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Ehe und Familie vor! Noch ein Tor!

21 Nov

In einem Beitrag als Antwort auf einen taz-Artikel zur Demonstrationen des Bündnisses “Ehe und Familie vor” schreibt Prof. Dr. Günter Buchholz:

Übrigens, Herr Speit, Homosexualität ist weder links noch fortschrittlich noch gesellschaftlich nützlich noch wünschenswert.

Was Prof. Dr. Günter Buchholz für gesellschaftlich nützlich oder wünschenswert hält, entscheidet er nicht alleine.

Homosexualität ist Homosexualität und als solche zu tolerieren, also ohne Diskriminierung (Art. 3 (3) GG) zu dulden.

Und dafür steht unter anderem der Bildungsplan. Denn Homosexualität dort außen vor zu lassen, wäre eine Diskriminierung. Weiterlesen

Solidarität mit dem BILD-Girl!

18 Nov

Liebe Kristina,

es will mir einfach nicht in den Kopf, warum Du eine Petition gestartet hast mit dem Ziel, das BILD-Girl zu verbannen. Ich meine, gut, als schwuler Mann finde ich nackte Frauen auch nicht so toll. Finde sie weder sonderlich sexy, noch anregend. Insofern kann ich nachvollziehen, warum Du etwas gegen nackte Frauen hast.

Aber jetzt mal ehrlich, was geht Dich das eigentlich an? Weiterlesen

Knutschende Paare und andere Probleme

14 Nov

Ist sich das knutschende, schwule Paar in der U-Bahn eigentlich bewusst, wieviel Toleranz es seinen Mitreisenden abverlangt?

Diese Fragestellung des Hessischen Rundfunks zur Sendung “Horizonte” mit dem Thema “Der Tanz um die Toleranz” hat bereits einiges an Aufregung produziert. Dabei ist die Frage durchaus berechtigt. Und leicht zu beantworten. Weiterlesen

Fordern? Fördern? Frei sein?

8 Nov

Dr. Alexander Grau hat auf “Cuncti” einen Beitrag über die Unterschiede zwischen Liberalen und Konservativen geschrieben. Dabei erwähnt er auch ein für dieses Blog relevantes Thema:

Besonders hübsch ist die konservative Melange aus kultureller Verklemmung und autoritären Reflexen bei dem Thema Homosexualität zu beobachten. Zwar trauert man in diesen Kreisen vermutlich nur hinter vorgehaltener Hand dem § 175 StGB hinterher, die Vorstellung aber, dass der Staat das Idealbild der heterosexuellen Klein- oder besser noch Großfamilie zu propagieren habe, ist in diesen Milieus immer noch fest verankert – wenn nicht schlimmeres. Für Liberale hingegen ist klar: Sexualität ist Privatsache. Wer, was, mit wem im Bett anstellt, ist für den Staat uninteressant. Es ist nicht Aufgabe des Staats, besondere sexuelle Vorlieben oder Lebensentwürfe zu fördern. Das gilt allerdings nicht nur für heterosexuelle Partnerschaften, sondern auch mit Blick auf ideologisch motivierte Forderungen sexueller Minderheiten.

Dem ist meines Erachtens durch und durch zuzustimmen. Die Frage ist bloß, was man unter Förderung von Lebensentwürfen und “ideologisch motivierte(n) Forderungen sexueller Minderheiten” zu verstehen hat. Hier werden die Meinungen vermutlich auseinandergehen.

Neues aus Absurdistan

5 Nov

Russland. Nicht mehr alle Tassen im Schrank:

In St. Petersburg ist ein Denkmal für den Apple-Gründer Steve Jobs wegen des Coming-Outs seines Nachfolgers Tim Cook abgerissen worden. Weiterlesen

Sexualität ist Sexismus!

24 Okt

Der Kampf gegen sexuelle Belästigung und gegen die angebliche Diskriminierung von Frauen ist langsam aber sicher dabei, aus der westlichen Welt eine religiös- fundamentalistische Gesellschaft zu machen, in der jedwede Form der (männlichen) Heterosexualität unter Generalverdacht steht. Als Beispiel für diese traurige Entwicklung darf man wohl einen Flyer der Berliner Humboldt-Universität betrachten. Dort heißt es unter anderem:

Dass eine “Frauenförderrichtlinie” gegen das staatliche Gebot der Gleichheit vor dem Gesetz verstoßen könnte (immerhin ist die HU eine öffentliche Universität die vom Staat subventioniert wird) fällt mittlerweile gar keinem mehr auf. Dass sich die HU darüber hinaus verpflichtet lediglich Frauen vor sexueller Belästigung zu schützen dürfte man mit Fug und Recht als Geschlechtsdiskriminierung bezeichnen. Gibt es irgendjemanden da draußen mit Geld, Zeit, Energie und einem Hauch von Gerechtigkeitssinn, der bereit ist gegen die Humboldt-Universität zu klagen?

Dass die Initiative de HU eine Frucht ist, die auf dem Misthaufen des postmodernen Feminismus gewachsen ist, wird im Flyer mehr als genug deutlich:

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Unnormal ist auch normal

21 Okt

Die abfälligen Äußerungen über Homosexualität des Bildungsexperten der hessischen CDU-Fraktion, Hans-Jürgen Irmer, haben heftige Proteste beim grünen Koalitionspartner und der Opposition ausgelöst. Irmer hatte in der “Frankfurter Neuen Presse” am Montag gesagt: “Homosexualität ist nicht normal. Wäre sie es, hätte der Herrgott das mit der Fortpflanzung anders geregelt.”

Irmer hat recht. Weiterlesen

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