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	<title>Gay West</title>
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	<description>&#34;Schokolade ist Gottes Entschuldigung für Broccoli.&#34; (Richard Paul Evans)</description>
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		<title>Barbra Ehrendoktor</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 17:06:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Damien</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur, Musik und Film]]></category>
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		<category><![CDATA[Barbra Streisand]]></category>
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		<description><![CDATA[Barbra Streisand hat am Montag die Ehrendoktorwürde der Hebräischen Universität Jerusalem erhalten. Die Auszeichnung sei der Schauspielerin, Sängerin und Regisseurin für „ihre beruflichen Erfolge, ihre außergewöhnliche humanitäre Einstellung, ihre Vorreiterrolle im Bereich der Menschen- und Bürgerrechte, sowie ihren Einsatz für Israel und das jüdische Volk“ verliehen worden, so die Universität. In ihrer Dankesrede erklärte Streisand [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&#038;blog=573625&#038;post=18363&#038;subd=gaywest&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><span style="color:#000000;">Barbra Streisand hat am Montag die Ehrendoktorwürde der Hebräischen Universität Jerusalem erhalten. Die Auszeichnung sei der Schauspielerin, Sängerin und Regisseurin für „ihre beruflichen Erfolge, ihre außergewöhnliche humanitäre Einstellung, ihre Vorreiterrolle im Bereich der Menschen- und Bürgerrechte, sowie ihren Einsatz für Israel und das jüdische Volk“ verliehen worden, so die Universität.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">In ihrer Dankesrede erklärte Streisand unter anderem: <span id="more-18363"></span>„Eines der Dinge, die ich immer an dieser Universität bewundert habe, ist die Tatsache, dass hier Frauen und Männer, Juden und Araber, Christen und Muslime, in Israel Geborene und Immigranten gemeinsam in den Seminaren sitzen, dieselben Cafeterien teilen, von denselben Professoren lernen und zusammen von einem guten und erfüllten Leben träumen. Ich wünschte, die Welt wäre ein bisschen mehr wie die Hebräische Universität.“</span></p></blockquote>
<p><span style="color:#000000;">(Newsletter der Botschaft des Staates Israel &#8211; Berlin)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gaywest.wordpress.com/18363/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gaywest.wordpress.com/18363/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&#038;blog=573625&#038;post=18363&#038;subd=gaywest&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Menschenjagd und Militärputsch &#8211; Frankreich in Bewegung</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 08:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Damien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Moral und Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach der Ankündigung eines Bürgerkriegs machen folgsame Adepten Jagd auf Homosexuelle, nach der suizidalen Blasphemie folgt nun der Aufruf zum Militärputsch. Und das alles, weil Homosexuelle einander heiraten dürfen? Angesichts dieser Entwicklungen könnte man glatt auf die Idee kommen, dass unsere französischen Nachbarn nicht mehr alle Tassen im Schrank haben &#8211; zumindest ein gewisser Teil [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&#038;blog=573625&#038;post=18348&#038;subd=gaywest&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#000000;">Nach der <a href="http://gaywest.wordpress.com/2013/04/15/die-lust-am-krieg/"><span style="color:#000000;">Ankündigung eines Bürgerkriegs</span></a> machen folgsame Adepten <a href="http://gaywest.wordpress.com/2013/04/22/fuck-la-france/"><span style="color:#000000;">Jagd auf Homosexuelle</span></a>, nach der <a href="http://gaywest.wordpress.com/2013/05/24/deutsche-gotter-schwule-islamisten-und-die-lust-am-untergang/"><span style="color:#000000;">suizidalen Blasphemie</span></a> folgt nun der Aufruf zum Militärputsch. Und das alles, weil Homosexuelle einander heiraten dürfen? Angesichts dieser Entwicklungen könnte man glatt auf die Idee kommen, dass unsere französischen Nachbarn nicht mehr alle Tassen im Schrank haben &#8211; zumindest <a href="http://derstandard.at/1371169570997/Frankreichs-rechte-Revanchisten-schlagen-zu"><span style="color:#000000;">ein gewisser Teil von ihnen</span></a>:<span id="more-18348"></span></span></p>
<blockquote><p><span style="color:#000000;">Natürlich glaubt niemand wirklich, dass in <span class="textHLMark">Frankreich</span> ein Militärputsch bevorsteht, auch wenn die <em>Revue de l&#8217;Arsenal</em>, eine Zeitschrift für Militaristen und Monarchisten, hohe Armeeangehörige dazu aufruft. Es wäre der erste nach über fünfzig Jahren &#8211; zuletzt probten französische Generäle 1961 während des Algerienkriegs den Aufstand gegen Staatspräsident Charles de Gaulle.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">So absurd der Putschaufruf klingt, hat er doch einen sehr realen Anlass: die Homo-Ehe, die laut der <em>Revue de l&#8217;Arsenal</em> bloß dank der &#8220;Freimaurer&#8221; in der Rot-Grün-Koalition in Kraft getreten sei.</span></p></blockquote>
<p><span style="color:#000000;">Äußerst merkwürdig auch diese Aktion:</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#000000;">Vor wenigen Tages störten Aktivisten sogar das Finalspiel des Roland-Garros-Tennisturniers in Paris mit Spruchbändern und einem halbnackten Jugendlichen, der mit einer Leuchtrakete auf den Platz stürmte.</span></p></blockquote>
<p><span style="color:#000000;">Wieso macht man eine Aktion gegen die Öffnung der Ehe für Homosexuelle mit nacktem Oberkörper? War das ein missglückter Versuch, sich dem Thema angemessen zu kleiden? Ebenso illegal wie die meisten anderen dieser aus dem Ruder laufenden Proteste dürfte das Verhalten mancher gewählter Volksvertreter sein:</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#000000;">Das zeigt sich in der Weigerung von politisch gemäßigten Provinzbürgermeistern, die Homo-Ehe zu zelebrieren. Das konservative <span class="textHLMark">Frankreich</span> wehrt sich gegen den Verlust von Bezugspunkten wie der traditionellen Familie oder der staatlichen Autorität.</span></p></blockquote>
<p><span style="color:#000000;">Politiker, die mal eben auf die bestehende Gesetzeslage sch*****, untergraben selbst staatliche Autorität, indem sie ihre persönliche Meinung über ihre Pflichten als gewählte Repräsentanten stellen. So produziert man das selbst, wogegen man sich anschließend wehrt. Eine interessante Variante, Politik zu gestalten!</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Aber auch die französischen Wähler_innen sind mir nicht geheuer, jedenfalls ihr scheinbar willenloser Anteil:</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#000000;">Die Kulisse für die rechte Revolte bildet die anhaltende Wirtschaftskrise, die immer mehr Arbeitslose, Pensionisten und sozial Benachteiligte in die Arme des Front National von Marine Le Pen treibt. </span></p></blockquote>
<p><span style="color:#000000;">Wie das so eine Krise nur macht? Da stehen <em>Arbeitslose, Pensionisten und sozial Benachteiligte</em> irgendwie orientierungslos in der Gegend herum und wissen nicht, wohin. Dann kommt die Krise und, oops, schon liegen sie in den Armen von Madame Le Pen. Sie können offenbar nicht anders. Oder könnte es sein, dass sich da Menschen frei entscheiden, rechtsextrem zu wählen? Wäre es möglich, dass sie am Ende selbst rechtsextrem denken?</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Eher nicht, wenn man die Berichterstattung über die französischen Entwicklungen in Deutschland verfolgt. Denn die Hunderttausende, die gegen die Eheöffnung auf die Straße gegangen sind, sollen angeblich gar nichts gegen Schwule haben. Selbst die Eheöffnung soll ihnen eigentlich recht egal sein. In Wirklichkeit, so heißt es immer wieder, sei die Masse dieser Menschen einfach nur unzufrieden mit der Wirtschafts- und Sozialpolitik ihrer Regierung. Und als eine Art Ventil demonstriere man dann eben gegen die Eheöffnung oder schlage ein paar Schwule tot. Warum man nicht gleich gegen die Wirtschafts- und Sozialpolitik auf die Straße geht? Das scheint irgendwie zu kompliziert zu sein.</span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gaywest.wordpress.com/18348/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gaywest.wordpress.com/18348/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&#038;blog=573625&#038;post=18348&#038;subd=gaywest&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Segnung unter Vorbehalt</title>
