Weil manch einer die Fortpflanzung geradezu fetischisiert, hier noch mal ein Auszug aus „lieben und arbeiten“: (weiterlesen…)
Religionsmissbrauch
28 JunDie kirchliche Repression gegen Homosexuelle, die sich offen zu ihrer Partnerwahl bekennen (weil sie wissen, dass das Verbergen und Verdrängen den Sinn menschlicher Sexualität zerstört), ist ein schwerer Angriff gegen die Ebenbildlichkeit des Menschen mit Gott. (weiterlesen…)
Menschenfeindlich, amoralisch, boshaft und satanisch
27 JunNigerias Fußball-Nationaltrainerin Eucharia Uche findet, dass Homosexualität „eine dreckige Sache“ ist. Nun gut, etwas anderes ist als Repräsentantin eines der übelsten Versagerländer der Welt, auch kaum zu erwarten. Die Süddeutsche Zeitung findet zu dieser Ansicht jedenfalls wohltuend klare Worte: (weiterlesen…)
Zwei Welten
25 JunNatürlich hat Henryk M. Broder teilweise recht, wenn er den Hype der schwul-lesbischen Proteste angesichts des Papstbesuches in gewohnt polemischer Manier kritisiert. Dass die Welt eines Schwulen in Europa anders aussieht als in Nigeria oder im Iran, wird auch kaum jemand bestreiten. Auf den Erfolgen der Schwulenbewegung hinweisend, stellt Broder dann auch die Frage aller Fragen:
Wie weit muss die Emanzipation der Lesben, Schwulen und Transgender gehen, um als vollendet zu gelten?
Oder anders gefragt: Was wollen die Schwulen eigentlich noch? Haben sie nicht schon alles erreicht, was es zu erreichen gilt? (weiterlesen…)
Goodbye Berlin!
24 JunNur noch wenige Tage, dann verlasse ich die Hauptstadt und gehe zurück in die rheinische Heimat. Ein guter Zeitpunkt, um mit dem Schreiben hier fortzufahren, das mir in der letzten Zeit manchmal gefehlt hat. Die angekündigte Tätigkeit ist im Aufbau und reicht mir nicht aus. Ab und an ein wenig Polemik, Kritik, Auseinandersetzung mit den Feinden der Freiheit, dafür ist GayWest einfach ein guter Platz.
Neue Literatur hat mich inspiriert: (weiterlesen…)
Schwule Elegie
23 JunSag mir, wo die Männer sind.
Wo sind sie geblieben?
Sag mir, wo die Männer sind.
Was ist geschehn?
Sag mir, wo die Männer sind.
Zogen fort, zur Frau, wie blind.
Wann wird man je verstehn?
Wann wird man je verstehn?
Geschlechtsneutrale Sexualdemokratie
20 JunAm vergangenen Wochenende fand in Berlin das 19. Lesbisch-schwule Stadtfest statt. Wie immer war es ein gar lustiges Event, welches sich bestens dazu eignete, Klischees und Vorurteile gegenüber Schwulen und Lesben abzubauen, so etwa jene, schwule Männer seien ganz besonders attraktiv anzuschauen und immer modisch durchgestylt. Natürlich habe ich auch dieses Jahr mein Bestes gegeben, diesem Klischee wenigstens ein wenig von seiner Bedeutung zurückzugeben. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass man sich damit von Jahr zu Jahr mehr anstrengen muss…
Was am Stadtfest jedenfalls besonders auffällt, ist sein strukturkonservativer Geist. (weiterlesen…)

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