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	<title>Gay West</title>
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	<description>"Jenseits von Gut und Böse ist in Wahrheit nichts anderes zu erfahren als noch mehr Böses." (Dolf Sternberger)</description>
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		<title>Gay West</title>
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		<title>Terror im Zug &#8211; Kinder und die Sexualisierung</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 16:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bisher hatte ich immer gedacht, ich sei ein besonnener, ausgeglichener Mensch, den so leicht nichts schockieren kann. Bisher dachte ich auch immer, die von Kulturpessimisten, Konservativen und religiösen Fundamentalisten an die Wand gemalte Sexualisierung der Gesellschaft, sei ein hochgespielter Popanz. War ich zu naiv?
Gestern jedenfalls habe ich im Zug von Berlin ins heimische Brandenburg eien [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&blog=573625&post=8261&subd=gaywest&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Bisher hatte ich immer gedacht, ich sei ein besonnener, ausgeglichener Mensch, den so leicht nichts schockieren kann. Bisher dachte ich auch immer, die von Kulturpessimisten, Konservativen und religiösen Fundamentalisten an die Wand gemalte Sexualisierung der Gesellschaft, sei ein hochgespielter Popanz. War ich zu naiv?</p>
<p>Gestern jedenfalls habe ich im Zug von Berlin ins heimische Brandenburg eien Begebenheit erlebt, die mich, wenn zwar nicht schockiert, aber doch ziemlich fassungslos gemacht hat. <span id="more-8261"></span>Eine Schulklasse, vielleicht im vierten oder fünften Schuljahr saß mit mir im Zug. Wie Schulkinder so sind, machten sie ziemlich viel Lärm und spielten während der Fahrt merkwürdige Kinderspiele. So weit, so gut.</p>
<p>Nicht so gut war dagegen, dass eine Gruppe Kinder &#8211; ein wenig separiert, aber dennoch nicht alleine &#8211; anfing Spielchen zu spielen, die mit Kindheit eigentlich nichts mehr zu tun hatten. Nicht nur, dass die Mädchen die Jungs fragten, ob man sie sexy finde und ob man sie mit ihnen was anfangen würden.  Nein, dabei befingerten sie sich auch lasziv zwischen die nicht vorhandenden Brüste und stöhnten dabei wie Marylin Monroe bzw. Theresa Orlowski. Ist das heutzutage normal?</p>
<p>Und ist es normal, dass man das vor anderen Fahrgästen tut und diese dann auch noch ebenso aufdringlich zuzwinkert und belästigt? Wie gesagt, das waren Kinder!</p>
<p>Wo leben wir eigentlich? Wo soll das hinführen? Muss das sein? Ist das nur in Brandenburg so?</p>
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			<media:title type="html">Adrian</media:title>
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		<title>Scrat und die alltägliche heterosexuelle Propaganda</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 08:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Heterosexuelle Propaganda]]></category>
		<category><![CDATA[Humor ist wenn man trotzdem lacht]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie ich schon einmal erörtert habe, sind Kinofilme, und zwar auch Kinderfilme, Brutstätten heterosexueller Propaganda. Es scheint für die Filmemacher eben besonders wichtig zu sein, schon Kinder zu suggerieren, dass nur die Heterosexualität ein vernünftiger, anständiger Lebensstil ist.
Ausgerechnet Ice Age 3 setzt dem ganzen jetzt die Krone auf. Der putzige Scrat, jenes nach Eicheln verrückte [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&blog=573625&post=8248&subd=gaywest&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Wie ich <a href="http://gaywest.wordpress.com/2008/06/04/disney-gefahr-fur-die-kinder/">schon einmal erörtert habe</a>, sind Kinofilme, und zwar auch Kinderfilme, Brutstätten heterosexueller Propaganda. Es scheint für die Filmemacher eben besonders wichtig zu sein, schon Kinder zu suggerieren, dass nur die Heterosexualität ein vernünftiger, anständiger <em>Lebensstil</em> ist.</p>
<p>Ausgerechnet <a href="http://www.google.de/aclk?sa=L&amp;ai=CFVYwBuRMSr3pHtSo_gaVurkbg4KVlAGdmaeeDuSn4eMFCAAQAVDX87W5_f____8BYJX68IGMB8gBAakCGBOqcXmntz6qBBlP0JO__liVwHQDa60o4_aVV0Sxqo0Ms_Op&amp;sig=AGiWqtxOB9qoxcNH-7uBmDprXXJEmiT9Qg&amp;q=http://www.iceage3-derfilm.de">Ice Age 3</a> setzt dem ganzen jetzt die Krone auf. Der putzige <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ice_Age#Scrat">Scrat</a>, jenes nach Eicheln verrückte <em>Säbelzahnhörnchen</em>, verknallt sich. Dass es sich beim Objekt der Begierde ausgerechnet um ein Mädchen handelt, hat vermutlich mit der allgegenwärtigen &#8220;<a href="http://gaywest.wordpress.com/2009/07/02/im-namen-der-diskretion-uber-die-kunst-intellektuell-zu-begrunden-dass-schwule-einem-tierisch-auf-den-sack-gehen/">Homosexualisierung der Gesellschaft</a>&#8221; zu tun.</p>
<p>Man schaue selbst:</p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://gaywest.wordpress.com/2009/07/04/scrat-und-die-alltagliche-heterosexuelle-propaganda/"><img src="http://img.youtube.com/vi/niV9FLInPdI/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p>Dermaßen erotisierte Szenen kann man Kindern natürlich antun. Aber wehe, in einem Kinderbuch verliebt sich ein junger Prinz in einen anderen Prinzen. <a href="http://gaywest.wordpress.com/2007/05/05/nieder-mit-der-heterosexuellen-propaganda/">Dann ist natürlich der Teufel los</a>.</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gaywest.wordpress.com/8248/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gaywest.wordpress.com/8248/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/gaywest.wordpress.com/8248/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/gaywest.wordpress.com/8248/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/gaywest.wordpress.com/8248/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/gaywest.wordpress.com/8248/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/gaywest.wordpress.com/8248/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/gaywest.wordpress.com/8248/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/gaywest.wordpress.com/8248/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/gaywest.wordpress.com/8248/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&blog=573625&post=8248&subd=gaywest&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Adrian</media:title>
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	</item>
