Der Weltfrieden – eine bedrohte Spezies

13 Dez

Manch einer meint, „die Juden sind unser Unglück“. Manch anderer glaubt, die Schwulen zerstörten durch ihre pure Existenz die Zukunft einer Gesellschaft. Nach einer aktuellen Äußerung aus Rom scheint mir die Behauptung, die Christen seien unser Unglück, erheblich näher an der Realität. Genauer gesagt, die Katholiken. Ganz genau, Papa Benedikt, der sich wie folgt geäußert hatte:

Papst Benedikt XVI hat Bedrohungen der „traditionellen Familie“ als Bedrohung des Weltfriedens bezeichnet. Nur innerhalb eines „gesunden Familienlebens“ finde der Mensch Frieden, erklärte das Kirchenoberhaupt in seinem gestern veröffentlichten Wort zum Weltfriedenstag am 1. Januar 2008. Es trägt den Titel: „Die Menschheitsfamilie, eine Gemeinschaft des Friedens“.

Irgendwie erinnert mich das an den üblichen Sermon vom Islam als Religion des Friedens. Da sollen auch mit als erstes die Schwulen über die Klinge springen bei der Erhaltung Einrichtung des Weltfriedens.

„Die erste Form der Gemeinsamkeit zwischen Menschen ist die, welche aus der Liebe zwischen einem Mann und einer Frau hervorgeht“, erklärte Benedikt in dem Text. „Alles, was dazu beiträgt, die auf die Ehe eines Mannes und einer Frau gegründete Familie zu schwächen, … stellt ein objektives Hindernis auf dem Weg des Friedens dar.“

Cool, diese Sprache! „Objektives Hindernis“ haben uns bisher nur die Kommunisten genannt, die der Ansicht waren, dass wir der Einführung des kommunistischen Paradieses ob unserer Dekadenz im Wege seien.

Ein weiterer antisemitischer Klassiker ist die Behauptung der Rückständigkeit der Juden, die man zum Beispiel an ihrem Prinzip „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ erkenne. Gerne wird in diesem Zusammenhang auch der Staat Israel angeführt, der die Schwulen bestimmt seit Anbeginn auf das Übelste unterdrücke. Wie es sich für Antisemiten gehört, interessiert sie nicht im geringsten, dass die Realität gänzlich anders aussieht: Israel ist das einzige Land im Nahen Osten, das Schwulen und Lesben Bürgerrechte garantiert. Eine Meldung aus dieser Woche beschreibt einen weiteren Meilenstein:

Der Oberste Gerichtshof Israels hat gestern entschieden, dass die Regierung im Ausland vorgenommene Adoptionen durch gleichgeschlechtliche Paare anerkennen muss. Der Staat muss diese Paare gleich behandeln wie heterosexuelle, so die Richter.

Schon vor einem Jahr hatte der Gerichtshof geurteilt,

dass im Ausland geschlossene gleichgeschlechtliche Ehen anerkannt werden müssen.

Ganz im Gegensatz zu dem Herrn in Rom weiss man also in Israel, von wem eine Gefahr für den Weltfrieden eher nicht ausgeht. Ein Zufall, dass ausgerechnet Israel von so vielen selbst für eine Bedrohung des Weltfriedens gehalten wird?

17 Antworten to “Der Weltfrieden – eine bedrohte Spezies”

  1. exblond 13. Dezember 2007 um 20:41 #

    Ich bin alleinerziehende Mutter und kann eines mit Sicherheit sagen: meinem Sohn fehlt ein Vater, ein Mann als Bezugsperson.
    Das ist eine Erfahrung, die ich definitiv nicht erwartet hatte, als ich schwanger wurde. Und es hat ziemlich lange gedauert, bis ich mir das eingestanden habe. Es ist einfach so offensichtlich. Eine zweite Mutter würde die Lücke nicht füllen, da sie eine Frau ist und kein Mann. Mir ist mittlerweile klar: Kinder brauchen Mütter *und* Väter, und optimal (für die Kinder!) ist ein konservatives Familienmodell. Die Wirklichkeit ist nicht immer so, wie es für uns angenehm erscheint.

    Der „Herr in Rom“ weiß das und meint das. („Da der Familie die Aufgabe der Erziehung ihrer Glieder zukommt, hat sie spezifische Rechte.“) Es geht nicht darum, andere Menschen zu diskriminieren. Es geht um das Wohl der Kinder, in welcher Richtung das am besten gewährleistet wird. „Alles, was dazu beiträgt, die auf die Ehe eines Mannes und einer Frau gegründete Familie zu schwächen, was direkt oder indirekt die Bereitschaft der Familie zur verantwortungsbewussten Annahme eines neuen Lebens lähmt (was ja nach katholischen Verständnis konstitutiver Bestandteil der Ehe ist, weshalb eine Ehe, die geschlossen wurde ohne den Willen, Kinder zu zeugen ungültig erklärt werden kann), was ihr Recht, die erste Verantwortliche für die Erziehung der Kinder zu sein, hintertreibt, stellt ein objektives Hindernis auf dem Weg des Friedens dar. Die Familie braucht ein Heim, sie braucht die Arbeit bzw. die gerechte Anerkennung der häuslichen Tätigkeit der Eltern, eine Schule für die Kinder“ (Der ganze Text der Botschaft ist hier zu lesen: http://dbk.de/aktuell/meldungen/01579/index.html)