		<link>http://gaywest.wordpress.com/2013/06/17/segnung-unter-vorbehalt/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 08:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Damien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Moral und Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelische Kirche in Hessen und Nassau]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichstellung]]></category>
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		<category><![CDATA[Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat am Samstag die weitgehende Gleichstellung der Segnung homosexueller Paare mit der Trauung von Mann und Frau beschlossen: Damit wird künftig auch die Segnung als kirchliche Amtshandlung beurkundet. Ein weiterer konsequenter Schritt steht noch aus: Die Synode will in den kommenden Monaten weiter darüber beraten, [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&#038;blog=573625&#038;post=18344&#038;subd=gaywest&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#000000;">Die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat am Samstag</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#000000;">die weitgehende Gleichstellung der Segnung homosexueller Paare mit der Trauung von Mann und Frau</span></p></blockquote>
<p><span style="color:#000000;"><a href="http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=34954&amp;key=standard_document_48750549"><span style="color:#000000;">beschlossen</span></a>:<span id="more-18344"></span></span></p>
<blockquote><p><span style="color:#000000;">Damit wird künftig auch die Segnung als kirchliche Amtshandlung beurkundet. </span></p></blockquote>
<p><span style="color:#000000;">Ein weiterer konsequenter Schritt steht noch aus:</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#000000;">Die Synode will in den kommenden Monaten weiter darüber beraten, ob die Segnung auch als Trauung bezeichnet werden kann.</span></p></blockquote>
<p><span style="color:#000000;">Zur Begründung hieß es, </span></p>
<blockquote><p><span style="color:#000000;">damit gleiche man die Regeln der Praxis an.</span></p></blockquote>
<p><span style="color:#000000;">In dem Beschluß zeigt sich die Synode überzeugt:</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#000000;">Heute wird davon ausgegangen, dass die gleichgeschlechtliche Orientierung zu den natürlichen Lebensbedingungen gehört. </span></p></blockquote>
<p><span style="color:#000000;">Etwas vorsichtiger klingt der nächste Satz:</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#000000;">Homosexualität kann als Teil der Schöpfung gesehen werden. </span></p></blockquote>
<p><span style="color:#000000;">Ob Heterosexualität auch als Teil der Schöpfung gesehen werden <strong>kann</strong>? Oder ist man sich hier nicht doch sicher, dass sie in jedem Fall Teil der Schöpfung <strong>ist</strong>?</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Hervorzuheben ist, dass </span></p>
<blockquote><p><span style="color:#000000;">die bisherige Praxis der Segnungen von eingetragenen Partnerschaften konsequent in den Abschnitt über die Trauung integriert worden</span></p></blockquote>
<p><span style="color:#000000;">ist:</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#000000;">Nach evangelischem Verständnis seien beides Segenshandlungen und keine Sakramente. </span></p></blockquote>
<p><span style="color:#000000;">Ein Wehmutstropfen ist die weiterhin bestehende Möglichkeit, Homosexuelle bei Bedarf zu diskriminieren:</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#000000;">Zudem bleibe es den einzelnen Pfarrerinnen und Pfarrern sowie den Kirchenvorständen vorbehalten, Segenshandlungen abzulehnen. </span></p></blockquote>
<p><span style="color:#000000;">Oder gilt dieser Vorbehalt auch für Trauungen von heterosexuellen Paaren? Dann wäre die Regelung an dieser Stelle zumindest konsequent.</span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gaywest.wordpress.com/18344/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gaywest.wordpress.com/18344/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&#038;blog=573625&#038;post=18344&#038;subd=gaywest&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Penis der Esel</title>
		<link>http://gaywest.wordpress.com/2013/06/16/penis-der-esel/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Jun 2013 08:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Damien</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Broccoli]]></category>
		<category><![CDATA[Claudia Roth]]></category>
		<category><![CDATA[Penis]]></category>

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		<description><![CDATA[kitzeln schwule männer homosexuelle eltern? Wer sich diese oder ähnliche Fragen stellt, ist richtig bei unserem Suchbegriffe-Sammelsurium: Die wichtigste Frage zu Beginn: vögeln schwule auch frauen? Wenn ja, hat&#8217;s Konsequenzen: canifug salbe penis. Ist die eichel danach lila oder nicht oder bekommt mann gar die broccoli geschlechtskrankheit? Wenn claudia roth zu den schwulen frauen zählt, könnte [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&#038;blog=573625&#038;post=18323&#038;subd=gaywest&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#000000;"><strong>kitzeln schwule männer homosexuelle eltern</strong>? Wer sich diese oder ähnliche Fragen stellt, ist richtig bei unserem Suchbegriffe-Sammelsurium:<span id="more-18323"></span></span></p>
<p><span style="color:#000000;">Die wichtigste Frage zu Beginn: <strong>vögeln schwule auch frauen</strong>? Wenn ja, hat&#8217;s Konsequenzen: <strong>canifug salbe penis</strong>. Ist die <strong>eichel</strong> danach <strong>lila</strong> oder <strong>nicht</strong> oder bekommt mann gar die <strong>broccoli geschlechtskrankheit</strong>? Wenn <strong>claudia roth</strong> zu den<strong> schwulen frauen </strong>zählt, könnte sie die Antwort wissen. Vielleicht weiß sie auch: <strong>warum gibt es frauen</strong>? </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Weitere Fragen zum politischen Personal der Republik: <strong>sind angela merkel und joachim sauer getrennt? </strong>Ist <strong>westerwelle jude</strong>? Na ja, wer schwul ist, wird auch Jude sein&#8230; Doch halt, viel relevanter: Wer darf <strong>ilse aigner ficken</strong>? Und wie bahnt mann das an? Sagt mann einfach &#8220;ich, du, <strong>fickenfrauen</strong>&#8221; oder geht das doch ein wenig anders?</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Abteilung Religion: Sind <strong>bosnische moslems schwul?? </strong>Fragen sie <strong>islam</strong>, der weiß schließlich auch: <strong> wie kann ich wieder hetero sein</strong>. Wobei die Antwort einfach ist: <strong>hetero+alles+für+geld</strong>. Ja, wie denn sonst? <strong>ich habe </strong>schließlich<strong> nichts gegen heteros, aber jesus liebt schwule</strong>, das ist ja wohl klar.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Wie, das ist Ihnen neu? Gut, dass sie uns entdeckt haben: Ein <strong>kultivierter schwuler blog</strong>, wo einem nicht gleich der <strong>schwanz umgedreht </strong>wird, auch wenn das ding aussieht wie ein <strong>penis der</strong> <strong>esel</strong>.</span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gaywest.wordpress.com/18323/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gaywest.wordpress.com/18323/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&#038;blog=573625&#038;post=18323&#038;subd=gaywest&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Appell, Appell!</title>
		<link>http://gaywest.wordpress.com/2013/06/15/appell-appell/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Jun 2013 08:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Moral und Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Szene]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität ist normal]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Waldschlösschen-Appell]]></category>
