Veranstaltungshinweis: Aspects of homosexuality in psychiatry and psychotherapy

3 Sep

Angeregt von der Frage, ob es eine neue Tendenz zur Repathologisierung der Homosexualität gibt, nicht nur unter religiösen Kräften, sondern auch von therapeutischer Seite, findet vom 19.-20. September diesen Jahres an der Berliner Charité eine internationale Konferenz zum Thema „Discrimination and unmet needs in mental health care systems? Which aspects of homosexuality require consideration in psychiatry and psychotherapy?“ statt.

Die Konferenz wird veranstaltet von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité und unterstützt von der AGLP (Association of Gay and Lesbian Psychiatrists), dem VLSP (Verband lesbischer Psychologinnen und schwuler Psychologen) sowie der BASG (Bundesarbeitsgemeinschaft Schwule im Gesundheitswesen).

An die Eröffnung durch Volker Beck und Andreas Heinz (Chefarzt der Klinik) schließen sich Vorträge an zu Themen wie „Is there a need for a special psychotherapy for gays and lesbians?“ oder „Gay psychiatric issues in Western Europe“. Die besonderen Bedürfnisse in der psychiatrischen und psychotherapeutischen Behandlung werden diskutiert für weibliche und männliche Homosexuelle wie für Transsexuelle.

Der zweite Konferenztag ist von Workshops geprägt, in denen es um den problematischen Umgang der Psychoanalyse mit der Homosexualität geht, ein Video über die Ex-Gay-Bewegung und „reparative“ Therapie gezeigt wird, Gewalt gegen Lesben und Schwule sowie Süchte bei Schwulen und Lesben thematisiert und Projekte für psychisch kranke Schwule vorgestellt werden und über „Sexuelle Gesundheit – psychische Gesundheit (HIV; HCV…)“ diskutiert wird.

Die anschließende Diskussion steht unter der Fragestellung: „Welche Aspekte der Homosexualität sollten in Wissenschaft und Fachgremien Beachtung finden?“

Der Eintritt zur Konferenz ist frei!

Weitere Informationen und eine Anmeldemöglichkeit gibt es im Konferenzflyer.

3 Antworten zu “Veranstaltungshinweis: Aspects of homosexuality in psychiatry and psychotherapy”

  1. zuppi 3. September 2008 um 21:15 #

    Der zweite Konferenztag ist von Workshops geprägt, in denen es um den problematischen Umgang der Psychoanalyse mit der Homosexualität geht

    Das klingt ja sehr interessant,merci für den Hinweis 😉

  2. zuppi 3. September 2008 um 21:23 #

    Falk Stakelbeck referiert also das Thema,hier findet sich ein Artikel von ihm zur Mann-Rolle – neben anderen interessanten Texten: http://www.westoestlicherdiwan.de/besprechungen_daif-helfer.pdf .
    Bin gespannt,wie er die PA kritisiert.

Trackbacks/Pingbacks

  1. Günther « Raumzeit - 18. September 2008

    […] psychiatrische- resp. die psychoanalytische  Variante in der Charité (PDF-Flyer) durchgekaut  (INFO) . Explore posts in the same categories: Berlin, Gender Studies, Ideologie, Kulturwissenschaft, […]

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