Die Apologeten der Heterosexualität schrecken wahrlich vor nichts zurück. Um ihren sündhaften Lebensstil zu vermarkten, ist ihnen jedes Mittel Recht, auch die Beeinflussung unschuldiger Kinderseelen. Der neueste Coup der Hetero-Lobby ist dann auch scham- und geschmackloser denn je: Im 3D-Trickfilm “Sammys Abenteuer” wird Kindern weis gemacht, dass die Liebe zum anderen Geschlecht etwas völlig normales, ungefährliches, ja wünschenswertes sei. Die negativen Erscheinungen des heterosexuellen Lebensstils – Schwangerschaften, Depressionen, Scheidung, Alkoholkonsum, Geschlechterkampf – werden dabei geflissentlich ausgeblendet und den Kindern, jenseits aller Realität, eine Phantasiewelt voller Harmonie vorgekaukelt. Angesichts dieser Entwicklung kann es wohl nicht mehr lange dauern, bis es zur Pflicht wird, heterosexuell zu sein.
Tags:Die Entschwulung der Welt, Heterosexualität ist keine Qualifikation, Heterosexualität und andere Probleme, Mit Adrian im Kino


Ich habe Sammys Abenteuer nicht gesehen, und kann daher über die Darstellung, die Moral des Films rein gar nichts sagen.
), Heterosexualität allerdings ist definitiv nicht unnormal. Und mal abgesehen davon, “Normal” ist wertungslos, weil das unnormale eben ein stark versalzenes Steak oder eben ein besonders guter Kaffe sein kann.
).
Im allgemeinen ist allerdings Normalität das, was nicht unnormal ist, Normalität definiert sich also durch Kontrast. Ist Homosexualität unnormal, darüber kann man streiten (und mir ist es eigentlich auch egal
Die (deiner Meinung nach) negativen Aspekte des heterosexuellen Lebensstils haben mich allerdings etwas irritiert: Schwangerschaften würde ich grundsätzlich als etwas sehr gutes bezeichnen (man bedenke, dass ohne Schwangerschaft weder meine Tastatur, dieses Blog oder einer von uns beiden existieren würde) und wir kommst du auf einen Zusammenhang zwischen Hetero. und Depressionen? Scheidungen sind im Grunde nur das auftrennen einer Verbindung zwischen zwei die sich zusammengetan haben, was auch Homos. machen. Wo du den Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und heteros. Lebensstil siehst bleibt mir wieder vollkommen schleierhaft außerdem (und hier kann ich nur von mir selber sprechen) nehme ich selten irgendwelche Waffen zu Treffen mit Wesen des anderen Geschlechts mit.
Ach ja, würdest du bitte aufhören von der Hetero-Lobby zu sprechen, das klingt so als hätten wir nichts besseres zu tun als die ganze Zeit im Bundestag auf und ab zu rennen und die ganze Zeit irgendeinen antiheterosexuellen Müll herauszugackern (das haben wir letztes Jahr von unserer Liste gestrichen – ím Augenblick gackern wir “PainTrain, PainTrain”
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