		<category><![CDATA[Was ist Liberalismus?]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Der sogenannte &#8220;Waldschlösschen-Appell&#8221; ist eine Initiative, die es es sich zum Ziel gesetzt hat, der &#8220;Verharmlosung homosexualitätsfeindlicher Diffamierungen&#8221; in den Medien entgegenzutreten. Die Forderungen des Appells richten sich dabei insbesondere an Journalisten und Medienschaffende, dafür zu sorgen, dass bestimmte Aussagen über Schwule und Lesben 1. &#8220;deutlich als diskriminierende Anfeindungen zu kennzeichnen und zu verurteilen (so [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&#038;blog=573625&#038;post=18326&#038;subd=gaywest&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#000000;">Der sogenannte &#8220;<a href="http://www.der-appell.de/"><span style="color:#000000;">Waldschlösschen-Appell</span></a>&#8221; ist eine Initiative, die es es sich zum Ziel gesetzt hat, der &#8220;Verharmlosung homosexualitätsfeindlicher Diffamierungen&#8221; in den Medien entgegenzutreten. Die Forderungen des Appells richten sich dabei insbesondere an Journalisten und Medienschaffende, dafür zu sorgen, dass bestimmte Aussagen über Schwule und Lesben</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#000000;">1. &#8220;deutlich als diskriminierende Anfeindungen zu kennzeichnen und zu verurteilen (so wie es auch etwa bei rassistischen, sexistischen oder antisemitischen Anfeindungen geschieht)&#8221;.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">2. &#8220;Vertretern solcher Aussagen keine Plattformen zu bieten, so lange sie sich nicht klar von ihnen distanzieren&#8221;,</span></p></blockquote>
<p><span style="color:#000000;">und</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#000000;">3. &#8220;Homosexuelle in Beiträgen und Diskussionen nicht länger in die Situation zu bringen, sich für ihre sexuelle Orientierung rechtfertigen zu müssen&#8221;.</span></p></blockquote>
<p><span style="color:#000000;">Welches nun sind jene Aussagen, denen künftig keine Plattform mehr geboten werden soll? Konkret führt der Appell hier folgende Punkte auf:<span id="more-18326"></span></span></p>
<blockquote><p><span style="color:#000000;">- Homosexualität sei widernatürlich</span></p>
<p><span style="color:#000000;">- Homosexualität sei eine Entscheidung</span></p>
<p><span style="color:#000000;">- Homosexualität sei heilbar</span></p>
<p><span style="color:#000000;">- Heterosexuelle Jugendliche könnten zur Homosexualität verführt werden</span></p>
<p><span style="color:#000000;">- Homosexualität sei eine Begünstigung für sexuellen Missbrauch</span></p>
<p><span style="color:#000000;">- Die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften sei eine Gefahr für die Gesellschaft (etwa, weil durch sie weniger Kinder geboren werden würden)</span></p></blockquote>
<p><span style="color:#000000;">Wer unser Blog kennt weiß, dass wir eine relativ weit gehende Definition von Meinungfreiheit haben. Ich persönlich würde mich sogar als einen vergleichsweise  &#8220;radikalen&#8221; Verfechter der Meinungsfreiheit bezeichnen. Kaum verwunderlich also, dass ich den Appell eher kritisch sehe. Diesen Standpunkt möchte ich im Folgenden begründen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Zu Beginn möchte ich betonen, dass ich das Kernanliegen des Appells im Wesentlichen teile: diffamierende, beleidigende und herabwürdigende Aussagen über Schwule und Lesben sind etwas, von dem auch ich mir wünsche, sie mögen vom Angesicht dieser Erde verschwinden. Insofern bin ich mit den Zielen des Appells durchaus einverstanden.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Allerdings bin ich der festen Überzeugung, dass die Initiatoren dieses Appells es sich eine Spur zu einfach machen, weil sie nämlich de facto fordern „Diskussionen“ über Homosexualität mehr oder weniger einfach unterbinden zu wollen. Der Versuch, bestimmte Äußerungen par ordre de mufti zu ächten, ist meines Erachtens kein Zeichen von Stärke, sondern im Gegenteil ein Zeichen dafür, dass man nicht gewillt und nicht in der Lage ist, solchen Aussagen etwas entgegenzusetzen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Aber haben wir denn keine Gegenargumente? Sind nicht homophobe Äußerungen dermaßen peinlich, irrelevant und substanzlos, dass man diese mit einem simplen Fingerschnippen kontern könnte? Gibt es nicht eine Fülle von Studien und wissenschaftlichen Untersuchungen, welche die  Normalität der Homosexualität oder die Unschädlichkeit schwul-lesbischer Elternschaft belegen?</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Zugegeben: Mich reizen scharfzüngige, kontroverse Diskussionen. Ich hätte keine Angst, mit einer <a href="http://gaywest.wordpress.com/?s=Christa+Meves&amp;submit=Suchen"><span style="color:#000000;">Christa Meves</span></a> oder einer <a href="http://gaywest.wordpress.com/?s=gabriele+kuby&amp;submit=Suchen"><span style="color:#000000;">Gabriele Kuby</span></a> in einer Talkrunde zu sitzen. Sollen die da doch sagen, was sie von Homosexualität halten! Ich steckte die beiden jederzeit in den Sack! Und das kann ich sogar beweisen! Nehmen wir nur die oben aufgeführten Aussagen über Homosexualität, die im Sinne des Appells künftig aus dem medialen Diskurs verschwinden sollen:</span></p>
<p style="padding-left:30px;"><span style="color:#000000;">1. Homosexualität ist widernatürlich</span></p>
<p style="padding-left:60px;"><span style="color:#000000;">Zu Beginn müsste man erst einmal definieren, was der Begriff &#8220;widernatürlich&#8221; überhaupt bedeutet. Denn alles was existiert, ist im gewissen Sinne &#8220;natürlich&#8221;: Pflanzen, Tiere, Steine, Brechreiz, Prostitution, der Holocaust, Chlamydien, Chilli con Carne und natürlich auch Homosexualität.</span></p>
<p style="padding-left:60px;"><span style="color:#000000;">Definiert man den Begriff der &#8220;Natürlichkeit&#8221; in einem engeren Sinne, nämlich für alles, was in der Natur vorkommt, ist Homosexualität ohne Frage ebenfalls &#8220;natürlich&#8221;. Denn diese kommt sowohl im Reich der Tiere, als eben auch beim Menschen vor, der als Lebewesen im Übrigen selbstverständlicher Teil der Natur ist.</span></p>
<p style="padding-left:60px;"><span style="color:#000000;">Zuweilen hat man allerdings den Eindruck, die Begriffe &#8220;natürlich&#8221; bzw. &#8220;widernatürlich&#8221; sind lediglich Synonyme für etwas das, was einem gefällt (&#8220;natürlich&#8221;) bzw. was einen anekelt (&#8220;widernatürlich&#8221;). Man braucht wohl kaum zu betonen, dass derartig definierte Bedeutungen für die Beurteilung von Homosexualität vollkommen irrelevant sind, weil Geschmäcker nun mal verschieden sind.</span></p>
<p style="padding-left:60px;"><span style="color:#000000;">Alles in allem ist der Begriff der &#8220;Widernatürlichkeit&#8221; kein Argument, sondern eine Emotion, vorgetragen alleine zu dem Zwecke, die Substanzlosigkeit der eigene Position zu verschleiern. Ein Werturteil lässt sich aus dem Begriff jedenfalls nicht ableiten.</span></p>
<p style="padding-left:30px;"><span style="color:#000000;">2. Homosexualität ist eine Entscheidung</span></p>
<p style="padding-left:60px;"><span style="color:#000000;">Wohl kaum! Denn eine &#8220;Entscheidung&#8221; würde ja implizieren, dass jeder Mensch von Natur aus heterosexuell ist, und nur aus bestimmten Gründen (um die Eltern zu ärgern?; weil das Flirten mit dem anderen Geschlecht zu mühsam ist?; weil man Abwechslung braucht?) ans andere Ufer wechselt. Doch warum sollte man das tun, wenn man eigentlich auf das andere Geschlecht steht, einer Beziehung und Sex mit dem eigenen Geschlecht also gar nichts abgewinnen kann?</span></p>
<p style="padding-left:60px;"><span style="color:#000000;">Natürlich könnte der Vorwurf (denn nichts anderes als ein Vorwurf ist es ja), sich für Homosexualität entschieden zu haben, auch bedeuten, dass eigentlich jeder Mensch gleichermaßen bisexuell ist, dass es aber aus irgendwelchen Gründen ethisch geboten ist, nur seine Heterosexualität auszuleben.</span></p>
<p style="padding-left:60px;"><span style="color:#000000;">Doch gehen wir die Problematik mal von einer ganz anderen Perspektive an, und unterstellen der Einfachheit halber, Homosexualität sei tatsächlich eine freie Entscheidung. Da stellt sich doch die naheliegende Frage: Na und? Sollte nicht jeder Mensch das Recht haben, sein Leben frei zu bestimmen? Hat nicht jeder Mensch das Recht auf Liebe und Sexualität? Wen hat das irgendetwas anzugehen, mit wem man ins Bett steigt?</span></p>
<p style="padding-left:60px;"><span style="color:#000000;">Und mehr noch: Ist die reflexhafte Abwehr von Schwulen und Lesben gegenüber dem Vorwurf der Entscheidung nicht eine unbeabsichtigte Falle, in die wir uns guten Gewissens locken lassen? Schwingt in der Betonung, dass wir es uns schließlich nicht ausgesucht hätten homosexuell zu sein, nicht eine Spur von Selbstmitleid? Von Entschuldigung? Vom Eingeständnis, dass es schließlich nicht unsere Schuld ist, &#8220;so&#8221;, also &#8220;unnormal&#8221;, zu sein?</span></p>