    Der Oberste Gerichtshof in Israel hat hier eine schlechte Entscheidung getroffen, meine ich. Ich finde die Adoptionsregelung im bei uns geltenden Lebenspartnerschaftsgesetz sinnvoll. Es wird einerseits der komplizierten Wirklichkeit gerecht, wenn schon ein Kind da ist, andererseits schließt es eine Adoption eines beiden Partnern ‚fremden‘ Kindes aus: „Die Rechtsnorm, welche die Beziehungen der Menschen untereinander regelt, (…) hat als Kriterium das auf der Natur der Dinge beruhende Sittengesetz.“ Und die Natur der Dinge ist: optimal für Kinder ist es, wenn sie Vater und Mutter haben.

  2. Pat 14. Dezember 2007 um 01:00 #

    Kinder brauchen Mütter *und* Väter, und optimal (für die Kinder!) ist ein konservatives Familienmodell.

    Dein Kind braucht das wohl, aber das zu generalisieren, ist für mich unhaltbar. Schließlich sind Menschen und eben auch Kinder verschieden und es gibt mehr als genug Kinder, die sich in einer unkonventionellen Familie sehr wohl fühlen und sogar stolz darauf sind, Teil dieser zu sein. Gegenfrage: Wie viele Kinder, die in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften leben, kennst Du denn persönlich, dass Du Dir zutraust, so eine kühne Behauptung aufzustellen?

    Es wird einerseits der komplizierten Wirklichkeit gerecht, wenn schon ein Kind da ist, andererseits schließt es eine Adoption eines beiden Partnern ‘fremden’ Kindes aus

    Dir fehlen eindeutig die positiven Gegenbeispiele, aber nur mit dem Negativen zu argumentieren, kann frau ja auch. An dieser Stelle vergisst Du die Kinder die in Lebenspartnerschaften hinein geboren werden. IMHO ist das einer Adoption von Babys gleichzusetzen. Belese Dich vielleicht mal bei Uli Streib-Brzič und Stefanie Gerlach, damit Dein Urteilsvermögen ein wenig geschärft wird.

    Bei solchen Generalisierungen kommt mir immer mein Essen hoch und mein Bauch tanzt Samba. Hallo die Welt ist grau und nicht schwarz und weiß. Genauso wenig gibt es nur gut oder böse. Wir leben in einer Welt voller Facetten. Aber diese Argumentationen kennen wir ja schon zu genüge.

    Nächster Hammer: Und die Natur der Dinge ist: optimal für Kinder

    Und was sind wir A-Natur oder Unnatur oder Innatur.
    Danke für die netten und wohl durchdachten Worte…. Nenene

  3. David 14. Dezember 2007 um 11:38 #

    @exblond:
    Ein grossteil der heutigen alten Generation über 60 sind ohne Väter aufgewachsen – müssten die nicht auch alle einen seelischen Knacks haben?
    Die Kleriker die heute vom Wohl der Kinder sprechen, haben damals nichts dagegen gehabt, wenn Kinder ins Heim gekommen sind und misshandelt wurden. Alles unter dem Segen der Kirche.
    Es wird vom Kindeswohl gesprochen – geht es wirklich darum?
    Wo ist denn das Kindeswohl, wenn homosexuellen Jugendliche seelisch leiden müssen, weil ihnen ein Weltbild eingetrichtert wird, das homosexuelle Menschen nicht kennt?
    Und wieso wird homosexuellen Eltern per se unterstellt dem Kindeswohl zu schaden?
    Die KInder wachsen sowieso in dieser Beziehung auf – dient es dem WOhl ihnen die vertraute Umgebung wegzunehmen?
    Oder dient es dem Wohl, wenn diese erst gar nicht geboren werden? Denn das wäre die einzige Schlussfolgerung, die die Ansichten des Vatikans zulassen.
    Ziemlich verlogen, wenn man gegen Abtreibung aufschreit, aber selber zu den Gründen beiträgt.
    Vor nicht langer Zeit wurden alleinerziehende Frauen von der Kirche diskriminiert und unter Druck gesetzt – manche haben dann aus Verzweiflung abgetrieben.
    Ist das der Dank, sich FÜR ein Kind zu entscheiden?
    Wenn eine männliche Bezugsperson fehlt, die gibt es in der Verwandschaft als Onkel, als Paten.
    In Zeiten, in denen man über Geburtenrückgang und Abtreibungen klagt, kann man nicht auch noch Leute dafür verurteilen, das sie sich FÜR Kinder entscheiden, nur weil sie in einer anderen Konstellation leben.
    Eine lesbische MUtter bleibt lesbisch und wird dafür (heute nicht mehr) eine Ehe eingehen um nach aussen einen SChein zu leben.
    Dient es dem KIndeswohl, wenn es deshalb erst gar nicht geboren wird??
    Dem Vatikan wohl schon – dann sind diese Leute auch nicht besser als die, über die sie richten, weil sie abtreiben.
    Früher waren die Väter selten zuHause, es hat eine kinderlose Tante die KInder miterzogen – zusammen mit der Mutter AUCH eine GLEICHGESCHLECHTLICHE Konstellation!
    Hat sich auch keiner dran gestört.
    Noch was: Die Natur kennt KEINE Ehe, würden sich alle Menschen an die (verlogene) Moral der Kirche halten (kein Sex vor der Ehe, Sex NUR zur Fortpflanzung), ein Grossteil der Menschen würde heute nicht leben.