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		<title>Liebe ist alles was zählt</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 16:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Irgendwann, in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft, werden die Menschen zurückschauen und sich schämen. Sie werden sich schämen und sich fragen, wie es möglich war, dass man Menschen die sich liebten diskriminiert, verhöhnt und ermordet hat. Sie werden darüber den Kopf schütteln und sich wundern, was denn nur mit einer Menschheit los war, die einer [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&blog=573625&post=8201&subd=gaywest&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Irgendwann, in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft, werden die Menschen zurückschauen und sich schämen. Sie werden sich schämen und sich fragen, wie es möglich war, dass man Menschen die sich liebten diskriminiert, verhöhnt und ermordet hat. Sie werden darüber den Kopf schütteln und sich wundern, was denn nur mit einer Menschheit los war, die einer der fundamentalsten und schönsten menschlichen Eigenschaften, der Liebe, mit Unverständnis und Hass begegnet ist.</p>
<p>Bis es soweit ist, freue man sich darüber, wie weit Lesben und Schwule auf ihrem Weg zur Gleichberechtigung und, ja, <em>Menschwerdung</em> bereits gekommen sind. Man freue sich z. B. an der kleinen Geschichte wie sie etwa Jennifer Vanasco <a href="http://www.indegayforum.org/news/show/31874.html">erlebt hat</a><a title="_ftnref1" name="_ftnref1" href="#_ftn1"><sup>1</sup></a>:<span id="more-8201"></span></p>
<p><em>Meine Freundin Jenny und ich standen auf einem U-Bahnhof in Harlem. Sie war aus Chicago eingeflogen und gerade aus dem Bus vom Flughafen LaGuardia ausgestiegen &#8211; ich war war auf dem Weg nach Hause, von meiner Arbeit am Times Square.</em></p>
<p><em>Während wir auf den Zug warteten, wandten wir uns einander zu, redeten und küssten uns gelegentlich.</em></p>
<p><em>Eine Polizeibeamtin näherte sich uns.</em></p>
<p><em>Ich spürte eine Spur von Angst. Würde sie uns sagen, dass wir andere Fahrgäste belästigten? Würde sie irgendetwas sagen was uns unser Wiedersehen verderben würde?</em></p>
<p><em>&#8220;Ladies&#8221;, sagte sie. &#8220;Sie sollten mich lieber zu Ihrer Hochzeit einladen. &#8221; Sie zeigte auf ihre Dienstmarke. &#8220;Dawn Matthews&#8221;, grinste sie, &#8220;21. Revier.&#8221; [...]</em></p>
<p><em>Und dann war der ältere, weiße Mann, der zusammen mit seiner Frau in einem Theater am Broadway hinter uns saß und mir auf die Schulter tippte.</em></p>
<p><em>&#8220;Entschuldigen Sie bitte&#8221;, sagte er. &#8220;Ich will Sie nicht stören, aber ich möchte Ihne sagen, dass Sie beide, was Frauen angeht, einen ausgezeichneten Geschmack haben.&#8221;</em> [...]</p>
<p>Es sind solche Geschichten, die Hoffnung machen; Hoffnung, dass der Zeitpunkt, an dem die Menschen zurückblicken und sich über die Homophobie der Vergangenheit wundern werden, nicht mehr lange auf sich warten lassen wird.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p><span style="font-size:xx-small;"><a title="_ftn1" name="_ftn1" href="#_ftnref1">[1]</a> Sollte meine Übersetzung etwas zu holperig klingen, bitte ich das zu entschuldigen.<a title="_ftn1" name="_ftn1" href="#_ftnref1">[back]</a></span></p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gaywest.wordpress.com/8201/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gaywest.wordpress.com/8201/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/gaywest.wordpress.com/8201/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/gaywest.wordpress.com/8201/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/gaywest.wordpress.com/8201/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/gaywest.wordpress.com/8201/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/gaywest.wordpress.com/8201/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/gaywest.wordpress.com/8201/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/gaywest.wordpress.com/8201/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/gaywest.wordpress.com/8201/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&blog=573625&post=8201&subd=gaywest&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Adrian</media:title>
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	</item>
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		<title>Piusbrüder gegen Nazi-Schwule</title>
		<link>http://gaywest.wordpress.com/2009/07/03/piusbruder-gegen-nazi-schwule/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 08:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass die Piusbruderschaft gehörig einen an der Klatsche hat, ist nichts Neues. Und so ist es auch kaum überraschend, zu hören, dass sie nicht nur einen an der Klatsche hat, sondern auch aus vollkommene Deppen besteht:
&#8220;Wie stolz sind wir, wenn wir in einem Geschichtsbuch lesen, dass es im Dritten Reich mutige Katholiken gab, die sagten: [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&blog=573625&post=8239&subd=gaywest&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Dass die Piusbruderschaft gehörig einen an der Klatsche hat, ist nichts Neues. Und so ist es auch kaum überraschend, zu hören, dass sie nicht nur einen an der Klatsche hat, sondern auch <a href="http://www.news-adhoc.com/piusbrueder-vergleichen-protest-gegen-csd-mit-widerstand-zur-ns-zeit-idna2009070238352/">aus vollkommene Deppen besteht</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wie stolz sind wir, wenn wir in einem Geschichtsbuch lesen, dass es im Dritten Reich mutige Katholiken gab, die sagten: ‘Wir machen diesen Wahnsinn nicht mit!’. Ebenso muss es heute wieder mutige Katholiken geben!&#8221;, heißt es in einem Aufruf der Piusbrüder zu einer Mahnwache gegen den CSD-Umzug am 1. August in Stuttgart, der in der neuen Ausgabe des &#8220;Mitteilungsblatts&#8221; der Gemeinschaft veröffentlicht wurde.</p></blockquote>
<p>Da hilft wohl nur noch die Einweisung.</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gaywest.wordpress.com/8239/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gaywest.wordpress.com/8239/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/gaywest.wordpress.com/8239/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/gaywest.wordpress.com/8239/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/gaywest.wordpress.com/8239/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/gaywest.wordpress.com/8239/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/gaywest.wordpress.com/8239/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/gaywest.wordpress.com/8239/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/gaywest.wordpress.com/8239/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/gaywest.wordpress.com/8239/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&blog=573625&post=8239&subd=gaywest&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Im Namen der Diskretion &#8211; Über die Kunst intellektuell zu begründen, dass Schwule einem tierisch auf den Sack gehen</title>
