Die homosexuelle Diktatur

28 Jul

Ungeachtet der Tatsache im 21. Jahrhundert zu leben, gibt es immer wieder Erlebnisse und Berichte, die einen an eben diesem Sachverhalt zweifeln lassen. Dazu gehört eine Korrespondenz von Mitgliedern der FDP anlässlich eines Beschlusses des Berliner Landesverbandes, die Gleichstellung homosexueller Lebensgemeinschaften mit der Ehe zu fordern. So manche selbsternannten Liberalen sehen in diesem Beschluss einen Frontalangriff gegen die geistigen Grundlagen des Abendlandes und eine Möglichkeit ihren fröhlich kultivierten Vorurteilen gegen Schwule und Lesben freien Lauf zu lassen. So schreibt eine gewisse Frau Mohringer im FDP-Forum*:

Herr Westerwelle

Eine Entscheidung der Partei über die staatlich garantierten Rechte homosexueller Frauen oder Männer darf nicht ohne die Zustimmung der gesamten Mitgliedschaft getroffen werden, insbesondere nicht unter der Ägide eines betroffenen Vorsitzenden. Dessen sexuelle Ausrichtung ist nicht mehr seine Privatsache, seit er, wo andere zu offiziellen Anlässen ihre Ehefrauen mitbringen, ANSTELLE einer solchen, einen Mann mitbringt. Das ist eine politische Demonstration in eigener Sache und eine schwerwiegende, einem Beschluß der gesamten Partei vorweggenommene Aussage

Das peinlich berührte Schweigen einer unbekannten, weil ungefragten, Mitgliederzahl muß beendet werden. Wir müssen, nicht aus Prüderie, sondern zum Schutz unserer Kinder, der Verwilderung der Sitten Einhalt gebieten. Im Familienministerium lagen, nämlich solange, bis sie hier bekannt wurden, Broschüren vor mit nicht anders zu interpretierender Anleitung als zur Pädophilie. Seit Bekanntwerden hier auf unserem Forum, sind sie „vergriffen“, also nicht mehr abrufbar. Die Wurzeln dieser und der Entwicklung hin zum oben zitierten Beschluß des Berliner Landesparteitages liegen bei der sogenannten sexuellen Befreiung der 68er-Bewegung, einer Bewegung mit verheerenden Folgen, nämlich der Wertezerstörung auf gesellschaftlichem, aber nicht nur auf gesellschaftlichem Gebiet

Herr Westerwelle, lassen Sie die Mitglieder darüber abstimmen, ob Sie den oben im kleinen Berliner Kreis beantragten Lebensentwurf als solchen zum politischen Maßstab unserer Partei erheben dürfen! Wenn Sie dafür eine Mehrheit erhalten, werde ich ein guter Verlierer sein, die Katastrophe anerkennen, aber sie weiterhin mit allen mir legal möglichen Mitteln bekämpfen.

Hannelore Mohringer

Dieses intellektuell äußerst hochwertige Schreiben ist ein Meisterstück subtiler Schwulenfeindschaft und ein Beweis dafür, dass Frauen mindestens so dumm wie Männer sein können und ihnen, was Vorurteile angeht, in nichts nachstehen. Wenn also Herr Müller in Begleitung seiner Ehefrau auf dem Gartenfest der FDP oder sonst wo erscheint, ist dies Ausdruck der Partnerschaft und der Verbundenheit zwischen ihm und seiner Frau. Kommt dagegen Herr Westerwelle mit Partner ist dies eine politische Demonstration in eigener Sache. Alles klar! Die Verquickung von Homosexualität und Pädophilie, der Verweis auf die sogenannte sexuelle Befreiung und die 68er Bewegung, die larmoyante Klage über den Werteverfall und der Schlachtruf, für den Schutz unserer Kinder einzutreten, zeugen von Frau Mohringers Weltbild, welches sich offenbar irgendwo zwischen gestern und vorgestern bewegt. Man sollte meinen mit solchen Phrasen wäre sie bei Rohrmoser und Konsorten besser aufgehoben als in einer Partei, die für sich in Anspruch nimmt für liberale Werte einzutreten.

