Archiv für die Kategorie ‘Gesellschaft’
7. August 2008
Nach den schwulenfeindlichen Äußerungen in dem deutsch-arabisch-türkischen Magazin “al-Salam” fordert der LSVD nun
Berlins Integrationsbeauftragten Günter Piening auf, die Initiative zu ergreifen gegen homosexuellenfeindliche Tendenzen bei muslimischen Organisationen und Institutionen.
Ziel sei es,
einen Dialog zwischen muslimischen Organisationen und schwul-lesbischen Verbänden zu initiieren, in dessen Rahmen die verbreitete Homosexuellenfeindlichkeit problematisiert wird,
sowie
gemeinsame Maßnahmen zur Bekämpfung von Homophobie zu entwickeln und umzusetzen.
Als Struktur regt der LSVD ein Berliner Islamforum an:
Das hatte der LSVD bereits vor einem Jahr vorgeschlagen, als in einem Jugendportal der Ahmadiyya-Gemeinde Homosexualität als Folge von Schweinefleischkonsum beschrieben worden war.
Ernüchternde Erfahrungen mit einem ähnlichen Dialogversuch machten Schwule in Hamburg. (more…)
Schlagworte:Abgründe islamischer Toleranz, Berlin, Dialog der Kulturen, Diskriminierung, Islamisierung, Religion, Sind Münchner Moslems toleranter?
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7. August 2008
Eigentlich wollte Modeguru Wolfgang Joop eine nette Bemerkung zum Dekolleté der Kanzlerin machen. Aber irgendwie kann man seine Bemerkung auch ganz anders auffassen:
“Das Dekolleté war eine Einladung zum Blick in ihr Gesicht, das so weich und fraulich ist und in scharfem Kontrast zu ihren klaren Augen steht [...]“
Schlagworte:Angela Merkel, Busen, Humor ist wenn man trotzdem lacht, Missratene Anmachsprüche, Wolfgang Joop
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7. August 2008
FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky hat die Kritik an seiner Behauptung,
Der schwer in die Jahre gekommene Jörg Haider vergnügt sich im Tollhaus nicht nur mit Knaben, sondern lässt wieder einmal seine Püppchen tanzen.
zurückgewiesen, keineswegs habe er Haider damit Homosexualität vorwerfen wollen. Nicht dementiert wurde von Vilimsky, er habe Haider damit Pädophilie vorwerfen wollen und darauf vertraut, dass der gemeine FPÖ-Wähler den Zusammenhang schon selbst herstellen werde.
Schlagworte:Österreich, Bürgerbewegungen, Heterosexualität ist keine Qualifikation, Sommerloch
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6. August 2008
Schlagworte:Berlin, CSD, Die Entschwulung der Welt, Die gute alte Linke, Homosexualität ist keine Qualifikation, Homosexuelle Lebensweise, Ich habe nichts gegen Schwule aber..., Man wird doch wohl noch sagen dürfen, Prosa, Schwul sein ist voll scheiße, Stolze Heteros, Zurück zur Natur
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6. August 2008
Der britische Konservative Michael Gove sagt Dinge, die endlich mal gesagt werden müssen:
“I think that the Right was wrong to get hung up on homosexuality,” he said.
“I think we indulged prejudice in the eighties and missed the point. It’s not gay men who’re abusing women and abandoning children - its straight men.
“And the demand for civil partnerships, proper inheritance rights and equality in adoption rights from gay couples is not a rejection of commitment but a desire to see commitment celebrated and publicly embraced.
“It is right and moral.
Hebt sich das nicht wohltuend von dem ab, was aus konservativen Mündern nur allzu oft zu hören ist?
