Homosexuelle. Mörder.

17 Mai

Ist doch alles dasselbe, scheint die Ansicht einer Teilnehmerin des Christivals zu sein, über das wir hier bereits bis zum Erbrechen berichtet haben. Zumindest äußert die christliche Extremistin in einem Interwiew die Meinung, es sei befremdlich, dass die Gesellschaft Homosexuelle nicht genauso sanktioniert wie Mörder. Dieses und weitere Kurzinterviews mit Besuchern des Christivals finden sich in einem Beitrag des SWR über Wüstenstrom. Darin kommt ein Überlebender der Gehirnwäsche der selbsternannten Therapeuten zu Wort, der berichtet, wieviel Tausend Euro der nächstenliebende Verein ihm für sein unmoralisches Angebot abgeknöpft hat. Zudem berichtet der Überlebende von Selbstmordversuchen anderer Teilnehmer. Deutlich wird in dem Beitrag auch der Sektencharakter des Vereins, der schwer Depressiven und Suizidgefährdeten ausdrücklich davon abrät, andere Therapeuten aufzusuchen. Da die Wüstenstrom-Mitarbeiter selbst keine psychotherapeutische Ausbildung besitzen, kann man das bestenfalls fahrlässig nennen.

Für alle, die jetzt erst eingeschaltet haben, hier die Links zu unseren bisherigen Christival-Beiträgen:

Umpolung mit Ursula

Entschwulungssteuer

Oral verdorben

Schwule: Hände weg von Bremens Straßenbahnen!

Dumm gelaufen, Christival!

Christival: Evangelikale Eskalation

Christen-Offensive für Juden-Heilung

Evangelikaler Mainstream: Menschenverachtend und unchristlich

Eine Antwort zu “Homosexuelle. Mörder.”

  1. truth 24. Juni 2008 um 13:12 #

    …hm.
    die armen armen schwulen 😉
    spaaß

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