Schwule Juden nehmen, was sie kriegen können

27 Jul

Einem Londoner Geschäftsmann sind von einem Gericht 22.000 Pfund (28.000 Euro) Schadensersatz zugesprochen worden, weil er in einem falschen Facebook-Profil u.a. als schwul bezeichnet wurde.

Doch damit nicht genug:

Das Profil war unter anderen mit der Facebook-Gruppe „Schwule Juden in London“ verlinkt.

Vielleicht war aber auch das hier das Hauptärgernis für den „Geschädigten“ Mathew Firsht:

Zudem wurde der Anschein erweckt, dass Firshts Firma nicht seriös sei.

Was schließlich das hier bedeuten sollte, bleibt völlig offen:

Außerdem stand in einem Feld „Suche nach: Allem, was ich kriegen kann“.

Genug also der Möglichkeiten, zu interpretieren, was Mathew Firsht überhaupt so in Rage versetzt hat. Die Behauptung, nicht auf Frauen zu stehen, die, kein Moslem zu sein, die der Unseriosität in geschäftlichen Fragen oder die, nicht besonders wählerisch zu sein? Offen bleibt in jedem Fall, was das erste, zweite und eigentlich auch das vierte denn überhaupt mit dem dritten zu tun haben sollen. Vielleicht steht das ja in der Begründung des Urteils.

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