    Wenn eine Mutter in einer lesbischen Beziehung lebt, ist das AUCH der Lauf der Natur, da es in der Natur des Menschen liegt, mit einem Menschen zusammenzuleben, den man liebt.
    Und auch der Kinderwunsch liegt in der Natur eines Menschen.
    Optimal für das Kind deswegen NICHT auf die Welt zu kommen, weil vielleicht die „erstere“ Natur (Zusammenleben) nicht mit der anderen Natur (KInderwunsch) übereinstimmt, ist es sicher nicht.

  4. exblond 15. Dezember 2007 um 09:28 #

    Also, zunächst entrümpele ich mal ein wenig: ich habe *nicht* gesagt dass jedes (!) Kind einen „seelischen Knacks“ kriegt, wenn es nicht Vater und Mutter hat, ich habe *nicht* die gesamte katholische Lehre zu Ehe und Sexualität verteidigt, ich habe *nicht* behauptet, dass homosexuelle Jugendlichen ein Weltbild eingetrichtert werden soll, ich habe *nicht* behauptet, man solle Alleinerziehenden oder gleichgeschlechtlichen Paaren die Kinder wegnehmen soll oder abtreiben soll, ich habe *nicht* homosexuellen Eltern per se unterstellt dem Kindeswohl zu schaden.
    Tststs.

    Ich habe allerdings gesagt, dass die Konstellation Mutter *und* Vater für Kinder am besten ist, und aus meiner heutigen Sicht sogar in einem konservativen Familienmodell, d.h. eine Person ist am besten zu Hause bei den Kindern (anderes Thema).
    Außerdem habe ich gesagt, dass es am meisten der Natur des Kindes entspricht, wenn es Vater und Mutter hat.

    Es geht hier um die Frage im *gesamtgesellschaftlichen* Zusammenhang, also um die Frage: in welche Richtung soll sich das entwickeln? Und ich bin sehr dafür, dass weiterhin das Modell ‚Vater und Mutter mit Kindern’ die Norm ist, wohingegen gleichgeschlechtliche Partnerschaften mit Kindern, Alleinerziehende, Scheidungskinder die schlechtere Alternative, der Ausnahmefall ist und auch bleiben soll. Das ist natürlich nicht politisch korrekt, das offen zu sagen. Und ich will das noch mal ganz klar betonen: früher habe ich völlig anders gedacht! Ich habe meine Meinung um 180° geändert durch eigene Erfahrungen und Beobachtungen. Nicht von heute auf morgen sondern und das ging langsam, über viele Jahre, ein langsamer Prozess.

    Um Pat’s Vorwurf der unzulässigen Pauschalisierung zu entkräften, habe ich im Internet mal nach Statistiken gesucht zum Thema „Kinder von Alleinerziehenden und Kriminalität sowie Schulabschluss“. Es gibt zwar viele Statistiken zum Thema Kinder – aber diesen Zusammenhang habe ich nirgends untersucht gefunden. Klar: gäbe es so eine Statistik, würden manche Dummköpfe daraus schließen, dass Alleinerziehende „Rabenmütter/väter“ sind, was natürlich in den meisten Fällen blanker Unsinn ist. Hier ist *meine* Statistik: in der 5.Klasse Hauptschule meines Sohnes wuchsen 8 von 24 Kindern ohne Vater auf. Pat: ich gehe jede Wette ein, dass eine größer angelegte Statistik einen klaren Zusammenhang zeigen würde zwischen Familienkonstellation und Schulleistungen, Kriminalität etc. Wenn ich jetzt am Wochenende Zeit dazu finde, werde ich mal im englischen Sprachraum nach solchen Statistiken suchen, vielleicht werde ich fündig.

    Das alles sage ich nur, weil ich aus eigener Erfahrung weiß, dass es nicht sinnvoll ist, sich die Wirklichkeit ideologisch zu verbiegen, damit sie mit den eigenen Wunschvorstellungen zusammenpasst. Natürlich geht es manchmal gut. Aber wenn wir über Gesetzgebungen oder über Richtungen, die die Kirche ihren Gläubigen vorgibt reden, reden wir nicht über glückliche Einzelfälle, sondern überlegen doch: wohin soll *das Ganze* sich entwickeln?

