Archiv für die Kategorie ‘International’
7. August 2008
FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky hat die Kritik an seiner Behauptung,
Der schwer in die Jahre gekommene Jörg Haider vergnügt sich im Tollhaus nicht nur mit Knaben, sondern lässt wieder einmal seine Püppchen tanzen.
zurückgewiesen, keineswegs habe er Haider damit Homosexualität vorwerfen wollen. Nicht dementiert wurde von Vilimsky, er habe Haider damit Pädophilie vorwerfen wollen und darauf vertraut, dass der gemeine FPÖ-Wähler den Zusammenhang schon selbst herstellen werde.
Schlagworte:Österreich, Bürgerbewegungen, Heterosexualität ist keine Qualifikation, Sommerloch
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6. August 2008
Der britische Konservative Michael Gove sagt Dinge, die endlich mal gesagt werden müssen:
“I think that the Right was wrong to get hung up on homosexuality,” he said.
“I think we indulged prejudice in the eighties and missed the point. It’s not gay men who’re abusing women and abandoning children - its straight men.
“And the demand for civil partnerships, proper inheritance rights and equality in adoption rights from gay couples is not a rejection of commitment but a desire to see commitment celebrated and publicly embraced.
“It is right and moral.
Hebt sich das nicht wohltuend von dem ab, was aus konservativen Mündern nur allzu oft zu hören ist?
Schlagworte:Förderung der Homosexualität, Homosexualität ist normal, Die Verschwulung der Welt, Großbritannien, Homosexualität und Konservatismus, Tories
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6. August 2008
Schlagworte:Österreich, Bürgerbewegungen, Die gute alte Linke, Heterosexualität ist Antirassismus, Schwul sein ist voll scheiße, Sexualität ist Privatsache, Sexuelle Denunziation, Stolze Heteros, Unter Männern, Was den Pinsel weich macht
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5. August 2008
Anglikanische Kirche verhindert Spaltung
titelt die Welt und vermeidet es dabei, zu beschreiben, auf wessen Kosten die Verhinderung geht. Worum es bei der drohenden Spaltung ging, ist klar. Mal wieder waren die Homos kurz davor, eine funktionierende VolksKirchengemeinschaft zu sprengen: (more…)
Schlagworte:Anglikanische Kirche, Diskriminierung, Großbritannien, Homosexualität als Defizit, Religion, Sexualität ist Privatsache, Stolze Heteros, Zölibat
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4. August 2008
Die Überschrift ist natürlich in höchstem Maße neokolonialistisch, aber, wen juckt das schon? Wenn ich so was lese, kann meine westliche Arroganz nun mal nicht anders:
Nach Ansicht des anglikanischen Bischofs von Ägypten und Primas des Nahen Ostens, Mouneer Anis, hatten Schwulen- und Lesbengruppen einen zu hohen Druck auf die teilnehmenden Bischöfe ausgeübt. Die “liberalen” Kirchenleute des Westens müssten akzeptieren, dass viele Kulturen eine andere Auffassung zur Frage der Homosexualität hätten, sagte Anis.
Schlagworte:Anglikanische Kirche, Der Westen ist böse, Die ewig Dritte Welt, Die Verschwulung der Welt, Homokolonialismus, Homosexualität als Defizit, Schwulenrechte sind Rassismus
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3. August 2008
Max Mosley, der Sohn des britischen Faschistenführers Oswald Mosley, war im Frühjahr diesen Jahres der britischen Presse mit einer ganz privaten Sex-Party unangenehm aufgefallen, bei der auch SS-Uniformen Verwendung gefunden haben sollen. Desweiteren habe sich Mosley
- wie einst Juden im KZ - auf Läusebefall untersuchen und auspeitschen
lassen. Jetzt legte Mosley nach und verglich die “Hexenjagd”, die man nach der Party mit ihm veranstaltet hätte,
mit der Diskriminierung Homosexueller.
