schlagzeilen nicht leben kann:
“Auf politischer und sozialer Ebene bin ich gegen jegliche Diskriminierung gegen Homosexuelle. Vom moralischen Standpunkt denke ich aber, es ist falsch, schwul zu sein. Es gibt aber viele Dinge, die moralisch falsch sind und vom Gesetz nicht verfolgt werden, wie Ehebruch und Steuerhinterziehung”, betonte Buttiglione.
Keine Ahnung warum Buttiglione denkt, Homosexualität sei unmoralisch. Vermutlich weil er selbst nicht mitdenkt, und sich statt dessen von einem alten Mann in queerem Kostüm und weibischen roten Schuhen belehren lässt, was denn nun richtig oder falsch zu sein hat.
Und wieso soll eigentlich Steuerhinterziehung unmoralisch sein? Besser, als sein sauer verdientes Geld in den Rachen von Politikern wie Buttiglione zu werfen, ist das allemal.
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Christdemokraten sind sowieso das Letzte! In jeder Hinsicht!