Parade für Mama

10 Jul

Na endlich, möchte man ausrufen angesichts der vom Reggae-Label TCOOO lancierten Straight-Pride-Parade, die demnächst in New York stattfinden soll. Endlich stehen die Heteros auf, um gegen die ihnen feindlich gesinnte Gesellschaft zu demonstrieren und um klar zu machen, dass auch sie Menschen sind, denen das Recht zusteht, zu heiraten, Kinder großzuziehen und ohne Gefahr für Leib und Leben ihrer Liebe zu frönen. Die Unterdrückung der Heterosexualität im Weltmaßstab hat in den letzten Jahren ja auch kaum mehr erträgliche Züge angenommen und wer, wenn nicht nicht Reggae-Musiker, wäre besser dafür bestimmt, auf dieses schreiende Unrecht aufmerksam zu machen?

Ganz vorne dabei bei dieser bizarren Veranstaltung ist ein gewisser Jango Fresh:

„Der ‚Straight Pride‘ ist super, weil Songs wie ‚Hit Them Hard‘ von meinem Freund Stapler verboten werden, nur weil sie sagen, dass es einen Mann und eine Frau in jeder Familie geben soll. Das ist ein Zeichen dafür, dass die Heterosexuellen aufwachen müssen!“

Ja, die Macht der Schwulen ist furchterregend. Verbieten die doch einfach die Songs von Kumpel Stapler, nur weil dieser lieber Mösen leckt, als sich von Männern durchvögeln zu lassen und weil man doch wohl noch aussprechen können müssen darf, dass Mama für die Familien Fresh und Stapler unersetzlich ist.

Die Wut sitzt tief bei unseren Reggae-Stars und wen kann es da verwundern, dass sie in ihrer Opposition gegen Schwule schon mal über die Stränge schlagen? Denn nicht nur haben die Schwulis etwas gegen die Mütter dieser Welt, sondern auch ganz allgemein gegen Frauen, nämlich

weil sie „die Frauen verhungern lassen“

womit natürlich gemeint ist, dass Frauen in Anwesenheit von Schwulen trocken liegen, weil diese sich standhaft weigern, deren „heißen, feuchten Schoß“ (Juvenal) zu befriedigen.

Bleibt für unsere Musiker nur noch zu hoffen, dass die Parade ein Erfolg wird, auf dass die brutale Verfolgung der Heterosexuellen, gerade auf der Heimatinsel des Reggae – Jamaika – endlich ein Ende findet und Jango Fresh und Co. wieder in Frieden und frei von Angst und Diskriminierung leben können…

Eine Antwort zu “Parade für Mama”

  1. Albert 13. Juli 2008 um 20:06 #

    Und Wo ist die ANtifa wenn man sie mal braucht?

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