Beim Frühstück lese ich in der Tageszeitung Auszüge aus der Rede von Ratzinger vor dem Bundestag:
Die Fenster müssen wieder aufgerissen werden, wir müssen wieder die Weite der Welt, den Himmel und die Erde sehen und all dies recht zu gebrauchen lernen.
Das klingt auf den ersten Blick sympathisch. Und dann lese ich bei meiner täglichen Bibellektüre die Worte Jesu:
Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir. Denn wer sein Leben erhalten will, der wird’s verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s finden. Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?
Und dann habe ich mich gefragt, wie wir diese Bibelstelle in unserem befreiungstheologischen Gottesdienstkreis, den ich vor acht Jahren verlassen habe und an den ich in der letzten Zeit immer häufiger und gerne zurückdenke, diskutiert hätten. (weiterlesen…)
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