Was Bayerns Katholiken von schwulen Moslems lernen können

12 Jul

Nicht zum ersten Mal soll bei der Münchner CSD-Parade ein „kirchenkritischer Wagen“ dabei sein. Dabei ist, wie es sich in Bayern gehört, mit Kirche die katholische gemeint. Die Reaktion des Erzbischöflichen Ordinariats in München beschränkt sich bisher auf Sticheleien:

„Auf mehrfache Anfragen von Journalisten zu der Aktion und zu dem von einigen Geistesfreien und Homosexuellen vorgegebenen Niveau ist lediglich anzumerken: Die Initiatoren stellen sich selbst und ihren Horizont in einer Weise vor, die keiner Erwiderung bedarf“, erklärte Winfried Röhmel, Pressesprecher des Erzbischöflichen Ordinariats in München.

Die Begründung für die Aktion, Katholiken seien

die einzigen, die immer noch gegen uns sind

läßt allerdings vermuten, dass in München entweder keine Moslems wohnen oder diese entschieden toleranter sind als manche ihrer Glaubensgenossen in Deutschland. Was wiederum kein Wunder wäre, bei dem Vorbild.

2 Antworten zu “Was Bayerns Katholiken von schwulen Moslems lernen können”

  1. axyron 12. Juli 2008 um 16:32 #

    Es heißt „Geisterfreie“, Herr Röhmel, nicht „Geistesfreie“.

  2. axyron 13. Juli 2008 um 07:08 #

    Hm. Vor dieser „Korrektur“ hätte ich wissen müssen daß es tatsächlich und allen Ernstes einen „Bund für Geistesfreiheit“ gibt. Und ich hätte vielleicht auch den Unterschied zwischen „geistfrei“ und „geistesfrei“ sehen sollen. Es ist schon ziemlich frustrierend, wenn man feststellt, daß man sich über die eigene Blödheit amüsiert hat…

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