		<link>http://gaywest.wordpress.com/2009/07/02/im-namen-der-diskretion-uber-die-kunst-intellektuell-zu-begrunden-dass-schwule-einem-tierisch-auf-den-sack-gehen/</link>
		<comments>http://gaywest.wordpress.com/2009/07/02/im-namen-der-diskretion-uber-die-kunst-intellektuell-zu-begrunden-dass-schwule-einem-tierisch-auf-den-sack-gehen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 16:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Die Verschwulung der Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Heteronormativität]]></category>
		<category><![CDATA[Ich habe nichts gegen Schwule aber...]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Gut]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Schwul ist mir zu schwul]]></category>
		<category><![CDATA[Stolze Heteros]]></category>

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		<description><![CDATA[Viel ist in den letzten Jahren von einer angeblichen &#8220;Homosexualisierung&#8221; der Gesellschaft gesprochen worden, ein Schlagwort, das für nicht wenige Lesben und Schwule bestenfalls wie ein müder Witz, schlimmstenfalls wie blanker Zynismus daherkommt. In der Schweizer &#8220;Weltwoche&#8221; hat sich Philipp Gut daran abgearbeitet, seinen Lesern zu erklären, warum diese Ansicht falsch ist, und es tatsächlich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&blog=573625&post=8207&subd=gaywest&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><em></em>Viel ist in den letzten Jahren von einer angeblichen &#8220;Homosexualisierung&#8221; der Gesellschaft gesprochen worden, ein Schlagwort, das für nicht wenige Lesben und Schwule bestenfalls wie ein müder Witz, schlimmstenfalls wie blanker Zynismus daherkommt. In der Schweizer &#8220;Weltwoche&#8221; hat sich Philipp Gut daran abgearbeitet, <a href="http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2009-27/artikel-2009-27-handschellen-in-rosarot.html">seinen Lesern zu erklären</a>, warum diese Ansicht falsch ist, und es tatsächlich so etwas wie eine &#8220;Homosexualisierung&#8221; gibt.</p>
<p>Gut holt weit aus und beginnt seinen Artikel ausgerechnet mit dem neuen Film &#8220;<a href="http://movies.universal-pictures-international-germany.de/brueno/">Brüno</a>&#8221; von Sacha Baron Cohen:</p>
<blockquote><p>In der Schweiz startet «Brüno» am kommenden Donnerstag. Und auch hier gibt die Tunten-Satire, wie überall, bereits vor der Premiere zu reden. Die Meinungen der Voraus-Interpreten gehen merkwürdig auseinander: Während die einen den Film für eine «beleidigende» Attacke auf die Schwulen halten, sehen die andern in ihm eine «Entlarvung der Homophobie».<span id="more-8207"></span></p></blockquote>
<p>Zu dem Film selbst kann und will ich mich noch nicht äußern, da ich ihn noch nicht gesehen habe. Drängender als eine Filmkritik ist aber ohnehin, eine Einschätzung der Gut&#8217;schen Thesen:</p>
<blockquote><p>Man könnte die Sache auch etwas unverkrampfter betrachten. Wäre es nicht möglich, dass «Brüno» mit satirischen Mitteln die Realität zur Kenntlichkeit entstellt? Kann es sein, dass sich der Film zu Recht über das seit Jahren anschwellende Theater um Schwule, Lesben und die Bedeutung sexueller Veranlagungen in der Öffentlichkeit lustig macht? Nichts gegen persönliche Vorlieben, aber die Homosexualisierung der Gegenwart erreicht Rekordwerte.</p></blockquote>
<p>Mit dem letzten Satz hat Gut den Rahmen abgesteckt indem sich seine Argumentation bewegt. Seine Behauptung, es gäbe eine &#8220;Homosexualisierung der Gegenwart&#8221; schmückt er dann auch weit reichend, aber doch wenig originell aus:</p>
<blockquote><p>Es ist ein irritierender Kult um die Schwulen entstanden, Homosexualität ist zu einer Art Religion geworden. Wer sich outet, wird zum leuchtenden Märtyrer einer bekennenden Kirche. Wer sich dem Kult widersetzt, den trifft der Bannstrahl.</p></blockquote>
<p>Es ist leicht irritierend, dass Gut zum Beweis für den &#8220;Kult&#8221; um die Homosexualität ausgerechnet auf das Coming-Out verweist. Denn das hat nun wirklich nichts mit dem Eintritt in eine Kirchengemeinde zu tun, sondern ist eine grundlegende Bedingung um der heterosexuellen Mehrheit &#8211; die von jedem von vornherein erwartet, dass man heterosexuell sei &#8211; zu erklären, dass man eben nicht heterosexuell ist. Jeder ungeoutete Schwule wird die Fragen von Eltern, Verwandten und Freunden kennen, ob man denn nicht schon eine Freundin habe, oder ob man die Neue in der Parallelklasse nicht auch total scharf fände. Was bitte schön soll es mit &#8220;Märtyrertum&#8221; zu tun habe, wenn man die heterosexuellen Mehrheit sachlich darauf hinweist, dass man eben nicht auf das andere Geschlecht steht? Und wieso sollte diejenigen der Bannstrahl treffen, die sich dem &#8220;Kult&#8221; widersetzen? Ich zumindest habe noch nie von Geschichten gehört, in denen ein Junge von zu Hause flüchten musste, weil er sich in ein Mädchen verliebt hat. Desgleichen sind auch Vorfälle äußerst rar gesät, dass einem heterosexuellen Paar die körperliche Unversehrtheit abgesprochen wird, weil sie Hand in Hand durch die Straßen schlendern.</p>
<blockquote><p>Wie in allen Glaubenssystemen gilt auch hier: Wer die Stirn runzelt, gehört nicht dazu. Die Schwulenparty will nicht gestört werden.</p></blockquote>
<p>In der Tat; wer die Stirn runzelt, das bedeutet, seine Missbilligung mit der Homosexualität eines Mitmenschen ausdrückt, gehört in der Tat nicht zum Chor der<em> schwulen Gemeinde</em>. Doch inwiefern sollte das verwunderlich sein?</p>
<blockquote><p>Das erstaunt, auch vor dem Hintergrund der Geschichte. Die moderne Homosexuellenbewegung ist jung, in diesen Tagen hat sie ihr vierzigjähriges Jubiläum gefeiert. Kaum eine andere Emanzipationsbewegung hat in so kurzer Zeit so viel erreicht. Von Ächtung und Diskriminierung kann keine Rede mehr sein. Einst verlacht und verfolgt, üben Homosexuelle heute selbstverständlich alle erdenklichen Bürgerrechte aus.</p></blockquote>