Kritik an Frau Mohringer kam dann auch recht rasch und unmissverständlich:

Sehr geehrte Frau Mohringer,

sind Sie sicher, daß Sie mit ihren vorsintflutlichen Ansichten in einer LIBERALEN Partei richtig sind? Bei allem Respekt, aber allmählich kommen mir da gewisse Zweifel, wie im übrigen auch an Ihrer geistigen Zurechnungsfähigkeit.

Ich fordere Sie hiermit auf, mich fürderhin mit Ihren homophoben Entgleisungen zu verschonen!

Höflicher hätte ich es auch nicht formulieren können, was allerdings nicht alle so sehen. Denn sogleich stürzte sich ein edler Ritter tapfer in den Kampf, um die Ehre der holden Maid Mohringer vor den schändlichen Anfeindungen des organisierten Schwulentums zu verteidigen:

Ihre Diffamierungen von Frau Mohringer lehne ich strikt ab. Freiheit beginnt dort, wo man die Würde seiner Mitmenschen respektiert. Liberalität darf nicht mit Libertinität verwechselt werden. Es reicht nicht aus, sich von allen moralischen Bindungen freizumachen. Freiheit ist nur dann beglückend, wenn sie zur Daseinsbewältigung hilft.

Unerträglich wäre eine Diktatur der Homosexuellen. Homosexuellen fördern die Geschlechtskrankheit AIDS. Homosexualität wird von namhaften Psychoanalytikern als eine neurotische Störung angesehen, die in vielen Fällen heilbar ist. (Siehe Anlage „Homosexualität als Verhaltensstörung“).

Persönlich fühle ich mich diskriminiert, weil ich die Prinzipien der christlichen Ethik vertrete.

Und wenn man glaubt, die Prinzipien der christlichen Ethik zu vertreten, ist man natürlich über jeden Zweifel erhaben. Man darf definieren wo Freiheit beginnt und aufhört, darf sich als Opfer der bösen diktatorischen Schwulen aufführen und sich aus der Mottenkiste der Psychoanalyse bedienen. Man muss entweder ziemlich dreist oder sehr naiv sein um als Argument gegen Homosexualität ausgerechnet auf ein Bulletin von Christl R. Vonholdt zurückzugreifen, welche es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, Schwule und Lesben als krank und degeneriert darzustellen, natürlich im Namen der christlichen Nächstenliebe und Ethik.

Besagtes Bulletin Frau Vonholdts, die aus dem Umfeld des Deutschen Instituts für Jugend und Gesellschaft der evangelikalen Offensive junger Christen kommt, strotzt nur so vor altbackenen Vorstellungen über die Entwicklung homosexueller Jungen, es behandelt Homosexualität rein aus einem Blickwinkel der Pathologisierung und behauptet Homosexualität therapieren zu können. Die Ex-Gay-Bewegung lässt grüßen. Es gibt keinerlei seriöse, das heißt nicht religiös-fundamentalistisch motivierte Forschung, welche die folgenden von Vonholdt behaupteten Thesen stützt.

Demonstrationen, Krawalle, das Stürmen einer Veranstaltung der amerikanischen Psychiater-Vereinigung, die Drohung, einen Ausstellungsstand über eine Therapie der Homosexualität zu zerstören, wenn er nicht augenblicklich schließen würde, öffentliche Einschüchterung anders denkender Psychiater – dies waren einige der Methoden, die es 1973 möglich machten, daß Homosexualität in den USA als Störung aus der Liste der psychischen Erkrankungen gestrichen wurde. Eine Befragung der amerikanischen Psychiater fand damals nicht statt. Als man dies 1978 nachholte, waren noch 68% der Überzeugung, daß Homosexualität eine psychosexuelle Störung ist.

Besagtes Stürmen einer Veranstaltung hat es tatsächlich gegeben. Ursache dieser Aktion waren die damals noch weit verbreiteten Schocktherapien mittels Stromschlägen, die amerikanische Psychologen zur „Umpolung“ Homosexueller als opportun betrachteten. Will uns Frau Vonholdt aber tatsächlich weismachen, ein Häuflein homosexueller Aktivisten hätte es fertiggebracht, den Verband amerikanischer Psychiater und Psychologen dermaßen einzuschüchtern, dass sie allein aus Angst vor Repressalien Homosexualität von der Liste psychischer Erkrankungen gestrichen haben? Und das in einer Gesellschaft, welche zu großen Teilen damals erst anfing sich mit Homosexualität auseinander zusetzen?