<p style="padding-left:60px;"><span style="color:#000000;">Nein! Selbst wenn Homosexualität eine freie Entscheidung ist, wäre sie moralisch vollkommen akzeptabel. Denn es gibt summa summarum keinen Grund, in der einvernehmlichen Beziehung zweier Erwachsener etwas per se Schlechtes zu sehen.</span></p>
<p style="padding-left:30px;"><span style="color:#000000;">3. Homosexualität ist heilbar</span></p>
<p style="padding-left:60px;"><span style="color:#000000;">Auch diese Aussage kann man von mindestens zwei Seiten beleuchten. Erstens mit der Antwort: &#8220;Nein, ist sie nicht!&#8221;. Dies beweisen eine Fülle von Studien und Untersuchungen, und alle seriösen psychologischen und ärztlichen Fachverbände sind sich darüber einig. Die &#8220;Heilung&#8221; von Homosexualität </span><span style="color:#000000;"><span style="color:#000000;">deren Erfolgsquote de facto gen Null tendiert, </span>wird fast ausschließlich von religiös-fundamentalistischen  Splittergruppen angeboten, die sich überdies nicht mal in der Methode der angeblichen &#8220;Heilung&#8221; einig sind. Der einzige &#8220;Erfolg&#8221;, den derartige Gruppen vorzuweisen haben ist, dass sie Menschen, welche ohnehin unter ihren homosexuellen Gefühlen leiden, dazu bringen können, keinen Sex mit dem gleichen Geschlecht auszuüben. Und das ist alles andere als eine große Kunst!</span></p>
<p style="padding-left:60px;"><span style="color:#000000;">Zweitens ist die Problematik der &#8220;Heilung&#8221; von Homosexualität eng mit der Frage verknüpft, wie Homosexualität moralisch zu bewerten ist. Insofern ist die entscheidende Frage nicht, <em>ob</em> man Homosexualität heilen kann, sondern <em>warum</em> man dies tun sollte.</span></p>
<p style="padding-left:60px;"><span style="color:#000000;">Um mich zu widerholen: Es gibt summa summarum keinen Grund, in der einvernehmlichen Beziehung zweier Erwachsener etwas per se Schlechtes zu sehen.</span></p>
<p style="padding-left:30px;"><span style="color:#000000;">4. Heterosexuelle Jugendliche könnten zur Homosexualität verführt werden</span></p>
<p style="padding-left:60px;"><span style="color:#000000;">Wir können uns kurz fassen: Auch für diese Aussage gibt es keinerlei wissenschaftlichen Belege. Und selbst wenn es anders wäre, wäre die Verführung zur Homosexualität nur dann problematisch, wenn man Homosexualität als problematisch ansieht.</span></p>
<p style="padding-left:30px;"><span style="color:#000000;">5. Homosexualität ist eine Begünstigung für sexuellen Missbrauch</span></p>
<p style="padding-left:60px;"><span style="color:#000000;"><em>&#8220;Sexueller Missbrauch bezeichnet strafbare sexuelle Handlungen an Menschen, die entweder an Minderjährigen vorgenommen werden oder an erwachsenen, widerstandsunfähigen Personen (z. B. Kranke, Behinderte, Hilfsbedürftige, Gefangene), wenn dies ohne deren Einverständnis geschieht. Im Kontext spezieller Behandlungs- und Betreuungsverhältnisse, z. B. Psychotherapie, werden sexuelle Kontakte auch mit Einverständnis des Klienten als Missbrauch seitens des professionellen Helfers gewertet.&#8221;</em> (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sexueller_Missbrauch"><span style="color:#000000;">Quelle</span></a>)</span></p>
<p style="padding-left:60px;"><span style="color:#000000;">Und inwiefern begünstigt Homosexualität nun sexuellen Missbrauch? Will man mit dieser Aussage einfach nur die alte Mär aufwärmen, Homosexualität und Pädophilie seien ein und dasselbe? Nun, sollte dies der Fall sein, täte man gut daran, sich in Erinnerung zu bringen, was Pädophilie eigentlich ist. Nämlich <em>&#8220;das primäre sexuelle Interesse an Kindern, die noch nicht die Pubertät erreicht haben&#8221;</em> (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pädophilie"><span style="color:#000000;">Quelle</span></a>). Mir sei die Ergänzung erlaubt: unabhängig vom Geschlecht des Kindes.<br />
</span></p>
<p style="padding-left:60px;"><span style="color:#000000;">Und Homosexualität?<em> &#8220;Bezeichnet je nach Verwendung sowohl gleichgeschlechtliches sexuelles Verhalten, erotisches und romantisches Begehren gegenüber Personen des eigenen Geschlechts als auch darauf aufbauende Identitäten – etwa sich selbst als lesbisch oder schwul zu definieren.&#8221;</em> (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t"><span style="color:#000000;">Quelle</span></a>)</span></p>
<p style="padding-left:60px;"><span style="color:#000000;">Man beachte, dass beides nicht dasselbe ist.</span></p>
<p style="padding-left:30px;"><span style="color:#000000;">6. Die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften sei eine Gefahr für die Gesellschaft (etwa, weil durch sie weniger Kinder geboren werden würden)</span></p>
<p style="padding-left:60px;"><span style="color:#000000;">Kaum der Rede wert zu erwähnen, dass durch die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften der heterosexuellen Partnerschaft nichts genommen wird. Worin besteht also die halluzinierte &#8220;Gefahr&#8221;? Dass Heteros sich nicht mehr als etwas Besonderes fühlen können? Dass Homosexualität moralisch und gesellschaftlich auf der gleichen Stufe steht wie Heterosexualität? Dass mehr Menschen homosexuell werden? </span></p>
<p style="padding-left:60px;"><span style="color:#000000;">All diese Bedenken machen nur dann Sinn, wenn man Homosexualität als gegenüber der Heterosexualität minderwertig betrachtet. Doch welchen Grund gibt es, derartiges anzunehmen?</span></p>
<p style="padding-left:60px;"><span style="color:#000000;">Ach richtig, die Frage der Fortpflanzung! Unbestritten können zwei Menschen gleichen Geschlechts miteinander kein Kind zeugen. Hält man nun die Produktion von Nachwuchs für einen moralischen Wert an sich, dann hätte man gute Gründe, Homosexualität (zumindest in ihrer exklusiven Form, denn immerhin kann auch ein offiziell heterosexueller Papa mit Männern rummachen) als moralisch fragwürdig einzustufen bzw. homosexuelle Partnerschaften zu diskriminieren.</span></p>
<p style="padding-left:60px;"><span style="color:#000000;">Doch inwiefern ist das Kinder bekommen ein Wert an sich? Macht das einen Menschen besser? Ist ein Mensch mit Kindern wertvoller als ein Kinderloser?</span></p>
<p style="padding-left:60px;"><span style="color:#000000;">Letztendlich ist die Argumentation bezüglich der Kinder recht perfide &#8211; wenn sie auch einer gewissen Komik nicht entbehrt -, weil hier Berufsheterosexuelle krampfhaft versuchen, einen Umstand, der letztlich sie betrifft, uns Homos in die Schuhe zu schieben. Man bedenke: Sich etwas auf ihre sexuelle Orientierung einbildende Heteros werden nicht müde zu betonen, dass alleine der heterosexuelle Geschlechtsverkehr die Zeugung von Kindern ermöglicht und damit den Bestand der Gesellschaft sichert.</span></p>
<p style="padding-left:60px;"><span style="color:#000000;">Ganz abgesehen von der Tatsache, dass sich Homosexuelle ebenso fortpflanzen können wie Heteros, bleibt doch die Tatsache bestehen, dass die Forpflanzung für unsere heterosexuellen Mitmenschen weitaus problemloser vonstatten geht. Aber genau das ist ja der Punkt! Heteros können sich erstens umstandloser fortpflanzen und stellen zweitens die überwältigende Mehrheit. Und was machen sie daraus? Nun, einen mehr als lausigen Job, da sie trotz dieser recht problemlosen Ausgangslage bereits seit Jahrzehnten wenig Interesse zeigen, die  zum Bestand der Bevölkerung notwendige Zahl von 2,1 Kindern zu produzieren &#8211; und das bereits lange bevor von Schwulen und Lesben überhaupt Notiz genommen wurde, lange bevor von einer staatlich anerkannten &#8220;Homo-Ehe&#8221; überhaupt die Rede war.<br />
</span></p>