    Zu sagen: Alleinerziehende oder auch gleichgeschlechtliche Eltern sind KEIN Idealmodell bedeutet doch nicht, einzelne Eltern zu brandmarken oder gar zu diskriminieren. Alleinerziehende werden bei uns nicht schlechter gestellt, und Kinder sind im Lebenspartnerschaftsgesetz durchaus vorgesehen, soweit sie in die Partnerschaft mitgebracht werden. Das ist eine Regelung, die der Wirklichkeit gerecht wird. Sie hält einerseits den Idealfall Vater-Mutter-Kind hoch, berücksichtigt aber auch Konstellationen, die das komplizierte Leben, das sich regiemäßig nicht immer an den Idealfall hält, mit sich bringt.

    David: bei einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft (genauso wie bei Frauen, die lieber als Single leben) gibt es natürlich einen Interessenkonflikt (Wunsch nach Partnerschaft / Kinderwunsch), das sehe ich auch so. Kinder sind aber kein Mittel, um die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.
    Ein anderes Beispiel: Auch ehrgeizige Karrierewünsche und Kinderwünsche widersprechen sich, selbst wenn Fr. v. d. Leyen etwas anderes vormacht. Eine Frau muss sich zwischen Karriere und Kindern entscheiden (solange nicht der Mann auf seine Karriere verzichtet). Das in der Regel auch ein Verzicht, egal, wie sie sich entscheidet: Verzicht auf Karriere oder Verzicht auf Kinder.
    Unsere Zivilisation besteht ja gerade aus einem Spannungsverhältnis zwischen natürlichen Bedürfnissen und der Kontrolle durch den Verstand.

  5. Damien 15. Dezember 2007 um 12:12 #

    Ich habe mal einen Cartoon gesehen, den ich ziemlich gelungen fand. Dort klingelt jemand an der Haustür und sammelt Unterschriften für die Gleichstellung heterosexueller Familien. Der Mann, der gefragt wird, lehnt empört ab und begründet das ungefähr so: „Es ist erwiesen, dass homosexuelle Kinder immer aus heterosexuellen Familien stammen. Das möchte ich keinesfalls unterstützen…“
    Ex-Blond, was mir bei Dir fehlt, ist „Kultur“. Deine Argumentation stützt sich vor allem auf die Natur. Das aber auch noch falsch. Keineswegs haben Menschen immer in der Konstellation Vater, Mutter, Kind(er) zusammen gelebt. Janz früher lebte man wohl eher in Horden usw. Nun gab es kulturellen Fortschritt, der zuletzt zur Kleinfamilie geführt hat. Warum das aber der Weisheit letzter Schluß sein soll, hast Du nicht begründet.
    Stattdessen mischst Du wirr das Thema homosexueller Elternschaft mit dem der Adoption durch Homosexuelle, beide schmeißt Du zusammen/ durcheinander mit alleinerziehenden Eltern, erwähnst ganz frech mal eben „Kriminalität“, frei nach dem Motto: irgendwas wird schon hängen bleiben, obwohl Du im Anschluß selbst zugeben musst, dass Dir keinerlei Zusammenhang dazu bekannt ist, im Gegenteil: eine Online-Recherche hat keinen Hinweis darauf gegeben, egal, Du glaubst es, willst es glauben – ich glaube, da macht die Diskussion nicht so viel Sinn. Mir scheint es eine regelrechte Obsession von Dir zu sein, homosexuellen Eltern ihre Eignung zur guten Erziehung abzusprechen. Zu ergründen, woher diese Obsession resultiert , dafür ist hier allerdings nicht das richtige Forum.

  6. Damien 15. Dezember 2007 um 12:18 #

    Der Natur des Kindes entspricht es übrigens keineswegs am meisten, Vater und Mutter zu haben. Kinder brauchen stabile Bezugspersonen. Das ist alles.
    Wenn Du schon nach Statistiken suchst, schau doch mal nach der sexuellen Orientierung von Eltern, die ihre Kinder misshandeln, vernachlässigen, sexuell missbrauchen, töten. Wetten, dass sie fast zu 100 % hetero sind… Meinst Du nicht, es wäre deshalb besser, Heterosexuellen die Aufzucht von Kindern überhaupt zu untersagen?

  7. Pat 16. Dezember 2007 um 13:30 #

    „Kinder von Alleinerziehenden und Kriminalität sowie Schulabschluss“

    Du verwechselst da was. Bei Alleinerziehenden fehlt schlichtweg eine weitere Person, ob die nun Mann oder Frau ist, ist nicht so bedeutend.
    Und ja Du pauschalisierst, denn „Ich habe allerdings gesagt, dass die Konstellation Mutter *und* Vater für Kinder am besten ist“ impliziert, dass gleichgeschlechtliche Familienmodelle schlechter sind. Dazu gibt es schon genug Studien, dass diese Elternkonstellationen genauso gut oder schlecht sind, wie Heterokonstellationen. Ich verweise Dich hier mal an Elke Jansen. Dir fehlen schlichtweg Informationen und Du argumentierst aus einer persönlich subjektiven Ecke heraus. Das kann nicht gut gehen.

    ich gehe jede Wette ein, dass eine größer angelegte Statistik einen klaren Zusammenhang zeigen würde zwischen Familienkonstellation und Schulleistungen, Kriminalität etc.