Der Homosexualität liegt typischerweise ein nicht gelöster Kindheitskonflikt zugrunde. Dieser Konflikt hat mit der nicht gelungenen Identifikation des kleinen Jungen mit seinem Vater zu tun. Damit der Junge zu einer inneren Sicherheit in Bezug auf seine eigene, zu entwickelnde, männliche Geschlechtsidentität gelangt, muß er sich im Alter zwischen 9 Monaten und 5 Jahren aus der engen Verbindung mit der Mutter lösen und sich mit dem Vater identifizieren. Damit dieser Entwicklungsschritt gelingt, braucht es die aktive Beteiligung von Vater, Mutter und Sohn. Die Entwicklung wird erschwert, wenn

– die Mutter den Sohn nicht los lassen kann oder dem Jungen ein negatives Bild von Männlichkeit vermittelt

– der Vater nicht aktiv eine positive, zugewandte und ermutigende Beziehung zum Sohn sucht oder der Vater wenig Körperkontakt mit dem Sohn hat

– der Sohn von Natur aus z. B. ängstlich ist und eine fehlende Zuwendung des Vaters schnell als persönliche Ablehnung für sich verbucht.

– Gelingt die Identifizierung mit dem Vater in diesem Alter nicht, zieht sich der Junge möglicherweise gekränkt und verletzt vom Vater zurück. Seine innere Haltung ist dann: „Wenn der Vater mich nicht braucht, brauche ich ihn auch nicht.“ Damit baut er eine Mauer zum Vater auf und zu allem, was der Vater verkörpert, auch zu dessen Männlichkeit. Die neuere Forschung hat herausgefunden, daß in diesem inneren „Rückzug“ des Jungen eine der entscheidenden Weichenstellungen zur Entwicklung der Homosexualität liegt. Der Junge zieht sich von der Männlichkeit zurück, bevorzugt die Welt der Mutter, spielt lieber mit Mädchen und fühlt sich zur Welt der Jungen immer weniger zugehörig.

Wenn Jungen, deren „Vaterhunger“ vom eigenen Vater nicht gestillt wurde, in der Zeit vor dem Erwachsenwerden homosexuellen Mißbrauch – vor allem durch einen älteren Mann – erleiden, ist der Weg in ein homosexuelles Leben fast immer gebahnt.

Zahlreiche Untersuchungen haben gezeigt: Bereits ab dem 5. Lebensjahr haben Jungen, die sich später homosexuell entwickeln, in ihrer Selbstwahrnehmung das Gefühl, weniger „männlich“ als die anderen Jungen zu sein.

Also: Ein negatives Bild von Männlichkeit, zuwenig oder keine Vaterliebe und sexueller Missbrauch durch ältere Männer sind die Ursachen von Homosexualität. Wenn dies so wäre dürfte zumindest ich nicht schwul und müssten gleichzeitig weitaus mehr Männer schwul sein, da ein negatives Bild von „Männlichkeit“ bzw. von Männern in unserer heutigen Zeit fast schon Standard ist und es eine Fülle alleinerziehender Mütter gibt. Die von Vonholdt angesprochenen Untersuchungen, deren zufolge homosexuelle Jungen bereits ab dem fünften Lebensjahr das Gefühl hätten weniger männlich zu sein, kenne ich mit der Formulierung, die Jungen wussten bereits sehr früh, dass sie „anders“ waren als andere Jungen. Dass homosexuelle Jungen sich, vergleichend mit der Mehrzahl der heterosexuellen Jungen, allerdings als „anders“ empfinden sollte nicht überraschen.

Neuere Untersuchungen lassen aufhorchen: Umfangreiche Studien aus den Niederlanden, USA und Neuseeland aus den letzten Jahren zeigen: Psychische Störungen, vor allem Angststörungen, Depressionen, Medikamentensucht, Alkoholsucht und Selbstmordversuche sind unter homosexuell lebenden Männern und Frauen deutlich häufiger. Eine neue Untersuchung aus der Bundesrepublik (2001) unter Jugendlichen zeigt, daß Jugendliche, die homosexuell leben, deutlich häufiger Selbstmordwünsche haben und unter Depressionen leiden.