<p style="padding-left:60px;"><span style="color:#000000;">Wieso also wird die geringe Geburtenrate nun auch noch uns Homos und unseren Partnerschaften angelastet? Bei aller Liebe, diesen Schuh ziehe ich mir nicht an!</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Soviel also zu den Aussagen der Homo-Gegner, welche nach dem Willen des Waldschlösschen-Appells in Zukunft keine Öffentlichkeit mehr finden sollen. Wie man gesehen hat, bereitet es keine besonders große Mühe, jede dieser Aussagen zu kontern, zumal wenn man berücksichtigt, dass mir sicherlich einige Dinge entgangen sind, und dass man meine Argumente mit noch Dutzend anderen ergänzen könnte.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Um im Übrigen dem Argument vorzubeugen, meine Toleranz gegenüber obig zitierten Aussagen würde sich nicht im gleichen Maße auf andere, ebenso diffamierende Aussagen anderer Menschengruppen beziehen: Persönlich hielte ich es ebenfalls für tolerabel, wenn in Talkshows oder anderswo davon geredet würde, dass Schwarze faul und Juden unser Unglück seien. Und das nicht, weil ich diese Meinung teilen würde, sondern weil auch diese Argumente nicht schwer zu kontern sind. Letztendlich sollte sich im Medienzirkus jeder mit kruden Ansichten lächerlich machen dürfen.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Und noch etwas: Sollte man bei der Initiierung derartiger Appelle nicht auch die Außenwirkung beachten? Wie anders soll der Waldschlösschen-Appell bei nicht wenigen Menschen denn ankommen als dergestalt, dass sich die Homos mal wieder erdreisten, das Recht auf Meinungsfreiheit zu beschneiden? </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Sicher, homophobe Menschen werden uns immer irgendetwas vorwerfen, egal was wir tun. Aber ich persönlich halte es für keine gute PR, sich durch solche Aktionen quasi zum Opfer zu stilisieren, welches die Mehrheitsgesellschaft darum anbettelt, einen bitte, bitte zu beschützen und unsere sensiblen Gefühle vor Meinungsäußerungen zu bewahren, die uns verletzen könnten – auch wenn sie das zweifellos tun.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Aber wir Homos brauchen uns nicht zu verstecken! Wir haben es nicht nötig, die Mehrheitsgesellschaft auf Knien darum zu bitten, uns zu tolerieren, uns zu beschützen, uns wohlwollend über den Kopf zu streicheln! </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Denn wir haben die besseren Argumente! Wir haben die Moral auf unserer Seite! Wir treten ein für unsere Menschlichkeit! Für unsere Liebe! Und für unser Leben!</span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gaywest.wordpress.com/18326/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gaywest.wordpress.com/18326/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&#038;blog=573625&#038;post=18326&#038;subd=gaywest&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Ein Herz für Heteros</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jun 2013 08:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Damien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das andere Ufer]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Moral und Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Ich habe nichts gegen Schwule aber...]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Büscher]]></category>

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		<description><![CDATA[In modernen Demokratien werden Homosexuelle kaum noch verfolgt. Aber manchen reicht das nicht beklagt Wolfgang Büscher in der WELT, als wenn ein bisschen Verfolgung nun wahrlich genug sein müsste, damit Schwule und Lesben endlich mal die Klappe halten. Deutschland sei auf dem besten Wege, das Eheprivileg, wie wir es kannten, zugunsten homosexueller Paare zu schleifen. [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&#038;blog=573625&#038;post=18327&#038;subd=gaywest&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><span style="color:#000000;">In modernen Demokratien werden Homosexuelle kaum noch verfolgt. Aber manchen reicht das nicht</span></p></blockquote>
<p><span style="color:#000000;">beklagt <a href="http://www.welt.de/debatte/kommentare/article117099367/Die-grenzenlose-Emanzipation-einer-Minderheit.html"><span style="color:#000000;">Wolfgang Büscher in der WELT</span></a>, als wenn ein bisschen Verfolgung nun wahrlich genug sein müsste, damit Schwule und Lesben endlich mal die Klappe halten.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Deutschland sei auf dem besten Wege,</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#000000;">das Eheprivileg, wie wir es kannten, zugunsten homosexueller Paare zu schleifen.</span></p></blockquote>
<p><span style="color:#000000;">Nur zur Erinnerung, Heterosexuelle dürfen auch weiterhin heiraten. <span id="more-18327"></span>Bloß ganz alleine sind sie mit diesem Recht vermutlich bald schon nicht mehr. Für Schwule und Lesben sei das</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#000000;">  ein Privilegierungsschub.</span></p></blockquote>
<p><span style="color:#000000;">Die dürfen jetzt nämlich auch heiraten. In Frankreich hat nicht jeder dafür Verständnis und so sind manche dagegen auf die Straße gegangen. Natürlich nicht, weil man etwas gegen Homosexuelle hätte:</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#000000;">Wenn nicht alles täuscht, geht es der durchaus bürgerlichen und oft jungen Masse der empörten Franzosen nicht darum, gegen Homosexuelle als solche Front zu machen. Eher darum, etwas zu verteidigen, woran ihr Herz hängt und wofür sie bereit sind zu kämpfen – die Familie als Norm und Mitte des Lebens.</span></p></blockquote>
<p><span style="color:#000000;">Dabei stabilisiert die Eheöffnung für Homosexuelle <em>die Familie als Norm und Mitte des Lebens</em>, schließlich wird sie durch diese Veränderung für weitere Menschen offiziell lebbar. Aber eins können die Homos einfach nicht bieten:</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#000000;">Die Idee von Vater, Mutter, Kind.</span></p></blockquote>
<p><span style="color:#000000;">Warum diese Idee allerdings irgendwie auf der Strecke bleiben soll, weil ein paar Homosexuelle heiraten &#8211; das erklärt uns Wolfgang Büscher nicht. Dafür weiß er immerhin, dass Schwule und Lesben Kinder per Bestellung im Online-Shop machen:</span></p>
<blockquote>
<p class="prefix_2 text artContent" id="p6"><span style="color:#000000;">Ihnen graut davor, dass ein Kind etwas ist, dessen Zutaten mit der Post kommen und das dann gebastelt wird.</span></p>
</blockquote>
<p class="prefix_2 text artContent"><span style="color:#000000;">Büscher versteht das, seine Landsleute hingegen nicht:</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#000000;">Offenbar ist es genau dies, was uns Deutsche so sprachlos macht – dass die linksrheinischen Cousins so unverblümt lautstark eben diese Idee von Mitte und Norm verteidigen, gegen die Ansprüche der vereinigten Minderheiten, alles müsse relativiert und gleichgemacht werden.</span></p></blockquote>
<p><span style="color:#000000;">Welche <em>vereinigten Minderheiten</em> wollen <em>alles</em> relativieren? Sprechen wir noch von der Selbstverständlichkeit, dass zwei Menschen, die sich lieben, einander heiraten dürfen und ihnen dies nicht länger verwehrt wird, nur weil sie homosexuell sind? Doch Büscher kann sich kaum noch halten und ruft beherzt:</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#000000;">Trauen wir uns nicht mehr, für das einzustehen, was wir doch sind? Das kann nicht sein. Es ist nicht verboten, gegen die ideologische und gesetzespraktische Nivellierung der Familie zu sein. Nie war Schwarmbildung leichter als im Zeitalter <span style="color:#000000;">sozialer Netzwerke</span>. Aber ein Schwarm zur Verteidigung der Familie bildet sich in Deutschland nicht.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Wir verstehen gar nicht, was in die verrückten Franzosen gefahren ist. Wir fühlen den Verlust nicht mehr, wie fast jeden Abend in Talkshows zu besichtigen ist. Als sei das Organ herausgeschnitten, das für solche Empfindungen zuständig ist.</span></p></blockquote>
<p><span style="color:#000000;">Hat man uns Deutschen das Herz schon herausgeschnitten, mit dem die Franzosen noch an der <em> Norm und Mitte des Lebens</em> hängen? Aber das will Büscher nicht vertiefen:</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#000000;">Lassen wir es bei der Verwunderung über die Indolenz der deutschen Mitte</span></p></blockquote>
<p><span style="color:#000000;">- der selbstverständlich heterosexuellen deutschen Mitte. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Indolenz"><span style="color:#000000;">Zur Erinnerung:</span></a></span></p>
<blockquote><p><span style="color:#000000;">Von Indolenz spricht man im übertragenen Sinne auch dann, wenn eine Person negativen Einwirkungen unterschiedlichster Art ausgesetzt ist (z. B. Beleidigungen, Kränkungen, Kritik, Missachtung durch andere) (&#8230;)</span></p></blockquote>
<p><span style="color:#000000;">Wo sind Heterosexuelle in diesem Land Beleidigungen, Kränkungen, Kritik und Missachtung ausgesetzt? Doch Büschers ganz spezielle Wahrnehmung hält noch mehr Überraschungen bereit:</span></p>