Herzlichen Dank, Mr Mosley, für diesen Bärendienst. Als wenn es nicht schon genug Leute gebe, denen bei dem Stichwort Homosexualität sogleich der Nationalsozialismus einfällt.
Unfreiwillige Komik hatte Mosley auch noch zu bieten. Der bekennende Spanking-Fan tat kund, jeder könne
in seinem Privatleben das tun, was er will. Das tut ja niemandem weh.
Aua!
Schlagworte:Abenteuerurlaub, Abgründe heterosexueller Geschlechtsbeziehungen, Antisemitismus, Diskriminierung, Großbritannien, Heterosexualität ist Antirassismus, Schmerzensgeld, Sexuelle Randgruppen, Stolze Heteros, Was den Pinsel weich macht
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1. August 2008
Was für eine Überraschung! Kaum berät Costa Rica über die Einführung der Homo-Ehe stehen schon die ersten Rechtgläubigen auf der Straße um dagegen zu protestieren. Und welche wahnsinnig neuen Argumente werden da vorgetragen:
“Laws favourable to homosexual unions are contrary to correct reasoning because they confer legal guarantees proper to the institution of marriage to unions between people of the same sex.
“Considering the values in question, the State cannot legalize these unions without failing in its duty to promote and protect an essential institution for the common good, which marriage is.”
Es überrascht mich immer wieder, für wie wichtig es manche Menschen halten, sich in das Privatleben anderer Menschen einzumischen und aus Beziehungen, die sie überhaupt gar nichts angehen, eine Bedrohung für die Zivilisation zu konstruieren.
Schlagworte:Costa Rica, Die Verschwulung der Welt, Homo-Hochzeit, Stolze Heteros
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31. Juli 2008
Das Recht auf Meinungsfreiheit bedeutet, dass es von staatlicher Seite keinerlei Bestrebungen gibt, Meinungen, ob in schriftlicher oder mündlicher Form, zu zensieren, zu unterdrücken oder mit Strafe zu belegen. Es bedeutet nicht, dass man mit jeder Meinung einverstanden sein muss, nicht, dass man Meinungen nicht kritisieren darf, nicht, dass jede Meinung gleich richtig oder wertvoll ist und ganz bestimmt nicht, dass man alles dahersagen muss, was einem gerade in den Sinn kommt.
Der britische Schwulenrechtler Peter Tatchell hat Politikern in Belfast vorgeworfen, eine “Kultur der Homophobie” zu begünstigen und bezog sich dabei vor allem auf die Äußerungen der hiesigen Politikerin und “First Lady” Nordirlands, Iris Robinson. Mrs. Robinson macht im Königreich desöfteren Schlagzeilen, weil sie es für ihre von Gott diktierte Pflicht hält, Schwule als “Abscheulichkeit” zu bezeichnen und ihnen durch eine Therapie zu helfen. Darüberhinaus ist sie sich des fundamentalen Unterschieds zwischen Homosexualität und Pädophilie nicht im Klaren. (more…)
Schlagworte:Religion, Homosexualität erklären, Homosexualität als Defizit, Großbritannien, Homophobie erklären, Meinungsfreiheit, Peter Tatchell, Belfast, Iris Robinson
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31. Juli 2008
Nachdem sich Fady Maalouf vor kurzem bereits als Vorbild für Schwule empfohlen hat, die keinen Wert darauf legen, zwangsweise ihr Privatleben in der Öffentlichkeit auszubreiten, äußert er sich nun ähnlich klar zum Thema Migration und was man daraus machen kann:
Ich glaube, Deutschland hat vielen Menschen Chancen gegeben und sie haben sie nicht genutzt. Ich treffe Menschen, die seit zwanzig Jahren hier leben und kein Deutsch sprechen. Viele haben eine Arbeitserlaubnis, aber wollen nicht arbeiten und leben von Sozialhilfe. Das geht nicht. Ich kann schon verstehen, wenn der deutsche Staat solche Einwanderer nicht haben will.
Schlagworte:Einwanderung
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