Archiv für die Kategorie ‘Wirtschaft’

Selbst ist der schwule Mann

21. Juli 2008

Würde ein deutsches Bundesland sich weigern, schwule Touristen ausdrücklich als Zielgruppe zu bewerben, wäre vermutlich rasch von Diskriminierung die Rede. In den USA ist man da weniger etatistisch und schreitet bei Bedarf selbst zur Tat. So kürzlich in South Carolina, wo man einer Werbekampagne unter dem Motto

“South Carolina is so Gay”

bereits zugesagte staatliche Gelder nachträglich wieder entzog und den für die Bewilligung zuständigen Mitarbeiter entliess. Statt dem Staat nun Vorhaltungen zu machen, griffen beherzte Schwule in bester amerikanischer Tradition zur Selbsthilfe: (more…)

Nicht neutral - Homos gefährden wieder mal den Weltfrieden

17. Juli 2008

Diesmal ist es nicht die evangelikale Schwulenhasserplattform AFA, die zum Boykott gegen homosexuelle Hamburger aufruft. Nein, die Situation ist umgekehrt:

Schwul-lesbische Aktivisten rufen zum Boykott gegen das Manchester Grand Hyatt Hotel in San Diego auf, weil sich deren Besitzer im Kampf um die gleichgeschlechtliche Ehe auf die Seite der Homo-Gegner geschlagen hat.

Typisch Homos. Können sich mal wieder nicht neutral verhalten und tragen mit ihrer unangemessenen Politisierung zu einer weiteren Fragmentierung der Gesellschaft bei. Schlimm, schlimm…

Markus weiß, was Schwule wünschen

16. Juli 2008

Hat ein Homosexueller einen anderen Anlage- und Beratungsbedarf als eine Frau oder ein heterosexueller Mann?

fragt Finanzberater Markus Miller auf be24.at. Die Antwort weiß vermutlich ganz allein der Wind, zumindest verrät auch Miller sie uns nicht sofort. Dafür plaudert er ein wenig aus dem Nähkästchen der alltäglichen Diskriminierung in der Versicherungsbranche: (more…)

Lesbenküsse, Schwulitäten, Sex mit Minderjährigen

15. Juli 2008

Wie man mit inszenierter Homosexualität Geld verdienen kann, ohne dabei das evangelikale Publikum zu verschrecken, macht zur Zeit die amerikanische Sängerin Kate Perry vor:

In ihrem Hit “I Kissed A Girl” singt sie etwa darüber, wie es ist, als pubertierendes Mädchen, das eigentlich Jungs gut findet, ein anderes Mädchen zu küssen und das auch nicht so schlecht zu finden.

Als feministisches Statement meint Katy Perry das nicht unbedingt, im Gegenteil: Nach dem Kuss zeigt sie sich recht verwirrt, ein schlechtes Gewissen plagt sie. “Gute Mädchen machen so etwas nicht / Sie sollten sich so nicht verhalten”, hört man sie singen. Über den Grad von Katy Perrys emanzipatorischer Fortschrittlichkeit sollte man sich lieber keinen Illusionen hingeben.

Dumm ist das Mädchen also nicht:

Sie dreht das Rad der sexuellen Befreiung ein paar Umdrehungen zurück, nimmt dann eine Grenzüberschreitung vor, die keine ist, und entschuldigt sich hinterher noch dafür.

Am Ende wird - natürlich - alles wieder gut: (more…)

Wer darf Schwule diffamieren?

14. Juli 2008

Der LSVD hat auch schon mal besser formuliert:

Solche Gestalten haben keine Legitimation, Homosexualität zu diffamieren.

war auf dessen Wagen bei der Münchner CSD-Parade als kritischer Kommentar zur Haltung der katolischen Kirche gegenüber Homosexuellen zu lesen. Wer denn legitimiert ist, Homosexualität zu diffamieren, verriet der LSVD allerdings nicht.

Nicht nur der LSVD vergreift sich gelegentlich in der Wortwahl. Manchmal tun es auch die Journalisten, die über ihn und sein Klientel berichten. In diesem Fall die von ad-hoc-news.de, die in ihrer Berichterstattung über den Münchner CSD dem Leser erklären: (more…)

Homofreie Burger für homophobe Bürger

11. Juli 2008

Die AFA (American Family Association) ist immer für einen Lacher gut, zuletzt aufgrund ihres Einsatzes für heterosexuelle Fleischklöpse. Aus mir unerfindlichen Gründen erhalten diese evangelikalen Streiter gegen Abtreibung, Pornographie, Homosexualität und weitere weltbedrohende Probleme immer mal wieder Sympathie von deutschen Liberalen. Diesmal hat es Neues und Bekanntes erwischt. Aus dem Boykott-Aufruf der AFA gegen McDonalds aufgrund deren Unterstützung für die Homo-Lobby wird bei NUB die