Warum all dies bei Homosexuellen deutlich häufiger vorkommt als bei Heterosexuellen, wurde auch von uns hier bereits des öfteren erörtert und sollte jedem klar sein, der sich nur einmal in die Situation von, insbesondere jungen, Schwulen und Lesben, hineinversetzt. Vonholdt hält gesellschaftliche Diskriminierung als Grund natürlich für ein Ammenmärchen.

2001 machte eine Studie der Columbia-Universität Schlagzeilen. Die Studie konnte nachweisen, daß bei motivierten homosexuellen Männern und Frauen eine Veränderung hin zur Heterosexualität möglich ist. Viele Teilnehmer der Studie, alles ehemalige Homosexuelle, hatten inzwischen geheiratet. Diese Studie ist nur eine von mehreren, die aufzeigen, daß in vielen Fällen homosexuell Orientierte, wenn sie das anstreben, ihre homosexuelle Orientierung in einem mehrjährigen Prozeß zugunsten einer heterosexuellen Orientierung verändern können. Jeder homosexuell Orientierte hat das Recht, über diese Veränderungsmöglichkeiten informiert zu werden.

Vonholdt bezieht sich hier auf die nach seinem Urheber Robert. L. Spitzer benannte Spitzer-Studie, deren Aussagegehalt gleich Null ist und die den Namen „Studie“ nicht verdient. Spitzer befragte 200 (!) Probanden, die bereits in einer religiös motivierten „Therapie“ zur Veränderung ihrer sexuellen Orientierung involviert waren und fragte diese, ob bei ihnen bereits eine Veränderung hin zu heterosexuellen Gefühlen eingetreten sei. Die meisten sagten, dass es bereits Veränderungen gegeben hatte, einige gaben an nun verheiratet zu sein oder demnächst heiraten zu wollen. Alle aber gaben an, dass sie immer noch homosexuelle Empfindungen hätten.

Angesichts dieser Sachlage werden unsere reaktionären „Liberalen“ ihren Kampf gegen die Diktatur der Homosexuellen noch eine Weile fortsetzen müssen.

(Dank an Dominik Hennig für den Hinweis!)

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* Originaltext liegt uns vor.

Literatur:

Wayne Besen, Anything But Straight – Unmascing the Scandals and Lies Behind the Ex-Gay-Myth

13 Antworten zu “Die homosexuelle Diktatur”

  1. ondamaris 28. Juli 2007 um 09:45 #

    fast möchte man ja schmunzeln, dass es sowas noch gibt – wenn’s nicht so traurig wäre … na denn, f.d.p., vierl spaß …

  2. Sebastian 28. Juli 2007 um 10:24 #

    Die FDP sitzt im Bundestag nicht umsonst, vom Rednerpult aus gesehen, ganz rechts außen.

    Die FDP war bis in die 60er Jahre deutsch-national geprägt. Zu ihren Wählern gehörte damals die rechtskonservative Klientel der Oberschicht aus Adligen, Ritterkreuzträgern, Unternehmern und ehemaligen preußischen Gutsherren.

    Das deutsch-elitäre Gehabe gepaart mit wilhelminischer Strenge ist auch in der heutigen FDP noch zu finden.

    Der Begriff „liberal“ hatte damals noch eine ganz andere Bedeutung. Mit Rechten für Minderheiten hatte die ehemals stramm deutsche FDP lange nichts am Hut.

    Die „Liberalen“ waren die Vorreiter für die nationale Einheit und Freiheit Deutschlands am Anfang des 19. Jhd. Also gegen Zensur, für Redefreiheit und Demokratie. Aber sie waren nicht „liberal“ im gesellschaftspolitischen Sinne.

    Deshalb gibt es auch heute noch in der FDP, vor allem bei den älteren Semestern, homophobe und antisemitische Tendenzen. Sie verstehen sich in der Tradition des altdeutschen, sittenstrengen Großbürgertums. Wie in dem Text zitiert, unterscheiden manche in der FDP noch immer sehr genau zwischen „Liberalität“ und „Libertinität“.

  3. Christoph Wagner 28. Juli 2007 um 12:04 #

    Derartige „Menschen“ als Liberal zu bezeichnen bzw. ihre Selbstbezeichnung als Liberale ist traurig. Vielleicht sollten sie eher in die *C*DU wechseln…

    @Sebastian: Und was machen diese geistig uralten Semester dann eigentlich noch in der FDP?

