Archiv | Juni, 2011

Zur Freiheit geschaffen

29 Jun

Weil manch einer die Fortpflanzung geradezu fetischisiert, hier noch mal ein Auszug aus „lieben und arbeiten“: (weiterlesen…)

Love is all you need

28 Jun

Ich würde mich gerne mal wieder verlieben. Macht jemand mit?

Religionsmissbrauch

28 Jun

Die kirchliche Repression gegen Homosexuelle, die sich offen zu ihrer Partnerwahl bekennen (weil sie wissen, dass das Verbergen und Verdrängen den Sinn menschlicher Sexualität zerstört), ist ein schwerer Angriff gegen die Ebenbildlichkeit des Menschen mit Gott. (weiterlesen…)

Menschenfeindlich, amoralisch, boshaft und satanisch

27 Jun

Nigerias Fußball-Nationaltrainerin Eucharia Uche findet, dass Homosexualität „eine dreckige Sache“ ist. Nun gut, etwas anderes ist als Repräsentantin eines der übelsten Versagerländer der Welt, auch kaum zu erwarten. Die Süddeutsche Zeitung findet zu dieser Ansicht jedenfalls wohltuend klare Worte: (weiterlesen…)

Demokratie von hinten

27 Jun

News of the World: Obama will in der aktuellen Libyen-Politik von hinten führen und bei beautifulpeople.com wurden dank eines Virus’ (weiterlesen…)

Über die Verwechslung von selbstbestimmter Sexualität mit Vergewaltigung

25 Jun

Eine von der Stadt Gießen und „pro familia“ gemeinsam ins Leben gerufene Kampagne will erreichen

dass jeder Mensch sein Grundrecht wahrnehmen kann, seine sexuelle Orientierung und seine sexuellen Beziehungen frei zu wählen und sein Leben entsprechend zu gestalten.

Das ist zwar ein wenig albern und Wasser auf die Mühlen der evangelikalen Sauertöpfe, die ja tatsächlich an die freie Wahl von sexuellen Orientierungen zu glauben scheinen und daher auch immer wieder Schwulen und Lesben nahelegen, sich für die Heterosexualität zu entscheiden. Doch das ist einfach nur dekonstruktivistischer Bullshit. Ebenso wenig wie ich mir meine Hautfarbe auswählen kann, ist es möglich, die sexuelle Orientierung frei zu wählen. Sinnvoller hätte man in Gießen das Recht postuliert, seine sexuelle Orientierung frei zu leben. Aber im Großen und Ganzen argumentiert man seitens der Kampagne mit dem Namen „Liebe wie du willst“ durchaus vernünftig: (weiterlesen…)

Zwei Welten

25 Jun

Natürlich hat Henryk M. Broder teilweise recht, wenn er den Hype der schwul-lesbischen Proteste angesichts des Papstbesuches in gewohnt polemischer Manier kritisiert. Dass die Welt eines Schwulen in Europa anders aussieht als in Nigeria oder im Iran, wird auch kaum jemand bestreiten. Auf den Erfolgen der Schwulenbewegung hinweisend, stellt Broder dann auch die Frage aller Fragen:

Wie weit muss die Emanzipation der Lesben, Schwulen und Transgender gehen, um als vollendet zu gelten?

Oder anders gefragt: Was wollen die Schwulen eigentlich noch? Haben sie nicht schon alles erreicht, was es zu erreichen gilt? (weiterlesen…)

Goodbye Berlin!

24 Jun

Nur noch wenige Tage, dann verlasse ich die Hauptstadt und gehe zurück in die rheinische Heimat. Ein guter Zeitpunkt, um mit dem Schreiben hier fortzufahren, das mir in der letzten Zeit manchmal gefehlt hat. Die angekündigte Tätigkeit ist im Aufbau und reicht mir nicht aus. Ab und an ein wenig Polemik, Kritik, Auseinandersetzung mit den Feinden der Freiheit, dafür ist GayWest einfach ein guter Platz.

Neue Literatur hat mich inspiriert: (weiterlesen…)

Schwule Elegie

23 Jun

Sag mir, wo die Männer sind.
Wo sind sie geblieben?
Sag mir, wo die Männer sind.
Was ist geschehn?
Sag mir, wo die Männer sind.
Zogen fort, zur Frau, wie blind.
Wann wird man je verstehn?
Wann wird man je verstehn?

Geschlechtsneutrale Sexualdemokratie

20 Jun

Am vergangenen Wochenende fand in Berlin das 19. Lesbisch-schwule Stadtfest statt. Wie immer war es ein gar lustiges Event, welches sich bestens dazu eignete, Klischees und Vorurteile gegenüber Schwulen und Lesben abzubauen, so etwa jene, schwule Männer seien ganz besonders attraktiv anzuschauen und immer modisch durchgestylt. Natürlich habe ich auch dieses Jahr mein Bestes gegeben, diesem Klischee wenigstens ein wenig von seiner Bedeutung zurückzugeben. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass man sich damit von Jahr zu Jahr mehr anstrengen muss… 

Was am Stadtfest jedenfalls besonders auffällt, ist sein strukturkonservativer Geist. (weiterlesen…)

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