<blockquote>
<p class="prefix_2 text artContent" id="p17"><span style="color:#000000;">Ging es bisher darum, der Mehrheit Toleranz für Minderheiten abzutrotzen, so lautet nun die Parole: Wir wollen nicht bloß akzeptierte Minderheit sein. Wir sind die besseren, weil moderneren, multipleren Menschen. So wie wir sollten alle sein.</span></p>
</blockquote>
<p class="prefix_2 text artContent"><span style="color:#000000;">Wo Herr Büscher so etwas nur liest? </span></p>
<blockquote>
<p class="prefix_2 text artContent" id="p18"><span style="color:#000000;">Minderheit/Mehrheit, das soll es nicht mehr geben, da steckt schon Norm drin und Herrschaft. Das muss weg. Denn es gibt keine Identität, nur eine Welt der Optionen. Einen Menschen auf eine Option festzulegen heißt, ihn darin einzusperren. </span></p>
</blockquote>
<p class="prefix_2 text artContent"><span style="color:#000000;">Natürlich kann man das auch andersherum als haltgebenden Rahmen beschreiben, aber dass eine Festlegung eine Begrenzung nach sich zieht, lässt sich nicht bestreiten.</span></p>
<blockquote>
<p class="prefix_2 text artContent"><span style="color:#000000;">Ob du schwul bist oder hetero, Mann oder Frau, das sind bloß Zuschreibungen der Gesellschaft. In Wahrheit sind wir alle multioptional. </span></p>
</blockquote>
<p class="prefix_2 text artContent"><span style="color:#000000;">Der erste Teil könnte von Freud sein, der die genitale Fixierung des Menschen zwar nicht für eine Zuschreibung, aber für eine Zurichtung hielt, also durchaus für etwas gesellschaftlich Produziertes. Vorher war da Multioptionalität, Freud nannte das &#8220;polymorph pervers&#8221;.</span></p>
<blockquote>
<p class="prefix_2 text artContent" id="p19"><span style="color:#000000;">Hier ist ein Umschlagspunkt im Denken erreicht. Nun geht es nicht mehr darum, einer unterdrückten Minderheit zu ihrem Recht zu verhelfen, jetzt geht es darum, die Ideen der Mehrheit in Salzsäure zu baden, ihr die Definitionsmacht aus der Hand zu schlagen. </span></p>
</blockquote>
<p class="prefix_2 text artContent"><span style="color:#000000;">Angesichts der Praxis, Schwule in gewissen Gegenden der Welt in Salzsäure zu baden, fragt man sich bei diesem Satz im Wissen um den Mechanismus der Projektion, wer hier in Wirklichkeit wen am liebsten in Salzsäure baden würde. Zudem fällt das zweite hochaggressive Bild Büschers auf: Warum sollte es nicht legitim sein, darüber zu sprechen, wer worüber die Definitionsmacht hat? Anders gefragt, wenn die Mehrheit die Definitionsmacht hat, wieso geht das ganz offensichtlich in Ordnung, wenn durch sie die Minderheit der herrschenden Definition unterworfen werden soll? Ist das nicht auch reichlich gewalttätig?</span></p>
<blockquote>
<p class="prefix_2 text artContent"><span style="color:#000000;">Die Mehrheit findet das schrecklich interessant. Wirft sie doch selbst ihre Formen fröhlich über Bord, Ehe und Familie zuerst.</span></p>
</blockquote>
<p class="prefix_2 text artContent"><span style="color:#000000;">Wie skuril ist das denn nun? Herr Büscher wirft der Mehrheit vor, dass sie die Gesellschaft nicht so lässt, wie sie schon immer war und stattdessen Ehe und Familie abschafft. Dabei tut sie das gar nicht, sie verbreitert vielmehr ihre Basis. </span></p>
<p class="prefix_2 text artContent"><span style="color:#000000;">Seltsam auch, was Herr Büscher sonst noch zu wissen glaubt:</span></p>
<blockquote>
<p class="prefix_2 text artContent" id="p21"><span style="color:#000000;">Neue, merkwürdig verquaste Begriffe werden gesetzt, der mächtigste ist Gender-Mainstreaming: Ein natürliches Geschlecht, sagt er, gibt es recht eigentlich nicht. </span></p>
</blockquote>
<p class="prefix_2 text artContent"><span style="color:#000000;">Dabei beinhaltet Gender Mainstreaming, ganz banal, nichts als die <span class="mw-redirect">Gleichstellung</span> der Geschlechter auf allen gesellschaftlichen Ebenen. Von Kritik am Konzept der Zweigeschlechtlichkeit ist da keineswegs die Rede.<br />
</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Was bleibt? Ein Artikel, der nicht ein Wort über die durchaus noch existierende Diskriminierung von Schwulen und Lesben, ja, auch in Deutschland, verliert und stattdessen fröhliche Heteros zum unbewußten Opfer militanter Schwuler erklärt. Was für eine Räuberpistole!</span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gaywest.wordpress.com/18327/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gaywest.wordpress.com/18327/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&#038;blog=573625&#038;post=18327&#038;subd=gaywest&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Anschwellende Avantgarde</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jun 2013 08:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Damien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das andere Ufer]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<category><![CDATA[Abgründe heterosexueller Toleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Die Macht der Minderheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Homo-Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Homophobie]]></category>
		<category><![CDATA[Queer-Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Was ist Liberalismus?]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum die Homo-Ehe nicht mehr aufzuhalten ist ist ein Beitrag von Richard Herzinger in der WELT überschrieben, der für einen erklärten Liberalen mit einigen Merkwürdigkeiten aufwartet.  Herzinger schreibt: Unter den Bedingungen einer lebensweltlich pluralen und gleichzeitig egalitären Gesellschaft wird es daher zunehmend unhaltbar, Minderheiten auf irgendeinem Feld Rechte der Mehrheit zu verweigern. So ist es [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&#038;blog=573625&#038;post=18317&#038;subd=gaywest&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><span style="color:#000000;">Warum die Homo-Ehe nicht mehr aufzuhalten ist</span></p></blockquote>
<p><span style="color:#000000;">ist ein <a href="http://www.welt.de/debatte/kommentare/article116945590/Warum-die-Homo-Ehe-nicht-mehr-aufzuhalten-ist.html">Beitrag von Richard Herzinger in der WELT</a> überschrieben, der für einen erklärten Liberalen mit einigen Merkwürdigkeiten aufwartet.  <span id="more-18317"></span>Herzinger schreibt: </span></p>
<blockquote><p><span style="color:#000000;">Unter den Bedingungen einer lebensweltlich pluralen und gleichzeitig egalitären Gesellschaft wird es daher zunehmend unhaltbar, Minderheiten auf irgendeinem Feld Rechte der Mehrheit zu verweigern. So ist es nur ein letzter Schritt, dass nun auch die Wahl des Geschlechts des Partners, mit dem man sein Leben in ehelicher Gemeinschaft teilen möchte, als Gegenstand einer individuellen Entscheidung angesehen wird, aus der den Betreffenden kein Nachteil entstehen dürfe.</span></p></blockquote>
<p><span style="color:#000000;">Wieso ist das für Liberale nicht selbstverständlich und der Verweis auf die Freiheit des Individuums nicht ausreichend? Wieso braucht es zusätzlich den Verweis auf die Zugehörigkeit zu Mehr- oder Minderheiten? Oder geht es gar nicht um das Individuum, sondern um die Angst der Mehrheit, nicht mehr das Maß aller Dinge zu sein?</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#000000;">Auf diese Weise werden Minderheitenprobleme, bei denen es sich eigentlich um Randphänomene des großen Ganzen handelt, zu zentralen Definitionsfragen der pluralistischen Demokratie. So entsteht der Eindruck, dass nunmehr Minderheiten die Agenda der Mehrheitsgesellschaft bestimmten.</span></p></blockquote>
<p><span style="color:#000000;">Wieso ist die Diskriminierung von Menschen ein <em>Randphänomen</em> und ihre Bekämpfung nicht für jeden Freiheitsfreund eine Selbstverständlichkeit? Und wieso definiert statt den bornierten Interessen der Mehrheit nicht die Gleichberechtigung von möglichst allen Mitgliedern der Gesellschaft die Qualität einer pluralistischen Demokratie ? Offenbar führt der Abbau von Diskriminierung bei manchem Vertreter der Mehrheitsgesellschaft zur Verunsicherung:</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#000000;">Dies erzeugt ein untergründiges Grummeln in Teilen dieser Mehrheitsgesellschaft, die sich in ihrer &#8220;Normalität&#8221; zurückgesetzt fühlen </span></p></blockquote>