    Bleibt nur die Frage offen, ob das eher was mit Alleinerziehung oder gleichgeschlechtlichen Partnerschaften zu tun hat. Das kann nicht gleich gesetzt werden und damit pauschalisierst Du abermals.

    Alleinerziehende oder auch gleichgeschlechtliche Eltern sind KEIN Idealmodell bedeutet doch nicht, einzelne Eltern zu brandmarken oder gar zu diskriminieren.

    Nein, möglicherweise nicht, aber ich hätte schreinend gern auf mein angebliches Idealmodell für eine harmonische Partnerschaft egal welcher Elternkonstellation verzichtet. Und kannst Du Dir vorstellen, dass Kinder homosexueller Eltern aufs Gymnasium gehen oder gar studieren? Das hängt wohl auch eher von den Eltern ab und eben, ob 2 oder 3 oder gar 4 anstatt nur einem für das Kind da sind. Klugscheißen ohne Informationen ist schon absolute Gülle. Und spricht Bände über Dich.

    Das alles sage ich nur, weil ich aus eigener Erfahrung weiß

    Bist Du homosexuell, hast Du einen Partner? Nein. Woher nimmst Du dann Deine subjektiven Weisheiten, welche andere betreffen? Subjektive Erfahrung, bleibt nun Mal subjektive Erfahrung und als erwachsener Mensch sollte man mittlerweile wissen, dass die Welt nicht im Einheitsgrau läuft und Menschen verschieden sind.

    Im Übrigen „Hier ist *meine* Statistik“ ist schlichtweg keine Statistik. Scheinbar weißt du nicht, was die Grundlagen einer Statistik sind und sowieso Statistik ist eine Sache, die Wirklichkeit eine andere.

  8. exblond 16. Dezember 2007 um 14:18 #

    @ Damien

    „Nun gab es kulturellen Fortschritt, der zuletzt zur Kleinfamilie geführt hat. Warum das aber der Weisheit letzter Schluß sein soll, hast Du nicht begründet.“

    Das muss nicht der Weisheit letzter Schluss sein, stimmt. Ich sehe aber im Moment keine Alternative. Die Großfamilie hat ja in den meisten Fällen ausgedient.

    „Stattdessen mischst Du wirr das Thema homosexueller Elternschaft mit dem der Adoption durch Homosexuelle, beide schmeißt Du zusammen/ durcheinander mit alleinerziehenden Eltern,“

    Natürlich, denn es geht mir ja darum zu sagen, dass Kinder Vater und Mutter brauchen. In beiden Modellen: Alleinerziehende und homosexuelle Elternschaft ist das aber nicht der Fall.

    „erwähnst ganz frech mal eben “Kriminalität”, frei nach dem Motto: irgendwas wird schon hängen bleiben,“

    Hast Du noch nie (beispielsweise) von einer „Rütli-Schule“ gehört? Da gibt es tausend Beispiele.

    „obwohl Du im Anschluß selbst zugeben musst, dass Dir keinerlei Zusammenhang dazu bekannt ist“

    Wenn ich den nicht beobachtet hätte, würde ich mir solche Gedanken nicht machen.

    „Der Natur des Kindes entspricht es übrigens keineswegs am meisten, Vater und Mutter zu haben. Kinder brauchen stabile Bezugspersonen. Das ist alles.“

    Nein. Das dachte ich früher auch, aber ich habe meine Meinung gründlich geändert.

    „(..) im Gegenteil: eine Online-Recherche hat keinen Hinweis darauf gegeben, egal, Du glaubst es, willst es glauben – ich glaube, da macht die Diskussion nicht so viel Sinn. Mir scheint es eine regelrechte Obsession von Dir zu sein, homosexuellen Eltern ihre Eignung zur guten Erziehung abzusprechen. Zu ergründen, woher diese Obsession resultiert , dafür ist hier allerdings nicht das richtige Forum.“

    Dass ein Mann keine Frau ersetzen kann und umgekehrt, hat absolut nichts mit dessen oder deren Qualitäten als Erzieher zu tun. Ich habe das an keiner Stelle abgesprochen – das unterstellst Du mir. Übrigens eklig, was Ihr mir hier im Laufe der Diskussion schon alles unterstellt habt (siehe mein letzter Post erste Absatz).
    Wenn Du alle Menschen, die der Meinung sind, Kindern ohne Väter fehlt der Vater bzw. ohne Mütter fehlt die Mutter, als obsessiv Homosexuellen-feindlich bezeichnest, ist das ein Feindbild Deinerseits.

