Homosex mit Minderjährigen. Kampf dem System. Das Ziel ist dasselbe.

26 Jul

Unruhe um Skandalsong ist ein Interview überschrieben, in dem es, wer hätte das gedacht, um deutschen Hip Hop geht. Anlass ist ein Stück namens „Jimi Blue ist mein Ficker“. Sein Interpret gibt sich humorvoll:

Die weiblichen Fans von Jimi werden sicherlich traurig sein, aber die haben in den meisten Fällen nicht einmal ausgeprägte Geschlechtsorgane. Die sollen sich also mal nicht so anstellen.

Und weil der Künstler so lustig ist, bekommt auch Jimi Blue sein Fett weg:

Willst Du etwa behaupten, Herr Ochsenknecht bevorzugt das männliche Geschlecht und alle Mädchen heben sich umsonst für ihn auf?
Rockstah: Ich glaube ja, dass er mit Vater Uwe geschlafen hat und dabei Wilson entstand. Kein Mensch ist unter normalen familiären Umständen so hässlich. Jetzt fragst du dich bestimmt „Ist Wilson nicht älter als Jimi?“ Ja, aber das sind doch heutzutage alles keine Gründe mehr. Inzest liegt im Trend.

Der Interviewer will dem Künstler nicht nachstehen:

Wie kamst Du beim Gedanken an guten Sex überhaupt auf Jimi Blue? Jeder normale Mann denkt da doch eher an Heidi Klum oder Eva Padberg?
Rockstah: Tue ich auch, aber im Video von ALL ALONE hat der kleine Jimi mich einmal so verschmitzt angelächelt, da konnte ich nicht anders.

Doch eigentlich steht für den Künstler das Ficken sowieso nur wieder einmal als Synonym für die kritisierte Kommerzialität des deutschen Hip Hop:

Ich find ein ironisches Lied über Homosexualität mit einem der größten Opfer der aktuellen deutschen Popmusik 100mal weniger schlimm als das 1000te angeblich ernst gemeinte Lied, in dem volltätowierte Hantelbankkokser meine Mutter ficken wollen. Es ist provokant und bestimmt nicht von Tiefsinn geprägt, aber nicht vollkommen aussagelos. Das Sinnbild, das ich in dem Song schaffe, kannst du fast ausnahmslos auf die ganze traurige Major-Musikindustrie übertragen. Der Eine schreit halt „Bekämpft das System für Babylon“, ich schreibe halt ein Lied darüber, wie ich Jimi Blue im Bett auseinander nehme. Das Ziel ist dasselbe.

Weshalb das Stück im Grunde genommen auch „Ich bin der Ficker von Jimi Blue“ heißen müßte, denn gefickt werden ist doch definitiv das Letzte, worauf ein echter Kerl wie Rockstah steht.

Eine Antwort zu “Homosex mit Minderjährigen. Kampf dem System. Das Ziel ist dasselbe.”

  1. Rici 24. September 2008 um 17:24 #

    Also..ich bin geschockt. Klar, Jimi ist weder der beste Schauspieler, noch der beste Sänger. Aber jeder Mensch hat Respekt verdient für das was er tut, ob es nun einem gefällt oder nicht! Auserdem, wen sollten die deutschen Teenies den anhimmeln wenn es ihn nicht geben würde??

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