<p><span style="color:#000000;">- wenn ich das richtig verstehe, zieht die Normalisierung der Homosexualität und damit die Erfahrung, Normalität nicht mehr als Alleinstellungsmerkmal für sich beanspruchen zu können, bei manchem Hetero das Gefühl nach sich, sich nicht mehr ausreichend von den bisher als anders markierten Homosexuellen abgrenzen zu können.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Doch damit, mal wieder, nicht genug. Laut Herzinger gibt es Schwule und Lesben, denen es nicht ausreicht, nunmehr auch zu den Normalen zu gehören, die vielmehr davon überzeugt sind, etwas Besonderes zu sein, was wiederum Verunsicherung bei Heteros auslöse:</span></p>
<blockquote>
<p class="prefix_2 text artContent" id="p15"><span style="color:#000000;">Dazu trägt bei, dass Teile der organisierten Schwulen- und Lesbenbewegung im Wissen um die herausragende Bedeutung ihres Kampfes gegen Diskriminierung ein Avantgardebewusstsein entwickelt haben, das über die berechtigten Anliegen von rechtlicher und gesellschaftlicher Gleichbehandlung hinausgeht.</span></p>
</blockquote>
<p class="prefix_2 text artContent"><span style="color:#000000;">Wie hat man sich diese <em>unberechtigten</em> Anliegen vorzustellen?</span></p>
<blockquote>
<p class="prefix_2 text artContent" id="p16"><span style="color:#000000;">Diesem Avantgardebewusstsein genügt es nicht mehr, dass die schwule und lesbische Lebensweise von der Mehrheit geduldet und akzeptiert wird. </span></p>
</blockquote>
<p class="prefix_2 text artContent"><span style="color:#000000;">Was denn nun, <em>geduldet</em> oder <em>akzeptiert</em>? Allein an solchen Sätzen merkt man, wie selbstverständlich-selbstherrlich Herzinger aus der Mehrheitsposition heraus schreibt. Was immer, nebenbei bemerkt, eine homosexuelle <em>Lebensweise</em> sein soll &#8211; als wenn Homosexuelle mehr einen würde, als das erotische Interesse am eigenen Geschlecht.</span></p>
<blockquote>
<p class="prefix_2 text artContent"><span style="color:#000000;">Es verlangt vielmehr, dass die Gesellschaft sich zu dem vermeintlich besonderen emanzipatorischen Wert dieser Lebensweise emphatisch bekennt. </span></p>
</blockquote>
<p class="prefix_2 text artContent"><span style="color:#000000;">Was der Mann bloß für Texte liest? Das letzte Mal, dass ich solche Positionen ernsthaft von Homosexuellen gelesen habe, die sich <strong>als Homosexuelle</strong> artikuliert haben, war in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts.</span></p>
<blockquote>
<p class="prefix_2 text artContent"><span style="color:#000000;">Auf Heterosexualität blickt diese &#8220;Avantgarde&#8221; mit einer gewissen Geringschätzung herab – als einem Ausdruck von Rückständigkeit.</span></p>
</blockquote>
<p class="prefix_2 text artContent"><span style="color:#000000;">Auch hier irrt Herzinger. Die selbst ernannte  <em>Avantgarde</em>, die er beschreibt, existiert tatsächlich, allerdings nicht beschränkt auf Homosexuelle. Es gibt im Rahmen der queeren Bewegung <em>eine</em> Position, die die Zuschreibung sexueller Orientierungen grundsätzlich für rückständig hält und damit Homosexualität ebenso für altmodisch erklärt wie Heterosexualität. Wie relevant dieser Flügel der Bewegung ist, mag ich nicht zu entscheiden. Sein wortmächtiges Auftreten mit seiner tatsächlichen Bedeutung gleichzusetzen, könnte ein Fehler sein. Mit Homosexuellen hat dieser Flügel genauso viel oder wenig zu tun wie mit Heterosexuellen. Man gehört ihm an mit der Entscheidung, sexuelle Orientierung als ein veraltetes Konzept zu verabschieden ebenso wie die Einteilung in zwei Geschlechter. Bei Herzinger klingt das so:</span></p>
<blockquote>
<p class="prefix_2 text artContent"><span style="color:#000000;">Damit liegt sie im Trend der immer lauter anschwellenden &#8220;Gender&#8221;-Theorie, derzufolge Geschlechterzuordnungen nur kulturelle Konstruktionen seien, die es aufzubrechen gelte. Der letzte Schritt jener kulturellen Umcodierung, für die die Homo-Ehe steht, könnte die generelle Infragestellung des Unterschieds zwischen Mann und Frau sein.</span></p>
</blockquote>
<p class="prefix_2 text artContent"><span style="color:#000000;">Herzinger zielt mit seinen Formulierungen indirekt auf die Angst von in ihrer Identität verunsicherten Hetero- (und Homo)sexuellen. Die Gleichstellung von Homosexuellen komme <em>schleichend</em> voran, die &#8220;Gender&#8221;-Theorie sei <em>anschwellend </em>- wer so schreibt, schafft sicher nicht zufällig eine Atmosphäre von Bedrohung und Überflutung.</span></p>
<p class="prefix_2 text artContent"><span style="color:#000000;">Und nun greifen <em>organisierte Homosexuelle</em> auch noch das letzte an, das <em>Hetero- (und braven Homo)sexuellen </em> geblieben ist, den Unterschied zwischen Mann und Frau. Doch was, wenn dieser Unterschied tatsächlich ein gesellschaftlich konstruierter wäre? Wäre es dann nicht eine lohnenswerte Aufgabe für wahre Liberale, furchtlos zu untersuchen, wie solch eine falsche Unterscheidung so wirkmächtig werden konnte und statt die Angst vor weiteren Veränderungen zu schüren, die reale Vielfalt zu ergründen und auch in der öffentlichen Meinung abzubilden?</span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gaywest.wordpress.com/18317/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gaywest.wordpress.com/18317/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&#038;blog=573625&#038;post=18317&#038;subd=gaywest&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>позо́р!</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jun 2013 04:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
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		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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		<category><![CDATA[Homosexualität als Defizit]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Schwul sein ist voll scheiße]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun hat man es doch geschafft: Homosexualität wird in Russland künftig wieder strafbar sein: Das nationale Parlament hat am Dienstag einerseits einen Paragrafen verabschiedet, der die Verbreitung von Informationen über «nichttraditionelle sexuelle Beziehungen» unter Minderjährigen in der gedruckten Presse, im Fernsehen, im Radio sowie im Internet mit Ordnungsbussen bestraft. Andererseits können künftig die Verletzung und [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&#038;blog=573625&#038;post=18310&#038;subd=gaywest&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#000000;">Nun hat man es doch geschafft: Homosexualität wird in Russland <a href="http://www.nzz.ch/aktuell/international/gegen-homosexuelle--fuer-gottesfuerchtige-1.18097325"><span style="color:#000000;">künftig wieder strafbar sein</span></a>:</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#000000;">Das nationale Parlament hat am Dienstag einerseits einen Paragrafen verabschiedet, der die Verbreitung von Informationen über «nichttraditionelle sexuelle Beziehungen» unter Minderjährigen in der gedruckten Presse, im Fernsehen, im Radio sowie im Internet mit Ordnungsbussen bestraft. Andererseits können künftig die Verletzung und Beleidigung religiöser Überzeugungen und Gefühle strafrechtlich geahndet werden. Es drohen Geldstrafen und bis zu drei Jahre Haft. Die Ratifizierung durch den Föderationsrat und Präsident Putin gilt als gewiss.<br />
</span></p></blockquote>
<p><span style="color:#000000;">De facto bedeutet das neue Gesetz nichts anderes, als jegliche Information über Homosexualität zu verbieten und somit die Existenz homosexueller Menschen zu negieren. <span id="more-18310"></span>Ein Blog wie das unserige wäre strafbar, ebenso die wahrheitsgemäße Antwort schwuler und lesbischer Menschen über Freunde, Partner und Lebensgefährten, gar nicht zu reden von Küssen, Händchen halten, und &#8211; wer weiß? &#8211; vielleicht sogar das Tragen eines Ohrrings, einer alternativen Frisur oder eines rosa oder lavendelfarbenen Hemdes?</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Jeder Mensch mit nur einem Funken Anstand, Würde und Integrität kann nur Abscheu empfinden gegen diese unsägliche moralische Perversion, die dazu dienen soll,  Zuneigung, Liebe und Sexualität &#8211; jene höchsten Gefühle der Menschheit &#8211; in den Schmutz der Barbarei zu treten, und das nur, damit die lächerliche Fiktion einer rein heterosexuellen Welt aufrechterhalten wird.</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Schande über Russland! Schande über dieses Gesetz! Schande über alle Menschen, die so etwas befürworten und tolerieren! Und Schande über jene, die sich erdreisten, diesen üblen Ausfluss menschlichen Geistes als moralisch richtig und ethisch geboten anzupreisen</span>!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gaywest.wordpress.com/18310/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gaywest.wordpress.com/18310/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&#038;blog=573625&#038;post=18310&#038;subd=gaywest&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Ode an Tel Aviv</title>