  9. Damien 16. Dezember 2007 um 14:50 #

    @exblond: Eine Alternative zur heterosexuellen Kleinfamilie ist eine homosexuelle Kleinfamilie. Warum Du das anders siehst, hast Du bisher nicht begründet.
    Natürlich habe ich von der Rütli-Schule gehört. Was die dort aufgetretene Gewalttätigkeit jedoch mit homosexuellen Eltern zu tun haben soll, auf diese Deine Erklärung bin ich dann doch gespannt! Denn das (homosexuelle Eltern) ist das Thema unserer Diskussion.
    „Das dachte ich früher auch, aber ich habe meine Meinung gründlich geändert.“ Das haben nun sicherlich alle unsere Leser begriffen, es ist ja nicht das erste Mal und auch nicht der erste Beitrag hier, den Du zum Anlass nimmst, Deine Meinung zu sagen. Wenn Du allerdings Deine Meinung auch einmal begründen könntest – und zwar für andere nachvollziehbar! -, wären wir einen entscheidenden Schritt weiter. Sonst wird es irgendwann einfach langweilig, immer wieder zu betonen „das sehe ich aber anders“.
    „Übrigens eklig“ finde ich Deine Art zu argumentieren. Du stellst homosexuelle Eltern und die Kriminalität von Kindern in einen Zusammenhang, um dann zu behaupten, Du würdest homosexuellen Eltern nicht ihre Qualifikation als Erzieher absprechen. Ja was um alles in der Welt willst Du denn dann? Du argumentierst doch die ganze Zeit für nichts anderes.
    „Wenn Du alle Menschen, die der Meinung sind, Kindern ohne Väter fehlt der Vater bzw. ohne Mütter fehlt die Mutter, als obsessiv Homosexuellen-feindlich bezeichnest, ist das ein Feindbild Deinerseits.“
    Das habe ich nicht getan. Ich habe lediglich bei Dir eine Obsession vermutet und zwar bezüglich Deines Engagements gegen die Adoption von Kindern durch Lesben und Schwule, für die Du immer noch keine Begründung angeführt hast. Dafür werde ich Dich und Deinesgleichen bzw. Eure Meinungsäußerungen politisch bekämpfen – auch weil Du damit meine Eignung als Vater in Frage stellst, aus einem puren Vorurteil heraus.

  10. rom 16. Dezember 2007 um 16:28 #

    Ich kenne einen jungen Mann, der wurde von einer lesbischen Frau geboren, die in einem Haushalt mit einer anderen Lesbe lebt. Der junge Mann kannte also nur zwei Mütter, und hatte während er erwachsen wurde, keinen Vater oder Mann im gemeisamen Haushalt.

    Heute ist er glücklich verheiratet und das heterosexuelle Paar erwartet bald ihr zweites Kind.

    Also mir braucht niemand etwas zu erzählen vom Mammi-Pappi-Kindlein-Muster, auch und vorallem der Papst nicht!rom

  11. exblond 16. Dezember 2007 um 16:50 #

    Damien, du verdrehst mir die Worte im Munde … vielleicht solltest Du erst mal durchatmen und dann in Ruhe lesen, was ich geschrieben habe. Mein Beitrag bezog sich inhaltlich 1:1 auf die Thematik des Blog-Artikels. Ich habe sehr wohl begründet, was ich denke. Wozu hat dieses Blog einen Kommentarbereich, wenn kritische Stimmen „politisch bekämpft“ werden sollen? Deine Eignung als Vater würde ich im Übrigen nie in Frage stellen. Wie käme ich dazu??

  12. Damien 16. Dezember 2007 um 17:06 #

    @exblond: Ich wüßte nicht, wieso der Kommentarbereich von gaywest im Widerspruch zur politischen Bekämpfung von anderen Meinungen stehen sollte. In der Demokratie gehört der (argumentative!) Streit für die eigene Meinung und damit gegen andere doch selbstverständlich zum alltäglichen Geschäft.
    Ich werde mich nicht weiter an dieser Diskussion beteiligen. Die Leser und Leserinnen mögen angesichts der vorstehenden Kommentare entscheiden, welche Argumente sie überzeugender finden.

  13. David 17. Dezember 2007 um 00:47 #

    „David: bei einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft (genauso wie bei Frauen, die lieber als Single leben) gibt es natürlich einen Interessenkonflikt (Wunsch nach Partnerschaft / Kinderwunsch), das sehe ich auch so. Kinder sind aber kein Mittel, um die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.“

