Nettigkeiten aus der Provinz

29 Sep

Auch im baden-württembergischen Waldshut-Tiengen scheint die Verschwulung der Welt langsam Fuß zu fassen:

Manfred Steffen, 41-jähriger Versicherungsfachmann aus Dangstetten: „Ich denke, dass viele Homosexuelle heute offen zu ihrer Sexualität stehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Öffentlichkeit noch Probleme mit Schwulen oder Lesben hat.“

Herr Steffen, Ihr Wort in Gottes Gehörgang.

Trixi Schier aus Waldshut sagt: „Man soll doch alle Menschen leben lassen, wie sie sind. Keiner ist besser oder schlechter als andere.“

Klingt zunächst ganz gut, aber auch ein bisschen nach Relativismus. Denn stimmt es wirklich, dass niemand besser oder schlechter ist als andere?

Edeltraud Schultheiß aus Waldshut sagt: „Man soll alle Menschen so akzeptieren, wie sie sind. Jeder ist doch gleichberechtigt.“

Theoretisch schon, Frau Schultheiß, aber sagen Sie das mal dem Papa Staat. Und nach diesen Momentaufnahmen aus der Provinz geht’s nun wieder ab nach Berlin. Wo alle voll locker drauf sind.

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