Schlagworte:Förderung der Homosexualität, Homosexualität ist normal, Die Verschwulung der Welt, Großbritannien, Homosexualität und Konservatismus, Tories
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6. August 2008
Schlagworte:Österreich, Bürgerbewegungen, Die gute alte Linke, Heterosexualität ist Antirassismus, Schwul sein ist voll scheiße, Sexualität ist Privatsache, Sexuelle Denunziation, Stolze Heteros, Unter Männern, Was den Pinsel weich macht
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5. August 2008
Erneut wird in einem Internetbeitrag das Thema Homosexualität und Fußball aufgegriffen und darüber spekuliert, warum es schwulen Fußballern so schwer fällt, ebenso selbstverständlich wie ihre heterosexuellen Spielerkollegen zu ihrer sexuellen Orientierung zu stehen.
Im Kommentarbereich ging es wohltuend höflich und sachlich zu, doch sprang eine Wortmeldung ins Auge, die so nur von einem Hetero geäußert werden kann. Wieder mal:
Outen warum …was geht das denn die Allgemeinheit an??? Ich habe auch noch nie einen Hetero gesehen der sich Outen sollte…. nein da ist der Reissack in Peking sicherlich interessanter
Muss ich darauf eingehen?
Schlagworte:Ich habe nichts gegen Schwule aber..., Man wird doch wohl noch sagen dürfen, Schwule und Fußball, Sexualität ist Privatsache, Stolze Heteros
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5. August 2008
Daum hatte sich in einer DSF-Doku zum Thema Homosexualität im Fußball Ende Mai unglücklich über Schwule geäußert.
und mußte sich jetzt mit leichter Verspätung glücklich entschuldigen, wie die BILD, das Kampfblatt gegen Homo-Diskriminierung, erfreut registriert.
Schlagworte:Christoph Daum, Die Verschwulung der Welt, Feldforschung, Heterosexualität ist keine Qualifikation, Kommerz und Schwulenhass, Schwule und Fußball
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4. August 2008
Mecklenburg-Vorpommern ist ein wunderschönes Land: Wälder, Seen, die Ostsee und Städte die, zumindest im Zentrum, aussehen wie ein hanseatischer Traum. Das einzige was an Mecklenburg-Vorpommern nervt, sind die Menschen dort. Missmutige Ossis, die mal links-, mal rechtsextrem wählen, sich ständig nur beklagen, wie schlecht es ihnen geht und die keinerlei Probleme hätten, einem neuen starken Mann die Geschicke der Nation anzuvertrauen, wenn der nur dafür sorgen würde, dass jeder monatlich mindestens 2000 Euro netto auf dem Konto hat.
Und dann gibt es noch Volker Goebel, seines Zeichens Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Schwerin. Der ist, anders als seine Bevölkerungskollegen, nicht ganz so missmutig gestimmt sondern zeichnet sich im Gegenteil durch eine burschikos-närrische Fröhlichkeit und einen bräsig-gemütlichen Humor aus. Doch das schmeckt natürlich nicht jedem. Die “Interessenvertreter der Homosexuellen” Mecklenburgs-Vorpommerns beispielsweise können über die Witze Goebels nicht so recht lachen: (more…)
Schlagworte:CSD, Homosexualität als Defizit, Homosexualität erklären, Homosexuelle Lebensweise, Humor ist wenn man trotzdem lacht, Ich habe nichts gegen Schwule aber..., Man wird doch wohl noch sagen dürfen, Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin, Volker Goebel
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4. August 2008
Die schwulen Fußballfans Kölns scheinen sich gerne veralbern zu lassen. Im Fall der Äußerungen Christoph Daums über Fußball, Homosexualität und Jugendschutz hat dieser sich jetzt entschuldigt und prompt herrscht wieder Friede, Freude, Eierkuchen:
“Ich wollte nie Homosexuelle in Verbindung mit Pädophilen stellen”, sagte Daum dem “Sonntag Express” nach dem Treffen. Der Fanclub akzeptierte.
Bleibt nur eine Frage: Wenn Däumelinchen das nicht wollte, warum hat er das dann mehrfach getan?
Schlagworte:Christoph Daum, Ich habe nichts gegen Schwule aber..., Kölle alaaf, Man wird doch wohl noch sagen dürfen, Schwule und Fußball
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