Gegen Gewalt…und gegen Sex natürlich auch

14 Feb

Da verteidigt man Bayern und lobt die CSU und dann das: Die im Maximilianeum ansässige Regierung des Freistaates möchte in ganz Deutschland den Verkauf von so genannten „Killerspielen“ verbieten. Um dies zu erreichen möchte man einen Gesetzesentwurf ausarbeiten, welcher ein Verbot sämtlicher indizierter Medien beinhaltet – im Klartext: Auch Pornografie. Obwohl ein Sprecher versuchte zu beschwichtigen, dies werde nur einen „ganz kleinen Teil besonders heftiger Pornos“ betreffen, muss man nicht allzu weit in die Vergangenheit blicken, um zu erkennen, dass nach der Definition der Staatsbürokratie unter „besonders heftig“ u. a. Schwulenpornos kategorisiert werden.

Update: Ein ganz anderer Vorschlag kommt von den niedersächsischen Julis – die Freigabe von Pornographie für Jugendliche ab 16 Jahren. Die Begründung ist nicht von der Hand zu weisen:

Der Gesetzgeber legitimiert den Geschlechtsakt zwischen 16-Jährigen, untersagt ihnen aber bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres dabei zuzusehen.

2 Antworten to “Gegen Gewalt…und gegen Sex natürlich auch”

  1. Hannes 14. Februar 2007 um 17:28 #

    „dass nach der Definition der Staatsbürokratie unter „besonders heftig“ u. a. Schwulenpornos kategorisiert werden.“

    das wusste ich bis jetzt nicht.. ist das immer noch so?

  2. Adrian 14. Februar 2007 um 18:50 #

    Davon kann man ausgehen.

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