Archiv für die Kategorie ‘Fun’

Schmankerl am Sonntag

20. Juli 2008

Liebe Leser, lehnen Sie sich zurück und genießen sie folgendes Statement aus dem Arsenal des links-progressiven Schwulentums:

Um es ganz einfach zu sagen: Schwule sind leider sehr empfänglich für Rassistisch/Neofaschistisches Gedankengut, da sie (angeblich) überproportional häufig Opfer Antischwuler Gewalt werden und in vielen Islamischen Ländern Homosexualität nach wie vor mit dem Tode bestraft wird.

Missionare in Stellung gebracht

17. Juli 2008

Unter dem Motto “Lebendig und kräftig und schärfer” fand im vergangenen Jahr in Köln der 31. Deutsche Evangelische Kirchentag statt. Ein amerikanischer Mormone, der versuchte, dieses Motto praktisch umzusetzen, wurde jetzt von seiner Kirche ausgeschlossen. Anlass war ein Kalender, den der Gute im Auftrag des Herrn hergestellt zu haben glaubte. Das Besondere an dem Missionskalender:

In “Men on a Mission” wurden posierende Ex-Missionare der Mormonenkirche so gut wie unbekleidet gezeigt.

Endlich einmal ein Missionsansatz, den GayWest uneingeschränkt begrüßen kann!

Sexualität, Sinn und System

2. Juli 2008

Fußball ist ein männlicher Kult und Schwule sind genauso Männer (sie sind sogar die “männlichsten” Männer, da sie Frauen aus ihrem “System” ausschließen) Letztendlich agieren sie das, was auf dem Fußball(schlacht)feld latent passiert, in der Realität aus - der Untertitel dieses Blogs [“Den Sinn der Se­xua­li­tät ver­s­teht man mei­ner Er­fahrung gemäß am bes­ten nach einem guten Fick.” Anm. Damien] sagt es ja schon, worum sich alles dreht. Ob das jetzt wirklich der Sinn der Sexualität ist, wage ich zu bezweifeln, aber zumindest gibt es dabei keine Verletzten und Toten ;-).
Und nein, Sexualität dient nicht primär der Fortpflanzung (in dem Punkt gebe ich dir recht), sie ist der Lebensantrieb und kann eine Quelle für große Kreativität sein (was ich hier auf der Seite ein bißchen vermisse).

Sex ist sozusagen die Fortsetzung des Fußballs mit anderen Mitteln? Da hilft nur eins, Emily: Mehr Rotwein trinken. Denn Männer und Frauen sind nicht kompatibel. Die einen wollen immer nur das Eine, die anderen Frieden, Kreativität. Da müssen wir hier einfach passen. Denn wir sind Männer. Stößchen!

George Vagina and Penis Cheney

2. Juli 2008

Fußballer und Fans - vereinsamt, impotent und schwul

29. Juni 2008

Die böse Moderne hat wieder zugeschlagen. Sie, und nur sie, ist nämlich verantwortlich dafür, dass Menschen doch tatsächlich Freude am Fußball haben. Findet zumindest Prof. Dr. Gerhard Vinnai, analytischer Sozialpsychologe der Uni Bremen.

Der Fußballkult eignet sich dazu, fehlende lebenswichtige Realität zu ersetzen. Etwa: Bei einem Zerfall des Sozialen und einer Atomisierung der Gesellschaft können sich Menschen als Masse im Stadion oder vor der Public Viewing-Leinwand der Illusion einer Gemeinschaft hingeben. Damit liefert das Fußballereignis “einen fragwürdigen Ersatz für wirklichen, durch gemeinsame solidarische Anstrengung erzeugten sozialen Zusammenhalt”

Und es kommt noch doller:

Auch der Fußballprofi selbst, in seiner sexuellen Entwicklung häufig gehemmt, realisiert u.U. einen Lebensersatz. “Der Fußball als Sport unter Männern lebt von einer ausgeprägten latenten Homosexualität. Hier ´treiben´ es Männer mit Männern, die sich, nachdem sie beim Torschuss anderen Männern ihre Potenz bewiesen haben, lustvoll aufeinander werfen. Für ´echte´ Fans kommt der Fußball auf den Hund, wenn zuviele Frauen im Stadion sind. Zugleich müssen die homosexuellen Elemente dieses Treibens streng tabuisiert werden. Ein offen homosexueller Fußballspieler jagt seinen Mitspielern Angst ein, weil er diese Tabus infrage stellt.

