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Akif dreht frei

15 Jul

Und, hat irgendjemand im Besitz seines gesunden Menschenverstandes noch Zeit, Muße und Motivation Akif Pirinçci zu verteidigen?

Auf seiner Facebook-Seite heißt es nun am 3. Juli: „Noch vor dreißig Jahren hätte man so eine Alte in den Knast gesteckt und sie solange dort behalten, bis sie verrottet wäre. Heute werden die Eltern der Kinder, welche diese Arschfick-Affine ganz offiziell verderben darf, von unserer ebenfalls arschgefickten Regierung gezwungen, mit ihren Steuergeldern ihr monatlich einen Gehalt in Höhe eines Chefarztes zu zahlen – sonst kommen nämlich sie ins Gefängnis. Sie finden meine Worte zu hart? Aber mitnichten. Die kann was vertragen, diese Berufsperverse.“ [...]

Gemeint ist Frau Professor Tuider, die an der Universität Kassel Geschlechterforschung betreibt und sich u.a. mit Feministischer und Queer-Theory sowie mit Migrationsfragen  befasst.

Den entsprechenden Eintrag auf Pirinçcis Facebook-Seite findet man hier.

Nicht viel besser ist das, was Pirinçci über Heinz-Jürgen Voß zu sagen hat: Weiterlesen

Zu kritisch für “Kritische Wissenschaft”?

13 Jul

Die Bundestagsfraktion der Grünen hat in einer kleinen Anfrage an die Bundesregierung um Stellungnahme über die Aktivitäten sogenannter “Homo-Heiler” gebeten, jener Menschen also, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Schwule und Lesben den Weg zur Heterosexualität zu weisen. Die Quacksalberei derartiger “Therapien” und ihre potentielle sowie faktische Schädlichkeit wird dabei weltweit von nahezu allen psychiatrischen und psychologischen Fachverbänden bestätigt.  

Das Blog “Kritische Wissenschaft” hat davon offenbar aber noch nie etwas gehört, und erlaubt sich daher, die Motive der Grünen hinsichtlich deren Anfrage zu interpretieren, und dies in einer wahrlich aberwitzigen Art und Weise:

[Über Homo-Heiler] echauffieren sich die Grünen, ganz so, als wäre es ihre Aufgabe für alle Homosexuellen dieser Welt zu entscheiden, dass sie gerne homosexuell sind, ganz so als wären sie in einer Position darüber zu richten, ob sich ein homosexuelles Individuum dazu entscheiden kann, eine Therapie in Richtung Heterosexualität zu beginnen oder nicht. Die Prämissen der Grünen sind überdeutlich: Homosexualität ist eine reine Daseinsform, und während es Menschen gibt, die mit ihrer Heterosexualität unglücklich sind und sich gerne als Homosexuelle outen würden, kann es keine Homosexuellen geben, die mit ihrer Homosexualität unglücklich sind und sich gerne als Heterosexuelle outen würden.

Das erste was ein Blog tun sollte, welches sich “Kritische Wissenschaft” nennt wäre, über “Homo-Heiler” und deren angebotene “Therapiemethoden” zu recherchieren. Hätte man das getan, würde man nämlich zunächst zu der Erkenntnis gelangen, dass, wie bereits geschrieben,  die Therapierbarkeit sexueller Orientierungen, gelinde gesagt, umstritten ist und von kaum einer Fachschaft anerkannt wird. Weiterlesen

Respekt der Homophobie!

11 Jul

Soll man angesichts solcher Meinungen wirklich noch vernünftig und rational argumentieren?

Gianluca Buonanno, Bürgermeister der knapp 13.000 Einwohner zählenden Gemeinde Borgoseia in der Region Piemont [Italien], will homosexuelle Küsse in der Öffentlichkeit verbieten. Wie die Zeitung “Repubblica” berichtet, plant der Politiker der rechtspopulistischen Lega Nord eine Strafe in Höhe von 500 Euro.

“Ich mag es nicht, wenn zwei Menschen des gleichen Geschlechts ihre Zuneigung in der Öffentlichkeit zeigen”, erklärte Buonanno, der bis Mai auch Mitglied der italienischen Abgeordnetenkammer war und dann ins Europaparlament wechselte. “Es ist eine Frage des Respekts. Ich bin überzeugt, dass dies für Kinder moralisch schädlich ist.”

Ich weiß wirklich nicht mehr, was ich dazu sagen soll. Weiterlesen

Neuer gegen Friedrich (und nein, das hat nichts mit Fußball zu tun)

6 Jul

Kann Manuel Neuer Arne Friedrich ersetzen?

Manuel Neuer

Arne Friedrich 5

Nein, nicht ganz.

Ehe und Familie und so weiter und so fort

4 Jul

Die Gegner des Bildungsplans in Baden-Württemberg geben nicht auf. In einer neuen Petition heißt es:

Sehr geehrter Herr Kultusminister Stoch,

die von Ihnen vorgestellten Änderungen am neuen Bildungsplan reichen nicht aus. Ich sehe unverändert die Gefahr, daß der Bildungsplan parteipolitische und ideologische Vorstellungen auf dem Rücken der Kinder exekutiert.