<p>Entweder versucht Gut seine Leser hier arglistig zu täuschen, oder er ist tatsächlich unwissend. Sicher, wenn man den gleichberechtigten Ehestatus nicht als Bürgerrecht definiert, könnte man argumentieren, dass der Gleichberechtigung genüge getan wurde. Zu kolportieren, Schwule und Lesben würden vierzig Jahre nach Stonewall nicht mehr geächtet und diskriminiert; eine solche These zeugt allerdings von atemberaubender Ahnungslosigkeit.</p>
<blockquote><p>Besonders akzeptiert sind sie in der Schweiz. Im Jahr 2005 hat der Souverän mit 58 Prozent der Stimmen sogar ja gesagt zu den eingetragenen Partnerschaften – in der weltweit einzigen Volksabstimmung zum Thema.</p></blockquote>
<p>Das alles ist schön, keine Frage, ändert aber nichts an der Tatsache, dass von einer konsequenten Gleichstellung mit den Rechten heterosexuelle Paare noch keine Rede sein kann. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Partnerschaftsgesetz">So bleibt es schwulen und lesbischen Paaren weiterhin verboten</a>, Kinder zu adoptieren und auch der Zugang zur Fortpflanzungsmedizin ist ihnen verwehrt. Doch sehen wir großzügig darüber hinweg und gestehen Gut zu, dass das Gesetz nichtsdestotrotz ein &#8220;triumphaler Aufstieg&#8221; der Rechte homosexueller Menschen ist:</p>
<blockquote><p>Doch die rechtliche Gleichstellung macht bloss einen Teil des triumphalen Aufstiegs aus. Die Anerkennung, die Homosexuelle geniessen, geht weit darüber hinaus. Der Staat fördert sie, die Gesellschaft buhlt um ihre Gunst. Die Schwulen bestimmen heute, wie über Schwule zu denken und zu sprechen ist.</p></blockquote>
<p>Selbst wenn wir das Spielchen mitspielen, stellt sich die Frage, wo denn, bitte schön, schön Gut hier ein Problem sieht? Denn ist es nicht so, dass der Staat auch Heterosexuelle fördert, die Gesellschaft um deren Gunst buhlt und Heterosexuelle bestimmen, wie über Heterosexuelle zu denken und zu sprechen ist?</p>
<blockquote><p>Und vor allem, worüber man nicht sprechen darf. Der Punkt scheint erreicht, wo die Propagierung des eigenen Lebensstils auf Kosten der Meinungsäusserungsfreiheit ins Intolerante kippt. Jüngstes Beispiel ist der Fall von Carrie Prejean, die den Titel einer Miss California wegen kritischer Äusserungen zur Homoehe abgeben musste.</p></blockquote>
<p>Zunächst einmal, musste <a href="http://gaywest.wordpress.com/?s=carrie+prejan">Carrie Prejan</a> den Titel der Miss California nicht abgeben, weil sie sich kritisch zur Homo-Ehe geäußert hat, sondern weil sie gewisse Vertragsbedingungen mit Mr. Donalds Trump nicht erfüllen wollte.Weiterhin ist es reichlich bemüht, ausgerechnet diesen Fall als Fanal für eine Gefährdung der Meinungsfreiheit zu sehen. Carrie Prejan hat dargestellt, dass sie Schwulen ein Recht verwehren würde, dass sie selbstverständlich in Anspruch zu nehmen bereit ist. Warum nun ein schwules Jury-Mitglied diese Äußerung auch noch belohnen bzw. keine Beachtung schenken sollte, erklärt uns Gut nicht. Mehr noch: In jedem anderen Fall als den der Homosexualität, würde Gut überhaupt nicht auf die Idee komme, dass hier die Meinungsfreiheit eingeschränkt würde. Wie wäre es z. B., die Prejan hätte sich gegen die Ehe für Moslems ausgesprochen? Würde man es dann auch als &#8220;intolerant&#8221; empfinden, wenn ihr ein moslemischer Preisrichter die Krone verweigert?</p>
<blockquote><p>Längst haben die Schwulen den Spiess umgedreht. Belege dafür drängten sich in den letzten Tagen und Wochen geradezu auf. In Berlin zogen am Samstag aus Anlass des Christopher Street Day Zehntausende von Lesben und Schwulen zum Brandenburger Tor, angeführt vom schwulen Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD). Riegelt man für diskriminierte Minderheiten ganze Innenstädte ab?</p></blockquote>
<p>Welcher Spieß soll hier bitte schön umgedreht worden sein? Will uns Gut etwa weismachen, Schwule wären die einzigen, die Demonstrationen veranstalten dürfen, für die Innenstädte abgesperrt werden? Will er tatsächlich behaupten, die Tatsache, dass es den CSD gibt, sei ein Ausweis einer Gesellschaft, die Homosexuelle ebenso akzeptiert wie Heterosexuelle?</p>
<blockquote><p>Ähnliches gilt von der Euro-Pride in Zürich. Das Hochamt der internationalen Homogemeinde dauerte vom 2. Mai bis zum 7. Juni, länger als einen Monat. Dabei überboten sich öffentliche Hand und private Sponsoren mit Unterstützungsleistungen. Entsprechend ging der Dank der Veranstalter an unzählige Stellen: ans Stadtpräsidium, an den Stadtrat, das Präsidialdepartement, das Polizeidepartement, das Amt für Bewilligungen, die Elektrizitätswerke, an Grün Stadt Zürich, die Wasserwerke, das Tiefbauamt, an Schutz und Rettung, die Zürcher Aids-Hilfe, an Zürich Tourismus sowie an den Regierungsrat, die Kantonalverwaltung, den Lotteriefonds (er überwies 100 000 Franken), die Standortförderung und die Greater Zurich Area. Unter den Sponsoren waren British Airways, Campari, Coca-Cola, Nivea, Red Bull, die SBB und andere mehr.</p></blockquote>
<p>Und noch einmal? Worin besteht hier das Problem? Unterstützen Firmen, Kommunen und Behörden nicht auch Familien, konventionelle Stadtfeste und die Love Parade?</p>
<blockquote><p>Zum Kult um die Schwulen gehört die Anbiederung. Sacha Baron Cohen hat als PR-Gag zur Lancierung seines Films in den Niederlanden den Rotlichtbezirk von Amsterdam in «Pink Light District» umbenannt. Doch auch hier hinkt die Satire der Wirklichkeit hinterher. Zum 25-Jahr-Jubiläum der Bewegung (1994) strahlte New York das Empire State Building zwei Tage lang in den Farben Rosa und Fuchsia an. Tel Aviv stellte vergangenen Monat anlässlich der Gay Pride Parade auf Regenbogenbeleuchtung um. Und auch Zürich übt sich in chamäleonhafter Anpassung. Die Stadt hisste – neben dem Schweizerkreuz und dem <em>Züri</em>-Wappen – während der Euro-Pride die Homofahne.</p></blockquote>
<p>Soll es nun darauf hinauslaufen? Wird der &#8220;Kult um die Schwulen&#8221; tatsächlich mit der Regenbogenflagge begründet? Worum geht es Gut? Ärgert er sich, dass Heteros keine Flagge haben? Mitnichten! Seine Argumentationskern ist noch undurchsichtig, kommt aber langsam ins Rollen: Eben der Umstand, dass Heterosexuelle <em>keine </em>Flagge haben, <em>kein</em> Äquivalent zum CSD und <em>keine </em>Führungen zu heterosexuellen Zootieren, muss als Beweis um den &#8220;Kult&#8221; herhalten, der um die Homosexualität gemacht wird.</p>
<p>Und diese Beispiele sind ja noch lange nicht alles:</p>