    Also das finde ich schon ein starkes Stück!
    Millionen von Frauen werden von den Vätern vor die Wahl gestellt „entweder Kind ODER Beziehung“, entscheidet sich die Mutter für das Kind, wird sie vom Partner verlassen, weil der VATER die eigenen Bedürfnisse befriedigt.
    Die Kinder homosexueller Menschen, die sich FÜR ein Kind entscheiden, und wenn es in der Beziehung ist, auch noch als Mittel der eigenen Bedürfnisse vorzuwerden, finde ich schon abgeschmackt.
    Millionen Elternteile lehnen die Verantwortung FÜR ein Kind ab, verlassen die Partnerin, treiben ab… aus Egoismus.
    Dasselbe denjenigen vorzuwerfen, die genau das Gegenteil machen, finde ich verlogen.
    Wenn man dann auch noch in den Nachrichten sieht, wie diejenigen, denen man Kinder zugesteht (die „dürfen“ ja, weil sie in der Konstellation leben) mit ihnen umgeht (Kindsmord, Misshandlung) ist es dann ein Schlag ins Gesicht wenn man selber gerne Verantwortung übernehmen möchte, es einem aber per se abgesprochen wird.
    Da kann man schon polemisch sagen zu diesen Kindern „aber Hauptsache bei Vater und Mutter, hauptsache Idealmodell“.
    Sorry wenn das arrogant klingt, aber diese Doppelmoral ist echt zum kotzen.
    Soviele Menschen setzen Kinder in die Welt und kümmern sich nicht um die; und soviele andere Menschen würden es gerne tun, aber nein, man verurteilt die automatisch als schlechtere Umgebung.
    Und ich finde es nicht ok, 2 Dinge (Kinderwunsch, Beziehung) gegeneinander auszuspielen. Es ist zynisch auch noch von anderen Menschen zu erwarten, sich dazwischen zu entscheiden.
    Wo es da dem KIndeswohl dient, wenn es gar nicht erst auf die Welt kommt, weil die Mutter sich gefälligst zwischen einer lesbischen Beziehung und einem Kind zu entscheiden hat (und mit dieser Entscheidung auch automatisch zu einer heterosexuellen Beziehung, obwohl es nicht ihrer Natur entspricht), das kann ich hier nicht raus erkennen.
    Mag jemand die Frage beantworten?

    „Also, zunächst entrümpele ich mal ein wenig: ich habe *nicht* gesagt dass jedes (!) Kind einen „seelischen Knacks“ kriegt, wenn es nicht Vater und Mutter hat, ich habe *nicht* die gesamte katholische Lehre zu Ehe und Sexualität verteidigt, ich habe *nicht* behauptet, dass homosexuelle Jugendlichen ein Weltbild eingetrichtert werden soll, ich habe *nicht* behauptet, man solle Alleinerziehenden oder gleichgeschlechtlichen Paaren die Kinder wegnehmen soll oder abtreiben soll, ich habe *nicht* homosexuellen Eltern per se unterstellt dem Kindeswohl zu schaden.
    Tststs.“

    In diesem Beitrag geht es aber um die Äusserungen des Papstes und der Kirche – du hast das zwar nicht gesagt (richtig), es ist aber von der Konsequenz die Haltung der Kirche, die du aufgegriffen hast.
    (Angesichts der Tatsache, das die kath. Kirche selber nicht die Leistung von Alleinerziehenden würdigt, sondern gar herabwürdigt, eigentlich unverständlich)

    Und wenn man schon Kindern in homosexuellen Partnerschaften per se unterstellt, sie würden in der schlechteren Alternative leben*, dann darf auch die Frage erlaubt sein, wie es um das Wohl von Kindern/Jugendlichen steht die selber homosexuell sind/empfinden???

    Da höre ich plötzlich nichts mehr vom Kindeswohl, weshalb ich den Vorwurf erhebe, das es beim diesem Thema gar nicht darum geht, sondern das vermeintliche Kindeswohl lediglich vorgeschoben ist, um seine Vorurteile zu rechtfertigen.
    Müsste man sich nicht besonders für diese einsetzen? Im Gegenteil, man schert sich ein Dreck um deren Wohl, und trägt sogar mit den (anerzogenen) Vorurteilen dazu bei, das diese leiden. Ich dachte, das Kindeswohl wäre wichtiger?

    Damit ist jetzt nicht dein Beitrag im speziellen gemeint, sondern die konservative Haltung allgemein.

    (*ist gar nicht auf die Welt zu kommen die bessere Alternative? Ist ein Leben in Lüge zu leben – wie viele homosexuelle Menschen es früher getan haben – die bessere Alternative?)

  14. exblond 17. Dezember 2007 um 15:46 #

    @ David

    „Die Kinder homosexueller Menschen, die sich FÜR ein Kind entscheiden, und wenn es in der Beziehung ist, auch noch als Mittel der eigenen Bedürfnisse vorzuwerden“

    Hi David, das habe ich weder gesagt noch gemeint. Im Blog-Artikel geht es um die Adoption von Kindern, die nicht von einem der Partner stammen, auch in meinem Post habe ich das explizit gesagt.
    Ansonsten: natürlich ist Abtreibung keine Alternative, aber darum geht es ja nicht, denn woher soll in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft ein Kind entstehen? Und wenn schon eines da ist – OK. Ich bin ja selbst alleinerziehend, also auch ohne Mann und damit ohne Vater für das Kind. Es ist nicht die optimale Situation, weil Kinder nunmal Vater UND Mutter brauchen. Daher sollte das meiner Meinung nach auch gesamtgesellschaftlich gesehen eine Ausnahmesituation bleiben.

