Die CDU will es der FDP gleich tun und sich überflüssig machen. Nachdem man ganz sozialistisch Banken mit Steuergeldern “gerettet” hat, trommelt man nun fleißig für Mindestlöhne, pardon “Lohnuntergrenzen”.
Doch warum bleibt die CDU eigentlich da stehen? Warum lässt man den Staat nicht gleich die Löhne für jedermann festlegen? Nach dem Wirtschaftsverständnis linker Kreise wäre das doch perfekt: Mindestens 10, 30 oder 100 Euro pro Stunde für jeden; das würde den Konsum ankurbeln, was sich wiederum positiv auf die Löhne auswirken würde. Der Staat könnte daraufhin mehr Steuern einnehmen und damit noch besser für soziale Wohltaten sorgen. Ein perfektes Konzept…
Ach, es ist eine Schande! Die Partei Ludwig Ehrhardts wirft sich weiterhin im Lustrausch staatlicher Einmischung der Dirne Sozialdemokratie an den Hals, das Bürgertum ist ohne politische Heimat, die Marktwirtschaft in diesem Lande nur noch ein Witz.
Sicher, für einen raubtierkapitalistischen Quasi-Anarchisten sollte das alles keine Überraschung sein. Politiker streben nach Macht, Politiker leben vom Geld anderer Menschen, Politiker müssen ihre Existenz rechtfertigen, indem sie dafür eintreten “etwas zu tun” und die Gesellschaft “zu gestalten”. Die Ausweitung staatlicher Macht ist eine zwangsläufige Folge von Parteiendemokratie, repräsentativer Demokratie und Berufspolitik.
Dagegen hilft nur konsequente Wahlverweigerung, konsequentes Lächerlichmachen des Staates und seiner Institutionen, konsequente Respektlosigkeit gegenüber jedem Politiker und Beamten.
Muss es wirklich soweit kommen?

@ Adrian: Nur eine Frage, was genau hast Du gegen den Mindestlohn? das würde mich jetzt wirklich mal interessieren.
Grüße,
Tobias
Kurzantwort:
http://www.liberalismus-portal.de/mindestlohn.htm
Das staatliche festlegen der Löhne sollte auch den Höchstlohn festsetzen, nicht nur den Mindestlohn.
So kann z.B. verhindert werden das Männer mehr verdienen, weil sie forscher bei Gehaltsverhandlungen sind.
Außerdem könnte endlich was gegen die Ausbeutung der Praktikanten gemacht werden, wenn man die Löhne wie im öffentlichen Dienst an der formalen Ausbildung fest macht, statt am Verhandlungsgeschick von Arbeitnehmer und Arbeitgeber.
Momentan kann es sein das ein guter Quereinsteiger ohne Diplom mehr Geld erhält als ein frisch gebackener Akademiker.
Diese Zustände bedrohen das Bürgertum in seinen Grundfesten, und müssen dringen abgeschafft werden. Mehr Staat wagen !
@Adrian: der Text ist lol
nichts besseres zu bieten als das?
Ich meine, vom Inhalt und Stil rede ich schon gar nicht mehr, nur wenigstens was mit akzeptabler Rechtschreibung und Grammatik?
Und, ja, ich lege die Karten auf den Tisch, ich geb’s zu, ich bin so antiliberal, ich will Staat, Zwang und Staat!
Stellt euch mal vor, da wo Zwangslagen von Menschen ausgenutzt werden und sie sich scheinbar freiwillig ausbeuten lassen, will ich gesetzliche Regelungen… z. B. in der Form eines MINDESTLOHN.
Aber es kommt noch schlimmer, ich will auch, dass der Staat darauf achtet, dass Kinder gegen ihren Willen und gegen den Willen ihrer Eltern dazu gezwungen werden, lesen, schreiben und die Grundrechenarten zu lernen!
Ich bin gegen den freien Handel wenn es um menschliche Organe geht!
Und für gesetzlich festgelegte Schadstoffgrenzwerte am Arbeitsplatz!
Evtl. sogar gegen eine Legalisierung von Heroin!
Eine Diskussion mit Fundamentalisten wie mir ist selbstverständlich sinnlos!
Gott, wer hat diesen Text verzapft:
Genau! Das will ich! Wenn ich erst mal an die Macht komme, dann beginnt eine Schreckensherrschaft mit brutaler Unterdrückung der Arbeitgeber, 7,50 € die Stunde müssen sie dann zahlen, hah! BLUTEN müssen sie, bluten!
LOL WUT
Aber dafür änderst sich umso mehr für den armen, armen Arbeitgeber, es kann doch nicht sein, dass die Leute, die er einstellt am Ende so viel verdienen, dass sie keinen Anspruch auf Hartz-IV mehr haben… also von dem Geld, was sie verdienen ohne Unterstützung leben können! Das würde ja auch bedeuten, der Steuerzahler subventioniert seinen Laden nicht mehr… oder irgendwie so.