Fulda – Full of rainbows

2 Okt

Fulda ist viel schwuler, als man denkt. Es gibt einen Regenbogentreff und ein Regenbogenhaus. Selbst im Klosterladen der Benediktinerinnen in der Abtei der Heiligen Maria gibt es Holzschnecken mit Regenbogenkugel obendrauf und Regenbogenkreisel zu kaufen. Wahnsinn! Diskriminiert worden sind wir auch noch nicht. Nur der Hotelchef hat partout nicht kapieren wollen, dass wir tatsächlich ein Doppelzimmer haben wollen. Er hat sich drei Mal entschuldigt für diese Unannehmlichkeit und uns angeboten, in ein Zimmer mit zwei Einzelbetten zu wechseln. Irgendwann hat er es dann aber kapiert.

Gegessen haben wir bisher gut. Am ersten Abend in einem Wirtshaus, in dem die Bedienung die vollen Teller immer durch einen Stoffvorhang bugsieren mußte, damit man nicht in die Küche schauen konnte. Der Vorhang war davon ziemlich fettig, was nicht besonders hübsch aussah. Gestern waren wir beim Italiener. Bis auf das Mondamin in der Nudelsosse alles sehr lecker. Ansonsten waren wir bis jetzt shoppen, in drei öffentlichen Gärten und in einem Café, das am folgenden Tag zu machte. Das machen hier überhaupt eine ganze Reihe von Geschäften. Stirbt Fulda?

Da das Wetter ziemlich bescheiden ist, begnügen wir uns mit Saunabesuchen. Gestern in der Rhöntherme wurden wir von vier Abiturienten erfreut, die sich lauthals darüber unterhielten, sich zu massieren, in dem sie sich aufeinander legen. Merkwürdige Bräuche hier…  Morgen fahren wir dann nach Bad Salzschlirf und erkunden die dortige Sole-und Wellness-Landschaft. Ob es dort auch so viele Regenbogen gibt?

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