<blockquote><p>Die Liste lässt sich verlängern. Im Zürcher Zoo fanden Führungen zu schwulen Tieren statt. Die SP, die Partei der lesbischen Stadtpräsidentin Corine Mauch, warb mit dem Zungenbrecherspruch «Wir sind Partei für lesBischwule Anliegen». Besonders hervor tat sich die Stadtpolizei. Sie schaltete ganzseitige Inserate, die rosa gepolsterte Handschellen zeigten. Darunter der Text: «Willkommen zur Euro-Pride 2009. Wir sorgen für Sicherheit, damit Zürich eine weltoffene, tolerante Stadt bleibt.»</p></blockquote>
<p>Und? Ist es in der Gesellschaft selbstverständlich zu wissen, dass es Homosexualität im Tierreich gibt? Sind lesbische Stadtpräsidentinnen selbstverständlich? Ist es selbstverständlich, dass die Polizei &#8211; einst das Machtorgan zur Inhaftierung Homosexueller &#8211; zeigt, dass sie sich dem Schutz Schwuler und Lesben verpflichtet fühlt? Ist es das wirklich?</p>
<blockquote><p>Bei solchen Auftritten liess es die Stadtpolizei nicht bewenden. Unter ihrem Patronat führte Pink Cop, der Verein homosexueller Polizistinnen und Polizisten in der Schweiz, eine «internationale Fachtagung» durch. Der Titel hiess, so selbstredend wie selbstbezogen: «Polizei und Homosexualität». Die schwulen Ordnungshüter fordern, «dass alle Schweizer Polizeikorps» das Thema «Homosexualität in den eigenen Reihen bereits in der Grundausbildung behandeln – wie es die Stadtpolizei seit Jahren betreibt».</p></blockquote>
<p>Was nagt an Gut? Was genau stört ihn? Es ist doch wohl nicht von der Hand zu weisen, dass Homosexuelle in der Stadtlandschaft ein weitaus höheres Risiko eingehen, beschimpft und verprügelt zu werden, als dies Heteros tun. Warum sollte sich die Polizei nicht mit dem Thema Homosexualität auseinandersetzen, wenn es Homosexuelle nun mal gibt?</p>
<p>Und gleiches gilt auch für die Armee:</p>
<blockquote><p>Seit dem 1. Januar 2009 verfügt die Schweizer Armee über einen entsprechenden Befehl. Der einfühlsame Umgang mit homosexuellen Kameraden ist «Pflichtthema» in der Kaderausbildung. Sehr zur Freude der Queer Officers Switzerland. Der schwule Offiziersverein geht der Armeespitze mit «Engagement» zur Hand, um «die Ausbildungseinheiten mitzugestalten und die höheren Kader zu beraten und zu unterstützen».</p></blockquote>
<p>Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Wo liegt das Problem von Gut? Worum geht es ihm? Will er eine Indoktrinierung der Gesellschaft hin zur Homosexualität konstruieren? Man könnte fast dieser Meinung sein:</p>
<blockquote><p>Selbst vor Kindern und Schulen machen die schwulen Pressure-Groups nicht halt. «Die Schule ist ein Ort, an dem Homosexualität nur beschränkt Zutritt hat – vielleicht eine letzte heterosexuelle Bastion?», klagten die Initianten der Euro-Pride. «Die Thematisierung von Fragen zur sexuellen Orientierung» müsse «sowohl mit der allgemeinen Sexualerziehung als auch fächerübergreifend im jeweiligen Kontext in allen Altersstufen behandelt werden». Von der Unterstufe bis zum Militär, vom Erstklässler bis zum Armeeoffizier: «Homosexualität» soll lebensbegleitender Pflichtstoff werden.</p></blockquote>
<p>Und schon wieder bleiben nur Fragen. Ist sich Gut nicht über die Lage homosexueller Schüler im Klaren? Hat er noch nie von den höheren Raten für Depressionen und Suizid unter homosexuellen Jugendlichen gehört? Ist ihm bewusst, dass &#8220;Schwuchtel&#8221; zu den beliebtesten Schimpfworten auf dem Schulhof gehört? Warum sollten Kinder und Jugendliche im Sexualunterricht nicht lernen, dass es auch Homosexualität gibt? Hab ich umgekehrt etwa protestiert, als mir in der Schule erklärt wurde, dass ein Junge sich in ein Mädchen verliebt, gehöre zum natürlichen Gang der Dinge?</p>
<p>Bitte, Gut, kläre uns auf:</p>
<blockquote><p>Es geht auch längst nicht mehr darum, ob Schwule und Lesben ihre Sexualität praktizieren dürfen. Was hier zum Ausdruck kommt, ist etwas anderes. Wir haben dem Phänomen religiöse Züge attestiert, der konservative amerikanische Autor Dinesh D’Souza spricht von einer «Ideologie».</p>
<p>Ein Vergleich mit der Antike erhellt, was damit gemeint ist. Unter den alten Griechen gab es viele Schwule, darunter so berühmte wie Sokrates. Doch das bedeutete nicht, dass der Philosoph die Welt durch eine rosa Brille betrachtete. Sokrates war auf selbstverständliche Weise schwul, aber er hätte nie beabsichtigt, die Schule, den Staat, die Armee daran zu messen.</p></blockquote>
<p>Mir persönlich ist es ziemlich schnuppe, woran Sokrates seine Homosexualität nicht gemessen haben soll. Denn ich für meinen Teil, beurteile Schule, Staat und Armee, und zwar genau daran, ob er mit Homosexuellen so umgeht wie mit Heteros. Bisher lautet die Antwort darauf leider &#8220;Nein&#8221;.</p>
<blockquote><p>Wo ist der Punkt, an dem der berechtigte Protest gegen Unterdrückung, Verkennung und Diskriminierung umschlägt in peinliche Propaganda für persönliche Vorlieben? Wie sehr interessiert es uns eigentlich, wer welchen sexuellen Praktiken nachgeht und warum? Kommt als Nächstes die Latexfraktion? Oder beglücken uns die Tierliebhaber mit ihren Vergnügungen? Exhibitionismus wird zum Massenphänomen.</p></blockquote>
<p>Der Vergleich mit Latexfetischisten und Tierliebhabern; der Verweis auf exhibitionistische Massenphänomene, insbesondere aber die Reduzierung der Homosexualität auf &#8220;sexuelle Praktiken&#8221; ist nur die Spitze des Eisberges der endgültig klar macht, worum es Gut eigentlich geht. Um eine klare Separierung zwischen Hetero- und Homosexualität. Erstere dürfen natürlich über ihre Sexualität an Schulen aufgeklärt werden, sie dürfen auch bei der Armee auch sagen, dass sie verpartnert sind. Wenn es um Schwule geht, wird daraus allerdings &#8220;Propaganda&#8221;, &#8220;Exhibitionismus&#8221; und eine Zurschaustellung &#8220;sexueller Praktiken&#8221;.</p>
<blockquote><p>Homosexualität ist Weltanschauung und politisches Programm geworden. Eine Nebensächlichkeit drängt sich ins Zentrum. Homosexuelle Politiker wie Klaus Wowereit oder Corine Mauch werden nicht nach ihren Überzeugungen und Taten beurteilt, sondern nach ihren sexuellen Präferenzen. «Enttäuscht sind viele Schwule und Lesben darüber, dass Obama bisher keine offen homosexuelle Person in sein Kabinett berufen hat, doch nun fokussieren sich die Hoffnungen auf die anstehende Ernennung eines neuen Mitglieds des Obersten Gerichts», meldete kürzlich ein Schweizer Onlineportal. Es stünden zwei Lesben im Gespräch. Halleluja!</p></blockquote>
