Nichts genaues weiß man ganz genau

19 Jun

Was manche Menschen schwul werden lässt“ ist ein Artikel auf Welt online über eine britisch-schwedische Zwillingsstudie überschrieben. Fein, denk ich mir, nachdem wir erst vor kurzem was über die Hirnstruktur homosexueller Männer erfahren haben, ist das doch mal eine willkommene Ergänzung bei der ewigen Suche nach den Ursachen unser aller Perversion. Doch dann: Enttäuschung. Einen so schlechten Bericht habe ich selten gelesen. Denn das Fazit ist geradezu lachhaft:

Doch den größten Einfluss auf die sexuelle Orientierung haben weder die Familie noch die Gene: Die persönlichen Erfahrungen, die jeder einzelne macht, lassen ihn zum gleichen oder zum entgegengesetzten Geschlecht tendieren. Zu diesen persönlichen zählen, so die Forscher Umwelteinflüsse, Traumata, Unfälle, Einflüsse vor der Geburt oder psychische Erlebnisse [Hervorhebung durch mich, Adrian].

Ich resümiere: Die Forscher haben schlichtweg keine Ahnung was die sexuelle Orientierung verursacht, machen um ihr Nichtwissen allerdings ein großes Tamtam. Wie peinlich!

Eine Antwort zu “Nichts genaues weiß man ganz genau”

  1. rom 20. Juni 2008 um 00:30 #

    Dann ist mir die Geschichte mit der Hirnstruktur schwuler Männer noch sympathischer!rom

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: