Tag Archives: Feminismus

Sexualität ist Sexismus!

24 Okt

Der Kampf gegen sexuelle Belästigung und gegen die angebliche Diskriminierung von Frauen ist langsam aber sicher dabei, aus der westlichen Welt eine religiös- fundamentalistische Gesellschaft zu machen, in der jedwede Form der (männlichen) Heterosexualität unter Generalverdacht steht. Als Beispiel für diese traurige Entwicklung darf man wohl einen Flyer der Berliner Humboldt-Universität betrachten. Dort heißt es unter anderem:

Dass eine “Frauenförderrichtlinie” gegen das staatliche Gebot der Gleichheit vor dem Gesetz verstoßen könnte (immerhin ist die HU eine öffentliche Universität die vom Staat subventioniert wird) fällt mittlerweile gar keinem mehr auf. Dass sich die HU darüber hinaus verpflichtet lediglich Frauen vor sexueller Belästigung zu schützen dürfte man mit Fug und Recht als Geschlechtsdiskriminierung bezeichnen. Gibt es irgendjemanden da draußen mit Geld, Zeit, Energie und einem Hauch von Gerechtigkeitssinn, der bereit ist gegen die Humboldt-Universität zu klagen?

Dass die Initiative de HU eine Frucht ist, die auf dem Misthaufen des postmodernen Feminismus gewachsen ist, wird im Flyer mehr als genug deutlich:

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Weisheit des Tages (28)

25 Sep

I would rather believe the catholic church will be a movement for gay rights than feminism being a suitable advocate for male rights.

(“tom174″)

Mit vor Scham rotem Kopf

31 Jul

Der männerrechtliche Verein Agens e. V. gilt vielen Maskulisten als besonders seriös. Warum, weiß ich nicht. Nicht nur sind viele Beiträge von Agens e. V. zutiefst kulturkonservativ, ich empfinde sie in ihrem Weltschmerz und ihrer pessimistisch-mahnenden Attitüde als geradezu schamhaft unerträglich. Und ich bin nicht mal ein Linker.

Schauen wir uns doch zum Beispiel den von Agens verlinkten Beitrag von Christian Hausen an, der den bezeichnenden Titel “Unredliche Genderlehre – Die Ideologie einer Minderheit initiiert eine Staatsideologie” trägt. Ich gebe freimütig zu, dass alleine der Titel bei mir ein Augenrollen verursacht. Und selbstverständlich wurde ich nicht enttäuscht.

Hausen beginnt mit einem konzilianten Bekenntnis: Weiterlesen

Schwarzer gegen Vilar (und nein, das hat nichts mit Homosexualität zu tun)

9 Jul

Das Streitgespräch, das Alice Schwarzer und Esther Vilar im Februar 1975 führten, kann man sich nun endlich wieder in Gänze anschauen.

Vilars Verdienst ist es, dem einseitigen Bild der Unterdrückung der Frau durch den Mann einen Kontrapunkt entgegengesetzt zu haben. Ich will nicht sagen, sie hätte mit allem Recht. Aber sie hat eben auch nicht vollkommen Unrecht.

No Woman, No Cry

7 Jun

Im britischen Cambridge erwägt man, an der hiesigen Universität für alle Studenten verpflichtende Kurse darüber anzubieten, dass man zuerst sein gegenseitiges Einverständnis erteilt bevor man Sex hat (flirtet?, sexuelle Anspielungen macht?, jemanden anschaut?). Als Grund hierfür wird angegeben, dass sexuelle Belästigung ein gravierendes Problem für Frauen an der Universität ist.

Da es bei den verpflichtenden Kursen offenbar alleine um sexuelle Belästigung gegen Frauen gehen soll, kommt mir ein interessanter Gedanke. An der Universität Cambridge, wird es ganz gewiss auch schwule Studenten geben. Werden diese auch an den Kursen teilnehmen müssen? Immerhin finden schwule Männer Frauen nicht sexy, so dass der Grundimpuls fehlt, eine sexuelle Belästigung zu starten. Wäre ich Student an der Uni, würde ich dies zumindest als Verteidigung dafür vorbringen, um nicht an diesen teilnehmen zu müssen.

 

 

Den Frauen hinterherhechelnd…

28 Mär

Och nee, nicht schon wieder Feminismus! Wie haben Frauen es eigentlich geschafft, auf diesem Blog so viel Einfluss zu gewinnen? Gibt es hier bald mal wieder schwule Themen, mit echten Männern und so?

Ja, bald! Aber das eine Blog-Stöckchen von “Kai”, das muss ich noch beantworten. Sonst fühlen sich meine Hetero-Männer vernachlässigt. Und das kann ich mir nicht erlauben.

Also los:

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Was sind die Wurzeln der Homophobie?

27 Mär

Leser “Rastar” fragt mich:

In ALLEN Gesellschaften auf diesem Planeten, in denen ein halbwegs vernünftiger oder besser: angemessener Umgang mit Homosexualität anzutreffen ist, hat es vorher – häufig nach einem langwierigen, auch ‘ideologischen’ Bewusstseinswandel – eine weitgehende Gleichberechtigung der Geschlechter gegeben.

In ALLEN Gesellschaften, die traditionell, patriarchalisch und ‘maskulinär’ geprägt sind, ist Homosexualität in der Tendenz ein Gräuel, Verrat, eine moralische Pest, Beleidigung des ‘gesunden Volksempfindens’, ja mithin todeswürdiges Verbrechen. Und dies völlig unabhängig von dem jeweiligen kulturellen Hintergrund – egal ob in Osteuropa, der islamischen Welt, Afrika oder Indien.

Für diesen beeindruckenden, eindeutigen Befund ist durchaus keine besondere Vereinfachung nötig! Hast Du eine Erklärung für diesen Zusammenhang, oder betrachtest Du ihn als rein zufällig?

Meine kurzfristige Antwort darauf, war eher halbherzig und deutlich unbefriedigend – auch für mich persönlich:

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