<p>Dass Wowereit und Mauch nach ihrer sexuellen Orientierung beurteilt werden, stimmt wahrscheinlich nur insoweit, dass es Leute gab, die beide <em>wegen </em>ihrer Homosexualität<em> nicht </em>gewählt haben. Heterosexuelle Politiker dürften auch selten Hassmails bekommen, weil die Wähler mit dem Geschlecht von deren Partnern nicht einverstanden sind. Sicher, man kann es albern finden, die Qualifikation zweier Richterkandidaten danach zu bemessen, ob sie Lesben sind. Man könnte sich allerdings auch die Frage stellen ob es nicht ebenso albern ist, das Privatleben einflussreicher Persönlichkeiten ans Licht der Öffentlichkeit zu zerren und bei Politikern vom Lande zu fragen, ob sie denn überhaupt verheiratet seien. Ja, auch das kommt immer noch vor.</p>
<blockquote><p>Eigentlich haben die Homosexuellen mit der rechtlichen Gleichstellung und der gesellschaftlichen Akzeptanz ihre Ziele erreicht. Sie befänden sich in einer «sehr privilegierten Lage», die Politik sei ihnen «sehr wohlgesinnt», heisst es im Begleitheft zur Euro-Pride. Die Gegnerschaft sei «unbedeutend».</p></blockquote>
<p>Oh ja, unsere Lage ist durchaus &#8220;privilegiert&#8221; und unsere Gegnerschaft auch durchaus &#8220;unbedeutend&#8221;. Vor allem, wenn man sie mit der Situation vergangener Jahrzehnte vergleicht. Was allerdings nicht die Tatsache vernebelt, dass Homosexuelle weder rechtlich <em>gleichgestellt</em>, noch gesellschaftlich <em>akzeptiert </em>sind. Doch wahrscheinlich verstehen solche Feinheiten nur Homosexuelle selber.</p>
<blockquote><p>Die Opferrolle, mit der Lesben und Schwule noch immer kokettieren, passt nicht mehr. Ihre Demonstrationen sind zu hohlen Ritualen gutmenschlicher Bekenntnisse geworden, die nichts kosten. Wer hingeht, kann sich besser fühlen eine Gratistoleranz.</p></blockquote>
<p>Nun will ich nicht bestreiten, dass es Menschen gibt, die sich in der Opferrolle sauwohl fühlen. Ich denke auch, es wäre auch vermessen, sich als Schwuler in der westlichen Gesellschaft als Opfer zu fühlen. Dennoch fühle ich mich nicht in dem Maße anerkannt, wie es der Fall wäre, würde ich darauf Wert legen, eine Frau zum Bette zu führen. Doch eine solche Einschätzung gehört vermutlich wieder zu den Sensibilitäten, für die man schwul sein muss, um sie zu begreifen.</p>
<blockquote><p>Geradezu ein Gemeinplatz ist geworden, dass der schwule Lifestyle weite Teile des öffentlichen Lebens dominiert. «Beim Schweizer Fernsehen sind Homosexuelle im Vorteil», titelte der <em>Blick</em> vor zwei Jahren. Und verwies auf schwule Moderatoren wie Kurt Aeschbacher, Sven Epiney, Patrick Rohr, Charles Clerc, Dani Fohrler und Christian Franzoso. Das <em>Magazin</em> widmete den Homosexuellen eine Doppelnummer. «Wir werden alle immer schwuler», wurde festgestellt. Schwule Kultur habe «nicht nur die Hoheit in Mode- und Designfragen, schwule Kultur hat uns heterosexuelle Männer (und Frauen) in fast allen Lebensbereichen beeinflusst».</p></blockquote>
<p>Was natürlich schon ziemlich verwerflich ist, vergleicht  man es mit Zeiten, in denen Schwule, anstatt die heterosexuellen Lebensbereiche zu beeinflussen, noch in Gefängnisse gesperrt wurden.</p>
<blockquote><p>Wenn alle schwul sind, ist niemand mehr schwul. Die Minderheit gibt längst den Ton an. Umgekehrt erstaunt es, dass Lesben und Schwule Ehen schliessen und selbst Kinder adoptieren wollen (und sich so die letzten Eigenheiten der Heterosexualität aneignen).</p></blockquote>
<p>Erstaunen kann das allerdings nur diejenigen, die ihr Wissen über Homosexuelle allein aus den Redaktionstuben der einschlägigen Massenmedien beziehen. Nur dann nämlich kann man sich zu der aberwitzigen Behauptung versteigern, homosexuelle Menschen seien so verschieden, so &#8220;anders&#8221; von ihren heterosexuellen Kollegen, dass sie eigentlich gar kein Interesse an Ehe und Kindern haben dürften. Aber was will man andererseits  für eine Argumentation erwarten, die Homosexualität nicht als sexuelle Orientierung, sondern als Lifestyle, Ideologie und Religion sieht?</p>
<p>Doch vielleicht ist Homosexualität ja nicht nur das, nicht wahr Herr Gut? Vielleicht ist sie ihrem Wesen nach auch zutiefst unmoralisch. Zur Beantwortung dieser Frage wenden wir uns doch einfach mal dem Kronzeugen Thomas Mann zu:</p>
<blockquote><p>Frühere Generationen dachten freier. Thomas Mann, selbst homoerotisch veranlagt, sah die Homosexualität durchaus unsentimental: «Sie ist ‹freie› Liebe im Sinn der Unfruchtbarkeit, Aussichtslosigkeit, Konsequenz- und Verantwortungslosigkeit. Es entsteht nichts aus ihr, sie legt den Grund zu nichts, ist<em> </em>l’art pour l’art, was ästhetisch recht stolz und frei sein mag, doch ohne Zweifel unmoralisch ist.» Sie «irrlichteliere», schweife «nach allen Seiten». Ihr fehle «die Treue».</p></blockquote>
<p>Und die Schwulen von heute sollten sich gefälligst an Mann ein Beispiel nehmen und ihre Veranlagung endlich wieder &#8220;unsentimental&#8221; und diskret behandeln. Denn machen wir uns nichts vor. Was Gut will ist, dass Schwule wieder schön in den Schrank zurückkriechen aus dem sie herausgekommen sind, auf dass sie die <em>normale Menschheit</em> nicht weiterhin mit ihrem <em>Lebensstil</em> belästigen.</p>
<blockquote><p>Nach der erfolgreichen Emanzipation der Schwulen dürfte man eigentlich erwarten, dass die Homosexuellenbewegung etwas lockerer wird. Welche Bedeutung hat die penetrante, ja das öffentliche Leben bedrängende «Sichtbarkeit» noch?</p>
<p>Schwulsein wäre dann einfach eine sexuelle Veranlagung, eine Privatsache, die nach den Regeln des guten Geschmacks in der Öffentlichkeit endlich wieder diskret behandelt würde. Man läuft ja auch sonst nicht dauernd mit offenem Hosenladen herum.</p></blockquote>
<p>Nun, womöglich wäre ich sogar bereit, meine Veranlagung in Zukunft etwas diskreter zu behandeln. Allerdings nur, wenn auch die Heteros endlich aufhören, mich mit ihren Küssereien, ihren Hochzeitsparaden, ihren Familienbildern und ihren Fragen nach meiner Freundin zu belästigen.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>Update (3.07.09) </strong><em>Absatz über Carrie Prejan korrigiert.</em></p>
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		<title>Wie Indien sich humanisiert</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 12:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität ist nicht ganz so schlimm]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>

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		<description><![CDATA[Lange genug hat es ja gedauert:
In Neu-Delhi hat heute ein indisches Gericht in einem Urteil &#8220;einvernehmlichen homosexuellen Geschlechtsverkehr&#8221; legalisiert. Wie der britische Sender BBC berichtet, wird mit dem Urteilsspruch ein 145 Jahre altes Gesetz aus der britischen Kolonialzeit aufgehoben, das gleichgeschlechtliche Beziehungen als &#8220;widernatürliches Vergehen&#8221; bezeichnete. 