Dies trifft insbesondere auf die von Ihnen geplante Erziehung zur „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ zu, die sich in der neuen Leitperspektive „Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt“ unverändert verbirgt. Das Einfordern von Akzeptanz generell verstößt gegen das Indoktrinationsverbot und ist deshalb verfassungswidrig. Darauf hat jüngst der Rechtswissenschaftler Prof. Ulrich Palm hingewiesen, unter Berufung auf ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts von 2008 wonach „Schule zu Zurückhaltung, Toleranz und Offenheit für unterschiedliche Wertungen“ verpflichtet ist und nicht indoktrinieren darf (AZ: 6B64/07). Akzeptanz setzt – im Gegensatz zur Toleranz – einen positiven Zustimmungsakt voraus, den der Staat nicht zulässig fordern oder auf ihn hinarbeiten darf.

Ich fordere Sie deshalb auf, im Zuge der geplanten Überarbeitung bis 2016 sämtliche Indoktrinierungsansätze der „Leitperspektiven“   konsequent aus dem Bildungsplan zu streichen.

Mit freundlichen Grüßen

Ich will mich jetzt nicht lang und breit mit dem Inhalt dieser Petition beschäftigen, allerdings fällt mir eine Zeile auf, die ich als Widerspruch zum Anliegen der “Demo für alle”- Initiatoren betrachte: Weiterlesen

Mein Leben, meine Entscheidung, Dein Geld

1 Jul

Genderama schreibt:

Der Oberste Gerichtshof der USA hat entschieden: Wenn ein Arbeitgeber aufgrund seiner religiösen oder moralischen Einstellung Probleme damit hat, seinen weiblichen Angestellten Medikamente zu finanzieren, die Abtreibungen auslösen, kann er nicht dazu gezwungen werden.

Viele Frauen, Feministen, und generell die politische Linke der USA, zeigen sich über das Urteil empört. Aber warum eigentlich? Wieso soll ein Arbeitgeber die Verhütungsmittel seiner Angestellten bezahlen? Habe ich als Mann im Gegenzug auch ein Recht darauf, dass meine Firma mir kostenlose Kondome zur Verfügung stellt?

Liebe Frauen, Ihr habt das Recht auf Verhütungsmittel. Aber Ihr habt kein Recht darauf, dass andere für Eure Verhütungsmittel bezahlen.

Wie Söhne ohne Jeans vom CSD misshandelt werden

21 Jun

Natürlich sind Homsexuelle eine Zumutung. Wegen ihnen können ganz normale Familienväter am Samstag in Berlin nicht mal mehr Jeans und Turnschuhe für ihre Söhne kaufen. Dies an einem Samstag zu tun, an dem Lesben und Schwule CSD feiern, wäre nämlich “Kindesmisshandlung”. Zumindest fast. Schreibt Werner van Bebber im Tagesspiegel:

Längst funktioniert die Stadt nicht mehr so, dass man am Sonnabend Vormittag darauf kommt, man könne in zwei Stunden mit dem Sohn eine neue Jeans und Turnschuhe gekauft haben. Das ist – wegen der üblichen Berliner Veranstaltungs- und Demodichte – an jedem Wochenende eine Geduldsprobe.

Am engsten Tag aber wäre es fast Kindesmisshandlung. Am engsten Tag sollten Normal-Berliner normalstädtische Vorhaben unterlassen. Inzwischen gibt es drei Veranstaltungen, die mit dem Christopher Street Day zu tun haben: der gewohnte CSD, dazu der stärker politisierte CSD des „Aktionsbündnisses CSD“ plus die Demo „Ein CSD in Kreuzberg“. Da sind Toleranz und Akzeptanz entscheidend: Akzeptanz homosexueller und queerer Gleichberechtigung, Toleranz für ein an diesem Tag ausgesprochen schaumiges Selbstdarstellungsbedürfnis der Community mit allen Nebenwirkungen wie gesperrte Straßen.

Armer Herr van Bebber. Gibt es irgendwas, was ich für Sie tun kann? Aber ja, ich kann Ihnen folgende Ratschläge mit auf den Weg geben: Weiterlesen

Heul doch, Heibel!

20 Jun

Nun heult er. Jammert er. Greint er. Sven Heibel. Jener Sven Heibel, der es schade findet, dass der Paragraf 175 abgeschafft wurde. Zu Erinnerung: Am 12. Juni hat Heibel auf seinem Facebook-Account folgendes von sich gegeben:

Heibel 12.06.2014 Weiterlesen

Holt die Flagge ein!

18 Jun

Jedes Jahr im Sommer wiederholt sich das Phänomen, dass vor Rathäusern, Amtsstuben und Ministerien quer durch die Republik die Regenbogenflagge gehisst wird. So richtig weiß keiner wieso, die offizielle Begründung lautet aber stets, dass der Staat damit ein Zeichen der Solidarität mit der LGBTI-Cmmunity setzen will.  Was so harmlos und kuschelig erscheint, entpuppt sich bei näherer Überlegung, als eine ziemlich fragwürdige Angelegenheit, und zwar gleich aus mindestens zwei Gründen. Weiterlesen

Heterosexualität ist normal!

18 Jun

Darauf hat die Welt gewartet: Schwuler Friseur. Hübsche Frau. Mann und Frau verlieben sich… Das ist endlich mal ein revolutionäres Filmkonzept!

 

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