  15. vorbewusstes 3. Januar 2008 um 13:05 #

    Hi exblond, dein erstes posting ist tatsächlich ziemlich undurchsichtig. Naturalisierung wurde ja schon bemängelt. Ich bin immer etwas skeptisch mit voreiliger pc-Gleichmacherei von Homosexualität und Heterosexualität, weil darin Besonderes möglicherweise unterzugehen droht. Im Fall der Homoehe erschließt sich mir der Sinn jeder Eheschließung, nicht Monogamie, generell nicht so ganz – nun gut, ein erotischer Vertrag soll gefeiert sein.
    Nehmen wir also vorläufig die doppelte Vaterschaft/Mutterschaft in einer homosexuellen Lebensgemeinschaft. Prinzipiell spricht dagegen so wenig, wie gegen eine Alleinerziehung oder eine Erziehung unter Zuhilfenahme der Großeltern, also im Falschen Ganzen ebensoviel wie gegen jede andere Erziehung oder Nichterziehung. Die Psyche ist nicht mechanistisch zu denken, ES ist nicht berechenbar. Wenn du nun mit Kriminalitätsstatistik kommst, finde ich das äußerst verwegen und schlichtweg positivistisch. Erstens ist da ein Sammelbegriff von Kriminalität, bei dem ich nicht weiß, ob er sich über Raubkopieren und GEZ-Hinterziehen mokiert oder über Gewalttätigkeit etc. Zweitens werden Kreuzkorrelationen wie Armut/Alleinerziehend/schwere Berufstätigkeit/Kriminalität außer acht gelassen zuungunsten eines Faktors, der sicherlich der harmloseste ist – die Alleinerziehung. Dass du dir eine Vaterfigur für dein Kind wünscht, ist nachvollziehbar, aber ebensosehr dein Wunsch wie deiner für das Kind.
    Kaum für Mängel einer falsch eingerichteten Gesellschaft verantwortbar zu machen ist die Natur. Zwar wiederspreche ich den Dekonstruktivistas, die Sexualität und insbesondere Heterosexualität als komplett Konstruiertes sehen wollen, dennoch ist das Kulturelle ein treibender Faktor. Bei deiner Idealisierung des konservativen Familienmodells kommen mir arge Bedenken. Ich kenne kaum eine herkömmliche Familie, in der nicht unerträgliche Zwänge herrschen, Neurosen, Übertragungsneurosen, durchgeknallte Väter und Mütter… Insofern weiß ich nicht, wo du deine positiven Beispiele hernehmen willst, ich kenne zu wenige, als dass ich die für mein Kind als berechenbares Optimum erheben würde.

  16. Albert 7. Januar 2008 um 01:55 #

    Ich will dich WIRKLICH nicht beleidigen(bitte glauben), aber das war das nervigste Posting auf WOMD ever.

    Eigentlich müsste ich den Psychologen rauskehren, aber ich kenn dich nicht.
    Als Hete-Kind einer SIngle-Mom die alles(neben sonst alles ganz toll) falsch gemacht hat, was man als Frau gegenüber einem kleinem Jungen falsch machen kann, kann ich dir bestätigen(und dich beruhigen): so schlimm ist es nicht.
    Und so viel mehr hätte nicht anders sein müssen. Es geht nicht um die ANwesenheit beschwanzter Humanoiden, sondern um ein gesundes verhältnis der Wertsphären, männlich und weiblich sind heute nunmal omnipräsente Kategorien und müssen gelernt werden(auch um als mentale Repräsentanzen biologischer gegebenheiten erkannt und psychisch überwunden zu werden, meine Meinung). ALso müssen einfach nur hin und wieder IRGENDWELCHE netten Kerle rumlaufen und in div. kommunikativen Situationen erscheinen. Meinst du das Kind ist als katholischer Gentester geboren und riecht empört mangelnde Blutsverwandschaft?

    Vielleicht hast du Probleme gehabt, aber meinst du nicht daß du sie einfach als tEIL DEInes Lebens nehmen solltest, statt zu glauben, das es da draußen eine Perfektion gegeben hätte, hättest du nur so oder so gehandelt?
    Sorry für die persönlichkeit, aber das Thema berührt auch mein Leben, ich hab mir lange genug so einen Quatsch übverlegt, inklusive die Selbstvorwürfe meiner Mutter(Tip: hör auf, bevor es anfängt).
    Wichtig ist, nicht egoistisch zu sein und zu glauben, nur ich selbst wüßte, was wirklich gut für mein Kind ist, und das ist das Problem vieler junger SIngle-Mütter, sonst nix!

  17. ex-blond 8. Februar 2008 um 16:18 #

    Hallo!

    Der Vollständigkeit halber möchte ich hier noch eine Radiosendung verlinken, die ich vor kurzem gehört habe (obwohl sie schon ca. von Juni ’07 ist) und die – absolut politisch inkorrekt und ohne Blatt vor dem Mund – ausdrückt, was ich meine:
    http://boss.streamos.com/download/Townhall/audio/mp3/3cb11f5f-dbb8-4991-9c40-b8635f49f0f3.mp3?siteid=PodCast
    Und nochmal: ich kann Eure Meinungen zu diesem Thema sehr, sehr gut verstehen, denn ich habe selbst mal so gedacht. Aber aus Erfahrung und Beobachtung habe ich meine Meinung um 180° geändert.

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