Ich finde es ja immer wieder erstaunlich, wie sehr [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&blog=573625&post=8228&subd=gaywest&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://www.dw-world.de/dw/function/0,,12356_cid_4448928,00.html">Lange genug hat es ja gedauert</a>:</p>
<blockquote><p><span style="font-family:Verdana;">In Neu-Delhi hat heute ein indisches Gericht in einem Urteil &#8220;einvernehmlichen homosexuellen Geschlechtsverkehr&#8221; legalisiert. Wie der britische Sender BBC berichtet, wird mit dem Urteilsspruch ein 145 Jahre altes Gesetz aus der britischen Kolonialzeit aufgehoben, das gleichgeschlechtliche Beziehungen als &#8220;widernatürliches Vergehen&#8221; bezeichnete. </span></p></blockquote>
<p><span style="font-family:Verdana;">Ich finde es ja immer wieder erstaunlich, wie sehr ehemalige Kolonien ihre Mutterländer geliebt haben müssen, dass sie sogar deren idiotischste Gestze für eine ewig lange Zeit nach der Unabhängigkeit beibehalten.<br />
</span></p>
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	</item>
		<item>
		<title>GayWest und die &#8220;Weltwoche&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 08:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intern]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Weltwoche]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass ich das noch erleben darf: Eine Erwähnung dieses Blogs in der &#8220;Weltwoche&#8221;:
Das Umerziehungsexperiment stiess auf menschlichen Protest und tierische Gleichgültigkeit. Während eine österreichische Schwuleninitiative das Vorhaben scharf kritisierte, blieben die schwulen Pinguine total unbeeindruckt vom weiblichen Neuzugang aus Schweden. Sie hielten ihren Partnern die Treue. Was die homosexuelle Internetplattform Gay West über die «goldigen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&blog=573625&post=8220&subd=gaywest&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Dass ich das noch erleben darf: Eine Erwähnung dieses Blogs<a href="http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2009-24/artikel-2009-24-wortkontrolle-schwule-pinguine.html"> in der &#8220;Weltwoche&#8221;</a>:</p>
<blockquote><p>Das Umerziehungsexperiment stiess auf menschlichen Protest und tierische Gleichgültigkeit. Während eine österreichische Schwuleninitiative das Vorhaben scharf kritisierte, blieben die schwulen Pinguine total unbeeindruckt vom weiblichen Neuzugang aus Schweden. Sie hielten ihren Partnern die Treue. Was die homosexuelle Internetplattform Gay West über die «goldigen Pinguine» jubeln liess: Diese seien viel weiter als die Menschheit, «oder habt ihr schon mal was von schwulenfeindlichen Pinguinen gehört?»</p>
<p>Was Pinguine können, sollten Menschen auch dürfen – so etwa lautet der pädagogische Imperativ dieser Adoptionsgeschichte.</p></blockquote>
<p>Vielen Dank dafür. Nur schade, dass es für eine Verlinkung nicht gereicht hat. Aber sei&#8217;s drum: GayWest wird sich bemühen, der &#8220;Weltwoche&#8221; auch künftig Gesprächs- bzw. Zitierstoff zu liefern. Zum Beispiel heute Abend, mit einem formidablen Verriss. Seien Sie gespannt.</p>
<p>(hat tip: <em><a href="http://thegaydissenter.wordpress.com/">The Gay Dissenter</a></em>)</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gaywest.wordpress.com/8220/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gaywest.wordpress.com/8220/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/gaywest.wordpress.com/8220/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/gaywest.wordpress.com/8220/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/gaywest.wordpress.com/8220/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/gaywest.wordpress.com/8220/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/gaywest.wordpress.com/8220/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/gaywest.wordpress.com/8220/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/gaywest.wordpress.com/8220/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/gaywest.wordpress.com/8220/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&blog=573625&post=8220&subd=gaywest&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Im Wallis geht der Homo um</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 16:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Schweizer Gesundheitswesen gehört mit zu den besten der Welt. Es ist so gut, dass man dort sogar Heilmittel für Dinge kennt, die gar keine Krankheiten sind. So berichtet der im Kanton Wallis beheimatete Jungkatholik &#8220;Etienne&#8221; über das schweres Leiden seiner frühen Jugendjahre und der anschließenden Genesung:
&#8220;Als ich 13 war, erfasste mich eine schreckliche Krankheit: [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&blog=573625&post=8191&subd=gaywest&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Das Schweizer Gesundheitswesen gehört mit zu den besten der Welt. Es ist so gut, dass man dort sogar Heilmittel für Dinge kennt, die gar keine Krankheiten sind. So <a href="http://www.20min.ch/news/schweiz/story/Walliser-Jung-SVP-betreibt-Hetze-gegen-Homosexuelle-17513112">berichtet</a> der im Kanton <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kanton_Wallis">Wallis</a> beheimatete Jungkatholik &#8220;Etienne&#8221; über das schweres Leiden seiner frühen Jugendjahre und der anschließenden Genesung:</p>
<blockquote><p>&#8220;Als ich 13 war, erfasste mich eine schreckliche Krankheit: die Homosexualität. Doch Gott befreite mich vom Dämon&#8221;</p></blockquote>
<p>Natürlich, das kann man von einem allmächtigen Gott ja wohl erwarten. Alles andere wäre ja auch zu enttäuschend. Angesichts dieser göttlichen Vollzugsmeldung könnte &#8220;Etienne&#8221; im Verein mit dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Junge_SVP">SVP</a>-Jungkameraden Grégory Logean, Gott ja mal darum bitten, der Schweizer Bevölkerung eine etwas höhere Fruchtbarkeitsrate zu bescheren. Die liegt in der Eidgenossenschaft nämlich offensichtlich so niedrig, dass man befürchtet, bald von islamischen Babies überkrabbelt zu werden:<span id="more-8191"></span></p>
<blockquote><p>In einem Communiqué geisselt [Grégory Logean] gleichgeschlechtliche Lebensweise als «abnormales Verhalten». Und er warnt: «Eine Gesellschaft, die keine Nachkommen produziert, wird durch ein anderes Volk ersetzt.» SVP-Nationalrat Oskar Freysinger – ebenfalls Walliser – unterstützt seinen Schützling: «Wir werden von den geburtenstarken islamischen Ländern in die Enge getrieben». Um diesen Prozess aufzuhalten, fordert Logean, «Homosexualität an den Schulen nicht länger zu banalisieren».</p></blockquote>
<p>Es ist immer wieder erstaunlich, dass einer Handvoll Homos die Verantwortung dafür in die Schuhe geschoben wird, dass Heteros nicht in der Lage sind ordentlich zu pimpern. Nehmen wir nur Logean: Zwar bin ich mit seinen Familienverhältnissen nicht sonderlich vertraut, doch kann man getrost davon ausgehen, dass auch er in seinem jungen Leben schon mehr Ejakulationen als Vaterschaften hinter sich hat. Für Oscar Freysinger dürfte das gleiche gelten. Wie viele Schweizer der Schweiz durch diese sinnlosen Entsamungen entgangen sind, lässt sich gar nicht abschätzen.</p>