  4. Christoph Wagner 28. Juli 2007 um 12:06 #

    Ach ja, noch ein anderer Kommentar: schön, im FeedReader endlich die kompletten Beiträge lesen zu können. Ich hoffe es bleibt so:)

  5. Sebastian 28. Juli 2007 um 16:56 #

    @Christoph Wagner: Die Deutschnationale Volkspartei (DNVP) gibt es nicht mehr und die NPD ist nicht ihr Niveau.

  6. godforgivesbigots 28. Juli 2007 um 18:40 #

    Die Öffnung der Ehe für schwule und lesbische Paare kommt der endgültigen Anerkennung der Tatsache gleich, daß Homosexualität eben keine aus irgendwelchen familiären Konflikten zu erklärende vorübergehende Lebensabschnittserscheinung ist, sondern eine mit der Heterosexualität und dem Zölibat gleichwertige Lebensform.

    Deswegen die massive Ablehnung und die vielen faulen Kompromisse die versuchen die vollständige Gleichstellung zu vermeiden. Auf eine verkorkste Art sind diese Leute jedoch ehrlich, denn sie sprechen aus was hinter der Ablehnung der Gleichstellung in der Ehe steckt: Die Projektion, Homosexualität wäre eine seelische Störung.

    Natürlich gibt es auch Schwule die tatsächlich unaufgearbeitete Familienangelegenheiten haben, so wie in es auch Heteros und Zölibatäre damit gibt. Das macht die Positionen von Vonholdt, Mohringer und dgl. so trostlos, denn ausschließlich Schwule werden dadurch in in ihrer gesamten sexuellen Orientierung in Frage gestellt. Derartigen Psychoterror hat niemand verdient.

  7. Dieter Stein 30. Juli 2007 um 17:36 #

    Oh, die armen Homos … die armen, armen Homos … und diese bösen, bösen Liberalen … diese Bösen …

  8. Adrian 30. Juli 2007 um 18:01 #

    Herr Stein haben Sie nichts Besseres zu tun als hier rumzutucken? Müssen Sie nicht Deutschland retten? Gegen die westliche Dekadenz protestieren? Für die alte Rechtschreibung auf die Barrikaden gehen? Sich einen Vortrag vom Rohrmoser anhören? Ihre alte Hochschulgilde in Freiburg besuchen… Deutschland geht vor die Hunde und Sie treiben sich auf einer schwulen Seite rum. Ist das nicht Vaterlandsverrat?

  9. Hannes 6. August 2007 um 13:35 #

    Es ist die alte schwarz-weiß-rote FDP von Middelhauve & Achenbach bis Möllemann, die da wieder ihr deutschnationales Medusenhaupt erhebt!

  10. Roswin zu Steidnitz 7. August 2007 um 15:21 #

    Weiß Herr Stein eigentlich, wie der JF-Autor Thorsten Hinz (alias Doris Neujahr) und der JF-Gönner Joachim Siegerist gepolt sind? Arme Homos!

  11. JakobGruen 21. August 2008 um 20:03 #

    Hallo zusammen,

    besagte Frau Mohringer ist nicht die FDP, und die FDP ist erst recht nicht Frau Mohringer. Bitte fallen Sie deshalb nicht auch dem Fehler anheim, von der Meinung einer Einzelnen verallgemeinernd auf die Gesamtheit der Parteimitglieder zu schliessen.

    Die FDP ist m.E. die einzige Partei in Deutschland, welche aufgrund ihres Wertesystems bereits inhärent offen für verschiedene Lebensentwürfe ist.

    Viele Grüße

  12. Adrian 21. August 2008 um 20:05 #

    Hallo Jakob Gruen,

    ich stimme Ihnen grundsätzlich zu. Trotzdem ist Frau Mohringer ein vergifteter Stachel im Fleische der Humanität.

Trackbacks/Pingbacks

  1. Mal was über Werte … « shifting reality - 29. Juli 2007

    […] ziemlich zutreffende Prädikate spare ich mir mal) sich auf einmal erstaunt sich zeigen, daß Andere unter den von ihnen proklamierten “westlichen Werte” sowas ganz anderes verstehen… […]

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