Forderung, als Unternehmen McDonalds neutral zu bleiben

an der doch nichts verwerflich sei. Dabei steht die AFA wahrlich nicht für eine neutrale Haltung gegenüber Homosexuellen, was immer das auch sein soll. Vielmehr steht der Verein für eine aggressive politische Lobbyarbeit gegen die Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen. Eben deshalb auch greift die AFA den Burger-Konzern an, weil dieser sich für die Gleichberechtigung einsetzt. NUB nun behauptet eine Neutralität, die nicht existiert: (more…)

Gayneral Motors

9. Juli 2008

Die amerikanischen evangelikalen Streiter für die Heterosexualität haben ein echtes Problem. Nicht nur dass kaum jemanden ihre kindischen Boykottaufrufe gegen McDonalds, Walt Disney oder Microsoft interessieren, nein, immer mehr Firmen finden, dass Schwule weitaus sympathischer sind als fundamentalistische Sauertöpfe. Das aktuelle Opfer der Rosa Nostra ist der Automobilkonzern General Motors, den die findigen Homos als neueste Wirtsfirma für ihre abartigen Sexualpraktiken unterwandert haben:

Here at Detroit’s Motor City Pride festival, GM is sponsoring a gay speed-dating event. Couples sit inside parked GM cars and make small talk. And let me say, these cars are sweet. They include a Saturn Vue, a Saab 9-3 convertible, and a Cadillac Escalade.

The speed-daters said they definitely noticed that GM sponsored this event. OK, some were a little more focused on their love matches. But speed-dater Keisha Knight says the whole car thing was cool.

Amerika ist eben irgendwie cool! Man stelle sich ein solches Event in Deutschland vor! Die hiesige Linke würde einen Herzkasper kriegen angesichts derartig schamloser Kommerzialiserung der Schwulen- und Lesben-Szene. Und anschließend aus Protest in Fummel und Gesichts-BH mit albernen Transparenten durch die Kreuzberger Oranienstraße paradieren und zum zigtausendstenmal die Weltrevolution ausrufen.

Aber wir hätten wieder was zu lachen.

Buletten statt Schwuletten

7. Juli 2008

Ein gewisses Unbehagen gegenüber der weltgrößten Restaurantkette McDonalds gehört für sich progressiv gebende Menschen zum guten Ton. Durch ihre Münder erfährt man bei jeder Gelegenheit - ob man es nun wissen will oder nicht -, wie schrecklich der Fast-Food-Konzern doch sei. Weil dieser für die Abholzung der Regenwälder verantwortlich zeichne, weil seine Mitarbeiter nicht so viel verdienen wie die Manager bei Microsoft, weil das Essen dort nicht ausgewogen sei und überhaupt: weil McDonalds nun mal ein amerikanischer Konzern ist, der - grande terreur - doch tatsächlich am Profit interessiert ist.

Doch es geschehen noch Zeichen und Wunder. Neben links-ökologischen Neospießern hat jetzt auch eine Gruppe ihre Antipathie gegen McDonalds entdeckt, die mit der ersteren eigentlich gar nichts zu tun hat, zumindest auf den ersten Blick. (more…)

Hemmungslos versaut: Schwuler Sex mit Ossis

2. Juli 2008

Berlins Hauptstadtmagazin ZITTY berichtete in seiner letzten Ausgabe über ein kaum zu glaubendes Phänomen: In Berlin haben Schwule Sex! Weil der Erkenntnisgewinn dieser Aussage letztlich wohl gegen Null tendierte, erfuhr der interessierte Leser zusätzlich, dass hier nicht nur Berliner Schwule Sex haben: (more…)

Wüstenstromtroll

25. Juni 2008

…”Es gibt aber auch Veränderungen in anderen Bereichen des Gefühlslebens. Konflikte mit männlichen Autoritäten werden seltener und weniger belastend. Nach und nach verbessert sich auch das Verhältnis zu den Eltern, besonders (im Falle des Mannes) verliert er seine bisherige Bitterkeit gegenüber dem Vater, der Vaterfigur. Das Selbstwertgefühl nimmt zu: Er fühlt sich mehr zuhause in seiner Männlichkeit; er ist selbstsicherer, wenn er mit anderen, heterosexuellen Männern zusammen ist und fühlt sich wohl in der gewöhnlichen Gesellschaft.
Ex-homosexuelle Männer haben viel von ihrer Angst verloren, durch Intimität und Nähe zu einer Frau geschwächt zu werden. (more…)