Na also, da hat man doch endlich etwas, was man allen Fußballfreunden voll fröhlich an den Latz knallen kann: Ihr seid alles vereinsamte sexuelle Krüppel, voll verschwuchtelt und kriegt in Anwesenheit von Frauen keinen hoch.

Zur anschließenden Bezahlung seiner Krankenhausrechnung wende man sich bitte vertrauensvoll an Prof. Dr. Vinnai.

Böse, neoliberale FDP

3. Juni 2008

Die FDP will doch tatsächlich ein einfacheres Steuersystem mit niedrigeren Sätzen. Wissen die Handlanger des Kapitals denn nicht, dass man mit solchen Ideen in Deutschland keine Wahlen gewinnen kann? Deutsche sind doch ganz versessen auf staatliche Entmündigung, Umverteilung und soziale Gerechtigkeit, sprich: hohe Steuersätze.

Und das ist noch nicht alles. Die Neoliberalen wollen das Ehegattensplitting auch auf eingetragene Lebenspartnerschaften ausdehnen. Wissen die denn nicht, dass der Liberalismus schwulenfeindlich ist und nur der Sozialismus die Gleichstellung der Homos bewirken kann?

Grüne fordert Homo-Quote

2. Juni 2008

Grüne haben schon viel gefordert: Mehr weibliche Manager, weniger Autos, arschkalte Winter… In der Schweiz aber gehen die Ökos noch ein bisschen weiter:

Die grüne Zürcher [sic] Nationalrätin Ruth Genner kritisierte, für Sportfunktionäre sei Homosexualität im Sport oft tabu und forderte «mehr bekennende schwule Fussballer».

Das ist doch mal eine substanzielle Idee. Und wenn die Fußballer sich nicht freiwillig bekennen, wird eben eine Homo-Quote eingeführt. Denn darin sind Grüne ja Spezialisten.

Homo homophilensis

30. Mai 2008

Wenn es etwas gibt, was mich ungeheuer nervt, dann ist es die Bemerkung: “Was, du bist schwul? Sieht man dir ja gar nicht an,” zuweilen noch gefolgt von einer ebenso dummen Frage: “Wie ist es denn so schwul zu sein?”

Zu verdanken haben wir solch sinnlose Konversationen u. a. Menschen wie Georg “Carsten Flöter” Uecker, dem es nicht zu peinlich ist, dem gewöhnlichen Heterosexuellen einzutrichtern, dass Schwule so ziemlich zu den außerirdischsten, exotischsten und fremdartigsten Lebewesen gehören, die es auf der Welt gibt:

Wir wollen zeigen, daß Schwulsein mehr ist als eine sexuelle Neigung. Eine eigenständige Lebensform, die sich auf alle Bereiche des täglichen Lebens auswirkt”.

Na klar Georg. Homosexualität wirkt sich auf sämtliche Lebensbereiche aus. Wenn ich z. B. aufs Klo gehe, scheiß ich Petunien und pisse Rosenwasser. Wie alle Homos.

Dima Bilan “nackt”

26. Mai 2008

Merkwürdig, wie das Leben so spielt. Da hat man bereits am Freitag die Idee, ausnahmsweise einmal einen Beitrag zu schreiben, in dem Russland gelobt wird und prompt gewinnt ein russischer Sänger den Eurovision Song Contest. Zufall? Na, wer’s glaubt…

Dima Bilan heißt der hübsche Kerl. Und queer.de? Verspricht uns Fotos, auf denen Dima nackt zu sehen ist. Und was ist? Enttäuschung. Die meisten Menschen dürften jeden Tag nackter sein, als Dima auf diesen Fotos. Selbst Harry Potter hat schon mal mehr gezeigt. Ein klarer Fall von irreführender Werbung…

Bin im Park

24. Mai 2008

Klar, im Tiergarten. Essen kann man auch gut ganz in der Nähe. Manchmal trifft man dort sogar die Macher von GayWest. Schönen Sonntag allerseits!