<p>Spaß beiseite. Was die <a href="http://gaywest.wordpress.com/2008/11/07/seminar-nummer-8-von-der-ehe-und-der-narzisstischen-arroganz-der-heteros/">heterosexuellen Narzissten</a> einfach nicht zu kapieren scheinen ist die Tatsache, dass, wenn man die Geburtenrate ankurbeln will, man das Augenmerk besser auf diejenigen richten sollte, die tatsächlich Spaß daran haben, penil-vaginal zu verkehren. Anstatt sich also an den Homo auszulassen, sollte Monsieur Logean aus seiner Höhle hervorgekrochen kommen, sich mehrere Weiber suchen, ihnen mit der Keule eins überbraten und anschließend kleine Schweizer Volksgenossen produzieren. Sollte er dieses Projekt nicht schnellstmöglich in Angriff nehmen, sehe ich schwarz für die Zukunft einer christlich-völkischen Schweiz. Denn sowohl der Islam, als auch die schwulen Rekrutierer &#8211; sie schlafen nicht&#8230;</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gaywest.wordpress.com/8191/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gaywest.wordpress.com/8191/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/gaywest.wordpress.com/8191/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/gaywest.wordpress.com/8191/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/gaywest.wordpress.com/8191/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/gaywest.wordpress.com/8191/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/gaywest.wordpress.com/8191/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/gaywest.wordpress.com/8191/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/gaywest.wordpress.com/8191/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/gaywest.wordpress.com/8191/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&blog=573625&post=8191&subd=gaywest&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Freiheit für Darius!</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 12:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Homosexualität als Defizit]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Islamisten und andere Faschisten]]></category>

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		<description><![CDATA[Darius ist geübt darin, nicht aufzufallen. Er ist schwul, und auf Homosexualität steht in Iran die Todesstrafe. Mehr als 4000 Männer, die Männer lieben, wurden seit der Islamischen Revolution an Baukränen erhängt. Darius lebt in ständiger Angst vor dem Regime. Doch als der Verdacht aufkam, dass Ahmadineschad das Wahlergebnis gefälscht hatte, fühlte auch Darius sich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&blog=573625&post=8182&subd=gaywest&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><blockquote><p>Darius ist geübt darin, nicht aufzufallen. Er ist schwul, und auf Homosexualität steht in Iran die Todesstrafe. Mehr als 4000 Männer, die Männer lieben, wurden seit der Islamischen Revolution an Baukränen erhängt. Darius lebt in ständiger Angst vor dem Regime. Doch als der Verdacht aufkam, dass Ahmadineschad das Wahlergebnis gefälscht hatte, fühlte auch Darius sich betrogen. Er wollte sich nicht länger verstecken und demonstrierte. Er ging für Gerechtigkeit und mehr Freiheiten im Alltag auf die Straße.</p>
<p>Auch unter Mussawi als iranischem Präsidenten würde es keinen Christopher Street Day in Iran geben, keine Aids-Schleifen oder Gay-Clubs. Trotzdem erhoffte Darius sich von dem Reformer eine verbesserte Situation für die Schwulen im Land. &#8220;Mussawi hat uns Presse- und Meinungsfreiheit versprochen&#8221;, sagt er. Das könnte nach und nach zu größerer gesellschaftlicher Toleranz gegenüber Minderheiten führen.<a href="http://www.zeit.de/online/2009/27/iran-homosexuell"></a></p></blockquote>
<p>Mehr <a href="http://www.zeit.de/online/2009/27/iran-homosexuell">hier</a>.</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gaywest.wordpress.com/8182/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gaywest.wordpress.com/8182/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/gaywest.wordpress.com/8182/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/gaywest.wordpress.com/8182/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/gaywest.wordpress.com/8182/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/gaywest.wordpress.com/8182/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/gaywest.wordpress.com/8182/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/gaywest.wordpress.com/8182/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/gaywest.wordpress.com/8182/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/gaywest.wordpress.com/8182/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&blog=573625&post=8182&subd=gaywest&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Homophobe Weisheit des Tages</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 08:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Homosexualität als Defizit]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus kann auch Spaß machen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Grunde genommen ist männliche Homosexualität genuin sexistisch. Die Abkehr des Mannes von der Frau, sei es in gesellschaftlicher, sexueller und finanzieller Hinsicht, kann eigentlich nur als eine verschärfte Form der Verachtung alles Weiblichen gesehen werden.
       <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&blog=573625&post=8174&subd=gaywest&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><em>Im Grunde genommen ist männliche Homosexualität genuin sexistisch. Die Abkehr des Mannes von der Frau, sei es in gesellschaftlicher, sexueller und finanzieller Hinsicht, kann eigentlich nur als eine verschärfte Form der Verachtung alles Weiblichen gesehen werden.</em></p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gaywest.wordpress.com/8174/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gaywest.wordpress.com/8174/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/gaywest.wordpress.com/8174/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/gaywest.wordpress.com/8174/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/gaywest.wordpress.com/8174/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/gaywest.wordpress.com/8174/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/gaywest.wordpress.com/8174/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/gaywest.wordpress.com/8174/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/gaywest.wordpress.com/8174/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/gaywest.wordpress.com/8174/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&blog=573625&post=8174&subd=gaywest&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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