		<link>http://gaywest.wordpress.com/2013/06/11/ode-an-tel-aviv/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Jun 2013 04:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fun]]></category>
		<category><![CDATA[Intern]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Mit Adrian beim Dichten]]></category>
		<category><![CDATA[Tel Aviv]]></category>

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		<description><![CDATA[An Ufern warm des Mittelmeers, liegt sie, die schöne Stadt. So jung, so frisch, so blank, so fein, und wirklich alles hat. * Voll unbeschwerter Leichtigkeit, ein Dasein purer Wonne. Das Leben wohl, die Seele heiter, im Herzen voller Sonne. * Und siehe da, am Strande weiß, erblickt man traumesgleich. Der Schönheit Qual ins Auge [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&#038;blog=573625&#038;post=18295&#038;subd=gaywest&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><span style="color:#000000;"><em>An Ufern warm des Mittelmeers,</em></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000000;"><em>liegt sie, die schöne Stadt.</em></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000000;"><em>So jung, so frisch, so blank, so fein,</em></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000000;"><em>und wirklich alles hat.</em></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000000;">*</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000000;"><em>Voll unbeschwerter Leichtigkeit,<span id="more-18295"></span></em></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000000;"><em>ein Dasein purer Wonne.</em></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000000;"><em>Das Leben wohl, die Seele heiter,</em></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000000;"><em>im Herzen voller Sonne.</em></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000000;">*</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000000;"><em>Und siehe da, am Strande weiß,</em></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000000;"><em>erblickt man traumesgleich.</em></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000000;"><em>Der Schönheit Qual ins Auge sticht,</em></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000000;"><em>macht Kopf und Beine weich.</em></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000000;">*</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000000;"><em>Der Blick so klar, kühl wie das Meer,</em></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000000;"><em>doch feurig heiß wie Glut.</em></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000000;"><em>ein Jüngling, gottgleich angesichts,</em></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000000;"><em>schwindet einem der Mut.</em></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000000;">*</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000000;"><em>Doch Kühnheit, die ist nicht vonnöten,</em></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000000;"><em>hat er auch Dich im Sinn.</em></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000000;"><em>Und mit des Abends letzten Seufzen,</em></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000000;"><em>so gibt man sich ihm hin.</em></span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gaywest.wordpress.com/18295/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gaywest.wordpress.com/18295/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&#038;blog=573625&#038;post=18295&#038;subd=gaywest&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Ist der Drops gelutscht?</title>
		<link>http://gaywest.wordpress.com/2013/06/10/ist-der-drops-gelutscht/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Jun 2013 04:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Moral und Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Adoptionsrecht für Schwule und Lesben]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverfassungsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[CDU/CSU]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Ehegattensplitting]]></category>
		<category><![CDATA[Homo-Ehe]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem das Bundesverfassungsgericht die steuerliche Ungleichbehandlung von Ehe und eingetragener Lebenspartnerschaft beim Ehegattensplitting für verfassungswidrig erklärt hat, kann es den Unionsparteien auf einmal nicht schnell genug gehen: noch vor der Sommerpause will man das Urteil aus Karlsruhe in Gesetzestexte gießen. Eine mögliche neue Niederlage vor Augen, mehren sich nun die Stimmen in CDU/CSU, das vermutlich [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&#038;blog=573625&#038;post=18291&#038;subd=gaywest&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#000000;">Nachdem das Bundesverfassungsgericht die steuerliche Ungleichbehandlung von Ehe und eingetragener Lebenspartnerschaft beim Ehegattensplitting für verfassungswidrig erklärt hat, kann es den Unionsparteien auf einmal <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/homo-ehe-union-plant-gesetz-zu-ehegattensplitting-vor-der-sommerpause-a-904292.html">nicht schnell genug gehen</a>: noch vor der Sommerpause will man das Urteil aus Karlsruhe in Gesetzestexte gießen. Eine mögliche neue Niederlage vor Augen, mehren sich nun die Stimmen in CDU/CSU, das vermutlich sensibelste Thema der ganzen Homo-Debatte <a href="http://www.welt.de/newsticker/news1/article116956354/Von-der-Leyen-fuer-Adoptionsrechte-fuer-Homo-Partner.html"><span style="color:#000000;">anzugehen</span></a>:<span id="more-18291"></span> </span></p>
<blockquote><p><span style="color:#000000;">CDU-Vize Ursula von der Leyen sieht im Gegensatz zu vielen anderen in ihrer Partei gute Gründe dafür, Homo-Partnern auch weitgehende Adoptionsrechte zu gewähren. Für die Kinder sei dies Studien zufolge nicht nachteilig, sagte sie dem Deutschlandfunk.[...] </span></p>
<p><span style="color:#000000;">&#8220;Ich kenne keine Studie, die sagt, dass es Kindern, die in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften aufwachsen, anders geht als Kindern, die in gemischt geschlechtlichen Ehen aufwachsen oder Partnerschaften auch aufwachsen&#8221;, sagte sie dem Sender. Die Debatte darüber werde &#8220;sicherlich weitergehen&#8221;.</span></p></blockquote>
<p><span style="color:#000000;">Diese mehr oder wenigen klaren Worte einer nicht ganz unwichtigen CDU-Funktionärin und Ministerin, lassen den Eindruck aufkommen, dass auch in den Reihen der Union der Drops weitgehend gelutscht ist. Das Adoptionsrecht für Schwule und Lesben scheint auch für die Konservativen nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Und die Opposition dagegen sieht auch eher mau aus:</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#000000;">CDU-Vize und Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier sagte dem &#8220;Spiegel&#8221;: &#8220;Die Frage der Adoption kann man nicht mit einem Schnellschuss beantworten.&#8221; Viele Menschen fühlten &#8220;ein gewisses Unbehagen&#8221; in der Frage nach vollem Adoptionsrecht für homosexuelle Paare. &#8220;Zu diesen Menschen gehöre auch ich.&#8221; Auch CSU-Chef Horst Seehofer bekräftigte die Vorbehalte seiner Partei in der Adoptionsfrage. Diese solle &#8220;in aller Ruhe im Herbst&#8221; beraten werden, sagte er der &#8220;Bild am Sonntag&#8221;.</span></p></blockquote>
<p><span style="color:#000000;">So redet niemand, der einen Sturmangriff plant, sondern einer, der sich bereits dazu entschlossen hat, das Signal zum Rückzug zu blasen. Das Adoptionsrecht wird also kommen. Fragt sich nur, ob Karlsruhe der Union hierfür wieder Beine machen muss, oder ob man es nicht vielleicht doch schafft, den ersten Schritt zu tun.</span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gaywest.wordpress.com/18291/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gaywest.wordpress.com/18291/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gaywest.wordpress.com&#038;blog=573625&#038;post=18291&#038;subd=gaywest&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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